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Kulturmeldungen

Hier finden Sie alle aktuellen Kulturmeldungen aus dem Kulturbüro. Eine differenzierte Auswahl können Sie oben im Menü vornehmen: "unter" Kulturmeldungen finde Sie die Themen Musik, Literatur, Kunst und Theater. Außerdem ist dort auch das umfangreiche Archiv zu finden. Dort können Sie auch nach "uralten" Themen und Artikeln suchen.

Aktuelle Meldungen
Jauchzen möcht' ich, möchte weinen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jens Wortmann   
Montag, den 05. April 2010 um 00:00 Uhr

jauchzen_mcht_ichDer Titel dieses Abends ist Motto und zugleich roter Faden durch das Leben von Clara und Robert Schumann, das in diesem Programm beleuchtet werden soll. Uta Grunewald singt, begleitet von Hellmuth Vivell, den Liederkreis von Eichendorff, die Schumannschen Vertonungen von Goethes Mignon und Lieder von Clara Schumann. Dazu liest Sabine Wackernagel Texte aus Briefen und Tagebüchern, die den musikalischen Part des Abends ergänzen und konterkarieren. So entfaltet sich nicht nur die Musik Clara und Robert Schumanns, sondern es werden auch ihre Schöpfer lebendig. Sie zeigen sich in ihrer Liebe und Leidenschaft, ihrem Alltag und dem Hin und Her zwischen Kunst und Leben, Traum und Wirklichkeit.

Protagonisten der Romantik und zugleich Kinder einer ganz und gar unromantischen Zeit. Balladen und Verse der Dichter ihres Jahrhunderts, die ihnen besonders nahe standen, und die sie inspiriert hatten, runden das Bild ab.

Der Zusammenklang von Musik und Sprache, die Lieder und Rezitationen werden die Zuhörer einen Abend lang in die Atmosphäre und den Geist der Zeit Clara und Robert Schumanns entführen.

 
Andretta fordert vom Land Tarifausgleich für DT und GSO PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jens Wortmann   
Dienstag, den 02. März 2010 um 12:33 Uhr

Gabriele AndrettaEnde 2006 wurden Zielvereinbarungen zwischen dem Kulturministerium und den kommunalen Theatern sowie dem Göttinger Symphonie Orchester (GSO) für einen Zeitraum von 5 Jahren vereinbart. Die darin vereinbarte Nichtübernahme der Tarifsteigerungen durch das Land hat zu finanziellen Einbrüchen geführt, die nur schwer von den Trägern aufgefangen werden konnten. Die Göttinger SPD-Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta befürchtet nun, dass in den jetzt beginnenden Verhandlungen zur Verlängerung der Zielvereinbarung, der Ausstieg des Landes aus den Tariferhöhungen abermals im Vertrag festgeschrieben wird. Nach einem Gespräch mit allen kommunalen Theatern macht die SPD-Landtagsfraktion nun die Zielvereinbarungen zum Thema im Landtag und erwartet, dass der Kulturminister Stellung bezieht.

"Weigert sich das Land erneut, die Tarifsteigerung zu übernehmen, geht das an die Substanz des DT und GSO, die selbst schon in den vergangenen Jahren erhebliche Einsparungen erbringen mussten", warnt Andretta. Das Land habe mit seiner Zustimmung der Steuergeschenke an Unternehmer, Erben und Hoteliers Mindereinnahmen der Kommunen mit zu verantworten. Jetzt dürfe das Land sich nicht aus der Verantwortung schleichen und die Kommunen im Regen stehen lassen.

Große Sympathien hat Andretta für die Einführung einer kommunalen Kulturförderabgabe auf Hotelübernachtungen. Sie ermutigt auch die Stadt Göttingen diesen Weg zu gehen. "Angesichts der finanziellen Notlage der Kommunen ist die Erschließung neuer Einnahmequellen zur Sicherung der kulturellen Infrastruktur der Stadt legitim. Schließlich sind es die Kommunen, die mehr als die Hälfte der öffentlichen Kulturausgaben tragen müssen."

 
Sing-Flashmob in Hannover PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jens Wortmann   
Freitag, den 26. Februar 2010 um 09:01 Uhr

Anlässlich der 10. Internationalen a-cappella-Woche steigt in der Ernst-August-Galerie Hannovers erster Sing-Flashmob. Am 24. April um 14:14 Uhr soll auf allen drei Etagen ein gemeinsamer Song geträllert werden. Welcher das sein wird, steht noch nicht fest.

