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Mittwoch, 10 Januar 2018 10:00

„Satisfaction“ - Revue einer musikalischen Revolution

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Probenphoto von „Satisfaction“ mit Franziska Lather, Katharina Brehl, Karsten Zinser, Jan Reinartz und Peter Christoph Grünberg Probenphoto von „Satisfaction“ mit Franziska Lather, Katharina Brehl, Karsten Zinser, Jan Reinartz und Peter Christoph Grünberg © Photo: Wortmann

Premiere von „Satisfaction“ im Jungen Theater am 19. Januar

Mit „Satisfaction“ bringt das Junge Theater eine neue Musikshow auf die Bühne. Nach „Forever 27 Club“, „Money, Money, Money“ und zuletzt „Tausendmal berührt“ ist es die vierte Produktion, in der das Ensemble des Jungen Theaters zum Klangkörper wird. „Das Ensemble ist stimmlich gewachsen“, stellen JT-Geschäftsführer Tobias Sosinka und der Musiker Fred Kerkmann übereinstimmend fest. Kerkmann hat wieder die musikalische Leitung und hat vor allem die einzelnen Songs neu arrangiert. So erklingt zum Beispiel eine Mehrstimmigkeit, die im Original gar nicht vorgesehen ist. Oder auch umgekehrt: Während im Original von „Bohemian Rhapsody“ die Chorpassage nie live auf der Bühne performt wurde (Sosinka: „Jetzt wissen wir auch, warum!“), singen nun Katharina Brehl, Franziska Lather, Jan Reinartz und Karsten Zinser im Chor, während Peter Christoph Grünberg den Queensklassiker singt.

Der Titel der Show „Satisfaction“ beschreibt die musikalische Revolution in der Mitte der 60er Jahre. „Das ist auch der Zeitraum der Songs, den wir abdecken“, erläutert Kerkmann. Sosinka ergänzt: „Es gibt aber auch ein paar Ausflüge in spätere Jahre wie zum Beispiel Songs von AC/DC oder Gianna Nannini.“

Letztlich geht es aber um diese Zeit der 60er und 70er Jahre, in denen die Musik ein Sprachrohr war sowohl für die sexuelle Revolution als auch zum Beispiel für die Bürgerrechtsbewegung. Es ging um den Ausbruch aus der bürgerlichen, puritanischen Welt. Die Stones hatten 1965 mit „Satisfaction“ den Grundstein gelegt.

Die Lieder wurden gemeinsam mit den Ensemblemitgliedern ausgewählt, zum Teil auch wieder verworfen – Sosinka und Kerkmann haben sie in eine dramaturgische Reihenfolge gebracht. Zur Zeit laufen die Endproben, bei denen die Band mit Fred Kerkmann (git), Steffen Ramswig (key), Sebastian Strzys und Sebastian Albert (b) sowie Christian Villmann (d) mit auf der Bühne ist. „Dabei haben wir durchaus auch Spaß“, betont Sosinka.

Diese musikalische Produktion verspricht, erneut ein Longseller zu werden. „Eigentlich sollte die Produktion „Tausendmal berührt“ ablösen. Jedoch sind die Vorstellungen auch nach über 5.000 Zuschauern immer noch regelmäßig ausverkauft. „Deshalb bleibt die Produktion natürlich auf dem Spielplan“, freut sich Intendant Nico Dietrich. Und auch die ersten Vorstellungen von „Satisfaction“ sind bereits ausverkauft. Das liegt mit Sicherheit an der hohen Qualität, die das Ensemble inzwischen auf die Bühne bringt. Aber auch daran, dass die Musikproduktionen des Jungen Theaters nicht einfach nur Konzerte mit Coverversionen erfolgreicher Songs sind, sondern eigene Produktionen. Jeder Titel ist eigens für das Haus von Fred Kerkmann arrangiert. Und damit hat das Junge Theater ein Zugpferd, das nur im eigenen Haus zu erleben ist. Oder bei einem der „Auswärtsspiele“: so sind Auftritte in der Waldbühne Brehmke, in der JVA Rosdorf, zur Nacht der Kultur oder zur KUNST-Gala geplant. „Wir sind gerne auf Reisen“, meint Nico Dietrich.

Die Premiere ist am 19. Januar, weitere Termine sind am 27. Januar, am 2., 10. und 23. Februar, am 10. und 24. März sowie am 7. und 20. April 2018, Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Karten gibt es an allen Reservix-Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse des Jungen Theaters und online hier im Ticketshop des Kulturbüro Göttingen.

Letzte Änderung am Dienstag, 09 Januar 2018 16:10

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