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Nico Dietrich

  • Für mindestens drei Spielzeiten wird das Junge Theater sein angestammtes Domizil am Wochenmarkt verlassen müssen. Grund dafür ist die Sanierung des Otfried-Müller-Hauses. Die Stadt Göttingen hat die ehemalige Voigtschule am Wall so umgebaut, dass das Junge Theater und das KAZ dort in dieser Zeit ein Zuhause haben.

  • 80 Jahre alt aber noch wunderbar renitent, couragiert und engagiert, das ist Claus Peymann, der zur Jubiläumssaison des Jungen Theaters am Wochenende in Göttingen gastierte. Der legendäre Theatermacher, der einst das Wiener Burgtheater in Aufruhr versetzte, hat es sich in einem samtroten Ohrensessel bequem gemacht und genießt zunächst die vielen schönen Bösartigkeiten, mit denen der Dramatiker Thomas Bernard seinen Roman „Holzfällen“ veredelte. Von der Wiener Gesellschaftshölle ist die Rede, von selbstreflektieren charakterlosen Dummköpfen, Wichtigtuern der Erleuchtung und anderen Charaktermasken, in die Bernhard sein verbales Messer treibt. Sein langjähriger Freund und Bühnengefährte lässt sich die Chronik einer Wiener Abendgesellschaft der Wichtigtuer und Selbstdarsteller auf der Zunge zergehen. Gelegentlich lugt er dann süffisant hinter seinen Brillengläsern hervor und raschelt demonstrativ laut beim Umblättern der Manuskriptseiten.

  • Vor dem Ausblick kommt der Rückblick. Bevor Nico Dietrich den Spielplan des Jungen Theaters für die Saison 2018/19 vorstellt, blickt Geschäftsführer Tobias Sosinka zurück auf die jetzt zu Ende gehende Spielzeit. Und das tut er nicht ohne Stolz, denn erneut kann das Junge Theater positive Zahlen vermelden. Das ist für Göttinger, die das Schicksal dieses Hauses seit Jahren mitverfolgen, immer noch kaum fassbar: in den letzten vier Jahren haben sich die Zuschauerzahlen des Theaters im Otfried-Müller-Haus verdoppelt. Entsprechend haben sich auch die Umsatzerlöse verdoppelt, es konnte investiert werden: in Technik, in Infrastruktur, in Stellen und in eine bessere Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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