So könnte der spaß aussehen:

http://www.youtube.com/watch?v=RJ9rnskJVsk

Weitere Informationen gibt es hier: www.xing.com

 
Kulturpolitisches Leitbild: Chance oder Schublade? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jens Wortmann   
Donnerstag, den 25. Februar 2010 um 21:43 Uhr

Am Montag, den 22. Februar fand im Neuen Rathaus die zweite Bürgerversammlung statt, um den überarbeiteten Entwurf eines kulturpolitischen Leitbildes für Göttingen zu präsentieren. Nach der ersten Präsentation im September 2009 hatte es zahlreiche Änderungsvorschläge gegeben. Vor allem der KUNST e.V. und der Landschaftsverband Südniedersachsen hatten einige Vorschläge gemacht, die die Verwaltung großteils eingearbeitet hat.

Die Göttinger Kulturdezernentin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck sowie Prof. Dr. Hasselbach von der Firma ICG culturplan Unternehmensberatung GmbH aus Berlin stellten den Entwurf vor und anschließend zur Diskussion. Dem Papier liegt ein Ratsbeschluss aus dem Jahr 2006 zugrunde, in dem der Rat die Kulturverwaltung beauftragt hat, ein Konzept für eine Kulturentwicklungsplanung vorzulegen.

Das Kulturpolitische Leitbild soll eine Richtschnur für die Förderung von Kultureinrichtungen in Göttingen sein. Bei immer knapper werdenden öffentlichen Mitteln müssen zukünftig Prioritäten gesetzt werden. An diesem Entscheidungsprozess sollen alle Göttinger Bürgerinnen und Bürger mitwirken können.

Am Montag waren eine ganze Reihe von Bürgerinnen und Bürger der Einladung gefolgt - überwiegend waren es Betroffene aus den von der Stadt geförderten Institutionen. So ging es in der Diskussion auch immer wieder um die Einzelinteressen z.B. der Privaten Musikschulen oder um die Anerkunnung der Samstags-Vorleser in der Stadtbibliothek. Dabei waren aus dem Papier auf Anraten von KUNST e.V. alle Namen von Einrichtungen entfernt worden, denn das Leitbild soll für zukünftige Zuschusseintscheidungen eine Entscheidungsgrundlage bilden und nicht bereits Entscheidungen vorformulieren.

Wichtig war auch der Dezernentin der explizite Hinweis, dass die derzeitige Höhe von Fördersummen keine Rückschlüsse auf die Wertschätzung der geförderten oder eben nicht geförderten Einrichtungen zulässt. Die Förderhöhe richte sich ausschließlich nach dem Förderbedarf der einzelnen Einrichtungen.

Konkrete Nachfragen blieben zum Teil dennoch offen: für die Umsetzungsphase, die dem Ratsbeschluss im Mai folgen muss, gibt es noch keine Pläne. Im Leitbild wird zwar gesagt, dass die Stadt sich weiter dafür engagieren wird, die ungleiche finanzielle Ausstattungen der Stadt gegenüber kreisfreien Städten zu beseitigen. Wie dieses Engagement aussehen soll, blieb jedoch offen.

Dafür nannte Dagmar Schlapeit-Beck auf Nachfrage den Preis der gutachterlichen Begleitung durch ICG: 75.000 Euro im Laufe der letzten drei Jahre.

Am 5. Mai soll der Rat der Stadt Göttingen über diesen Entwurf entscheiden.

 
Bram Stokers Dracula - vorgestellt von Stefan Dehler und Christoph Huber PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stadtbibliothek Göttingen   
Donnerstag, den 25. Februar 2010 um 16:26 Uhr

dracula

Stefan Dehler und Christoph Huber stellen am Freitag, den 23. April um 20 Uhr mit Bram Stokers Dracula das Urbild aller nachfolgenden Vampir-Romane in einer szenischen Lesung vor. Sie begeben sich auf eine Spurensuche nach den Quellen des Mythos, führen die Zuschauer in die unheimliche Bergwelt der Karpaten und tief ins Herz der Finsternis: das Schloss des unsterblichen Grafen Dracula. Mit dem sich selbst aus der Einsamkeit Transsilvaniens befreienden Vampir betreten sie das viktorianische England an der Schwelle zur Moderne und entdecken eine Liebesgeschichte, deren tragischer Ausgang durch die Wesensverschiedenheit und den sozialen Stand der Beteiligten vorherbestimmt ist.

Veranstaltungsort ist die Stadtbibliothek Göttingen, Eintrittskarten (15 Euro) incl. Kleinigkeiten mit Biss vom Gauss-Restaurant am Theater sind an der Information im Erdgeschoss erhältlich. Weitere Informationen finden Sie unter http://stadtbibliothek.goettingen.de/dracula.htm

 
Christoph-Mathias Mueller dirigiert im Bolschoi-Theater Moskau PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ullrich Bohn   
Montag, den 22. Februar 2010 um 16:00 Uhr

Neuinszenierung von Johann Strauß „Die Fledermaus“ in Russlands Metropole.

christophe_mueller„Die Champagnerlaune dieser Strauß-Operette mit einem Schuss Wodka zu versetzen, das ergibt sicherlich eine äußerst pikante Mischung“, meinte Christoph-Mathias Mueller, Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchesters, kurz vor dem Abflug nach Moskau. Mueller wird in der russischen Hauptstadt eine Neuinszenierung der Johann Strauß-Operette „Die Fledermaus“ musikalisch leiten. Premiere ist am 17. März 2010. Er ist damit momentan der einzige westeuropäische Gastdirigent im wohl berühmtesten Musentempel Osteuropas.

