Stille Hunde

Streng genommen ist die zehnte Theatersaison - die Jubiläumsspielzeit - von stille hunde mit Ende des Sommers bereits Vergangenheit. Den Beginn ihrer elften Spielzeit nehmen Stefan Dehler, Christoph Huber und die vielen künstlerischen Mitstreiter/innen des Teams jedoch zum Anlass, rückschauend die vergangene Dekade ein wenig zu feiern.

stille hunde gehört nun seit etwas mehr als zehn Jahren zu den Akteuren des professionellen Freien Theaters in Südniedersachsen. Schon der Auftakt im Herbst 2008 gab mit einer Stadtraumperformance, einem Kindertheaterstück und einer Familienstückproduktion sowie kabarettistischen Abendprogrammen die Schlagzahl hinsichtlich der Art und des Umfangs der Theaterarbeit für die nachfolgenden Spielzeiten vor. Das Team, das neben der Erarbeitung von rein künstlerischen Produktionen auch theaterpädagogische Projekte, Auftragsarbeiten und Fortbildungen für Lehrer/innen durchführt, konnte sich als fester Bestandteil des Kulturlebens der Stadt Göttingen und der Region etablieren, und bietet bis heute in seinem Spielplan-Repertoire pro Saison etwa 10 bis 15 neue und ältere Produktionen an.

Stilistisch fühlt sich das Team einer funktionellen Reduktion verpflichtet, experimentiert zwar gerne mit szenischen Räumen und Theatermitteln, fokussiert seine Arbeiten aber doch stets auf den Kern eines Stoffes und versucht eine Quintessenz plausibel zu vermitteln. Schauspielerische Improvisation steht dabei oft einer klaren, manchmal sogar strengen erzählerischen Grundform gegenüber - ein spannungsvoller Zustand, den Akteure und Zuschauer meist schätzen.

Im Laufe der Jahre sind stille hunde viele fruchtbare Kooperationen eingegangen, sind zu Festivals und Veranstaltungsreihen eingeladen worden und waren Botschafter der deutschen Sprache und des deutschsprachigen Freien Theaters im Ausland.

Häufig gespielte Stücke, Themen & Aufführungsstatistik

Das bislang am häufigsten gespielte Stück des Ensembles ist die im Auftrag der KZ-Gedenkstätte Moringen erarbeitete Produktion Die Besserung, die die fiktive Geschichte zweier Häftlinge des in der NS-Zeit eingerichteten sogenannten "Jugendschutzlagers" schildert. Das Stück wurde für eine Präsentation im Klassenzimmer konzipiert und hatte 2009 Premiere; geschätzte Anzahl der Vorstellungen: 140. Mit knapp über hundert Aufführungen folgt auf Rang zwei die Theaterfassung von Charles Dickens' Erzählung Eine Weihnachtsgeschichte und auf Rang drei das Kinderstück Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat.

Als der vom Ensemble am häufigsten verarbeitete Stoff hat sich der Faust-Mythos erwiesen. Goethes erster Teil seines Doppelwerks wurde von Stefan Dehler und Christoph Huber erstmals 2011 aufgegriffen und in einer Fassung für zwei Darsteller als Gastspielproduktion in Finnland gespielt. Danach gab es noch jeweils ein szenisches Projekt mit Schülern/innen eines Gymnasiums in Bukarest (2011) und mit dem Interkulturellen Bürgertheater Moringen (2017), das auf Teilen von Goethes Text basierte. Eine sehr freie Nacherzählungen in märchenhafter Form für Kinder ab 5 Jahren spielten Christoph Huber und Stefan Dehler in der Saison 2011/2012, später noch einmal in veränderter Bühnensituation mit der Musik von Leon Hast: Herr Faust will alles wissen. Eine Fassung des Faust I für drei Akteure erarbeitete stille hunde 2014.

Eines in politischer Hinsicht brisantesten Projekte dürfte das 2011 entstandene Dokumentartheaterstück Der Fall Vanunu sein, das die Umstände der Enthüllung der israelischen Atomwaffenproduktion und das Schicksal des sich als pazifistischen Aktivisten verstehenden, aber als Landesverräter zu einer langen Haftstrafe verurteilten und bis heute unter Kuratel stehenden Mordechai Vanunu thematisiert. Das Stück entstand auf Anregung und mit Unterstützung einer der beiden in Göttingen ansässigen Sektionen von Amnesty international.

Eine erste Durchsicht der Veranstaltungsstatistiken hat die Zahl von 1.412 öffentlichen Aufführungen im Zeitraum vom 10. September 2008 bis zum 10. September 2018 ergeben, davon 779 in Göttingen, 498 in Niedersachsen, 93 im restlichen Deutschland und 42 im Ausland, 257 in Schulen. Die ermittelte Gesamtzahl der Besucher/innen: 119.557.
2008 - 2009: Der Beginn

Seinen lokalen Wurzeln ist das kleine Ensemble treu geblieben. Als Stefan Dehler und Christoph Huber im Herbst 2008 ihren langjährigen Arbeitsplatz, das Deutsche Theater in Göttingen, verließen, stand fest, dass sie der Stadt und der Region erhalten bleiben würden. Bis dahin hatten sie sich, von unterschiedlichen beruflichen Tätigkeitsschwerpunkten herkommend, einen Namen als Spezialisten für Kinder- und Jugendtheater gemacht und am Haus am Wall ein ganzjähriges Repertoire mit Stücken für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter etablieren können. Auch als "stille hunde" fühlten sie sich weiterhin dieser Zielgruppe verbunden, und so war es nicht verwunderlich, dass das erste Stück des Duos eine Produktion für Kinder ab 4 Jahren war: Die kleine Raupe Nimmersatt, eine Theaterfassung des berühmten Bilderbuchklassikers von Eric Carle, die nach ihrem sehr erfolgreichen Start im September 2008 im Göttinger APEX viele Jahre in den Spielplänen von stille hunde zu finden war und als Gastspiel im Ausland für die deutsche Sprache und Kindertheater aus Deutschland geworben hat. Danach zeigte das Ensemble in den ersten fünf Jahre seines Bestehens in jeder Spielzeit ein neues Stück für Kinder dieser Altersgruppe.