 
Red Priest - Pirates of the Baroque PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jürgen Könnecke   
Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 10:33 Uhr

Pirates-montageAm 4. Mai (20 Uhr) gastieren Musikpiraten im Alten Rathaus. Die aus England kommenden "Piraten des Barock" sind nicht zu vergleichen mit den kriminellen Übeltätern, die auch heute noch Schiffe kapern. Sie sind höchst geistvolle Künstler, stets auf der Suche nach unbekannten Schätzen aus der vielfältig-bunten Musikliteratur der Barockzeit, um diese dem Publikum zu präsentieren. Es ist ein Ensemble, das nicht nur auf historischen Instrumenten phantastisch spielt, sondern auch Werke von Barockkomponisten aufdeckt, die von späteren Komponisten "gestohlen" wurden. Musikalische Piraterie konnte viele Formen annehmen - vom Diebstahl von Kompositionsthemen und -ideen bis hin zur falschen Zuordnung berühmter Namen zu Stücken unbekannter Autoren - eine absolut übliche Praxis in damaliger Zeit. Es gab noch kein Urheberrecht. So forschten die "Pirates of the Baroque" nach Plagiaten und Diebstählen; Beispiele dafür sind u.a. Händels "Aria Amorosa" und Albinonis "Adagio". Der Zuhörer kann einen hochinteressanten Abend erwarten, ein Genuss fürs Ohr und fürs Auge.

Eintrittskarten gibt es ab 1. März in der Tourist-Information im Alten Rathaus und bei notabene (Burgstraße 33). Das Konzert wird vom Göttinger Konzertverein Alte Musik in Zusammenarbeit mit der Katholischen Hochschulgemeinde veranstaltet.

 
Kultur-Plakatwettbewerb PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ursula Rüter, ARTEFAKT Kulturkonzepte   
Mittwoch, den 10. Februar 2010 um 11:49 Uhr

guteplakateAm 1.2.2010 ist der erste Kultur-Plakatwettbewerb in Deutschland gestartet.  Sie machen neugierig und sind ein Hingucker: Gute Plakate in der Stadt.

Der Kulturplakat-Wettbewerb "guteplakate.de" wird von Artefakt Kulturkonzepte in Kooperation mit der Ströer Gruppe, Deutschlands Marktführer für Außenwerbung, erstmals in 2010 initiiert und ausgeschrieben.

Er verfolgt das Ziel, kreative und öffentlichkeitswirksame Plakate, die im Stadtraum für kulturelle Veranstaltungen aller Genres werben, auszuzeichnen. Das beste Kulturplakat wird im Internet unter www.guteplakate.de per Online-Voting ermittelt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Dem Gewinner winken Freiflächen für Kultur-Plakatierungen im nächsten Jahr, die der Außenwerber Ströer zur Verfügung stellt. Das Mediavolumen umfasst 10.000 Euro. Der Druck der Plakate wird durch die Berliner Firma PickMe übernommen.

 
Alboran-Trio am 10. April 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jens Wortmann.   
Samstag, den 16. Januar 2010 um 20:04 Uhr

Am Sonnabend, den 10. April findet ein ganz besonderer Jazz-Abend in Göttingen statt: zu Gast ist das Alboran-Trio aus Italien. Schon jetzt möchte ich auf dieses Konzert hinweisen.

Flyer-Alboran_neuDas Jazz-Klaviertrio besteht aus Paolo Paliaga (Piano), Gigi Biolcati (Schlagzeug und Perkussion) sowie Dino Contento (Kontrabass). Der Name leitet sich von der unbewohnten Mittelmeerinsel Alborán ab, die zwischen der andalusischen Küste und Nordafrika liegt. Er soll zum einen eine mystische Atmosphäre der Musik unterstreichen und zum anderen auf den Einfluss verschiedener Kulturen hinweisen. Das Trio verbindet traditionelle Jazzformen mit Elementen der Weltmusik zu einem zeitlosen, mediterran geprägten Impressionismus. Ob mit lyrischem Wohlklang, epischer Dramatik oder wirbelnder Interaktion, stets bleiben die Experimente ganz im Dienste der Melodie und zelebrieren die hohe Kunst, höchst Komplexes ganz einfach klingen zu lassen.