Die erste öffentliche Präsentation einer stille-hunde-Produktion fand allerdings schon früher statt. Am "Tag des offenen Denkmals", 13. September 2008, waren die Göttinger zu Stadtspaziergängen der besonderen Art eingeladen. Der in gemeinsamer Arbeit mit der Leiterin der Göttinger Ballettschule art la danse, Judith Kara, entwickelte Rundgang führte die Besucher/innen durch den westlichen Teil des Altstadtviertels zu szenischen Stationen mit choreographischen Performances, Minidramen und Installationen. Unter anderem war vor dem Standort des ehemaligen Wohnhauses der Brüder Grimm in der Goetheallee ein kostümierter Bürgerchor mit Passagen aus der Märchensammlung der beiden Sprachforscher zu hören. Auf dem Gelände des ehemaligen Göttinger Stadtbades tummelte sich eine Gruppe von Menschen in Badekleidung und absolvierte rhythmische Trockenschwimmübungen. Auf den Betonsockeln des stillgelegten Brunnens am Waageplatz waren tanzende Nymphen zu sehen, und im Wasser des Leinekanals dinierte ein Pärchen an einem Restauranttisch, während ein entnervter Kellner das Märchen vom Fischer und seiner Frau deklamierte und Goldzwerge und Wärmflaschen-Butte aus dem Schlamm fischte.

Die Zusammenarbeit mit art la danse setzte sich im Gründungsjahr fort. Judith Kara stellte dem Ensemble für seine großräumig angelegte Inszenierung des sorbischen Märchens vom Zauberlehrling Krabat die Alte Fechthalle, Standort der Ballettschule, zur Verfügung. Ab November war dort bis zum Ende der Spielzeit im Sommer des darauffolgenden Jahres eine in klaren Schwarzweißkontrasten gestaltete Inszenierung des berühmten Sagenstoffes für Kinder und Jugendliche zu sehen. In November hatte dann eine für die Spielstätte APEX produzierte kabarettistische Nacherzählung des Nibelungenstoffes Premiere: Siegfried. Das Lied der Nibelungen, leicht gekürzt. In der Alten Fechthalle gastierte das Ensemble mit seiner Dramatisierung des Bilderbuchklassiker Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat - ein Stück für Kinder, das bis heute im Repertoire von stille hunde geblieben ist.

Zu Beginn des Jahres 2009 setzten Stefan Dehler und Christoph Huber die Reihe ihrer schon Jahre zuvor etablierten Literarischen Nächte mit der Produktion einer szenischen Lesung von Arthur Conan Doyles Sherlock-Holmes-Roman Der Hund der Baskervilles in den Bibliotheken des Arbeitskreises südniedersächsischer Bibliotheken fort. Das Konzept, das in den nächsten zehn Jahren den beiden immer wieder Anlass für originelle Dramaturgien und Bühnenraumgestaltungen geben sollte, erwies sich durch den speziellen Mix von Literaturvermittlung, Experimentaltheater und Improvisationskunst als eines der robustesten Formate von stille hunde. Bis heute präsentiert das Duo in jedem Jahr bei wachsenden Zuschauerzahlen eine neue Ausgabe der Literarischen Nacht in den Bibliotheken von Göttingen bis Seesen, von Duderstadt bis Holzminden. Die visuelle Präsentation der Stoffe war und ist dabei gekennzeichnet durch immer neuen gestalterischen Ideen: So rutschten und stolperten die beiden Performer in Heidi in Slapstickmanier über kunstrasenbespannte Schrägpodeste. In Oliver Twist zeigten Dehler und Huber die Gesichter der erwachsenen Protagonisten mittels großer Live-Video-Projektionen und verdeutlichten dadurch die Kinderperspektive des Titelhelden auf die düstere und angstmachende Welt der Erwachsenen. Im März 2009 hatte dann eine der bis heute erfolgreichsten Produktionen Premiere: Die Besserung, ein Jugendstück nach Berichten überlebender Häftlinge des Jugendkonzentrationslagers Moringen, war im Auftrag der Moringer KZ-Gendenkstätte entstanden und wurde erstmals in einem Klassenraum des Max-Planck-Gymnasiums gezeigt. Bislang gab es etwa 140 Aufführungen dieses Stückes in Göttingen und außerhalb.

 

2010

Das erste Jahr erwies sich als eines der produktivsten. Neben einer Auftragsarbeit für die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen mit dem Göttinger Symphonie Orchester, dem Göttinger Knabenchor und Schüler/innen des Otto-Hahn-Gymnasiums sowie dem vierteiligen Theaterprojekt Drei Farben Licht mit zwei Uraufführungen von eigens dafür erstellten Stücken - eine Kooperation mit boat people projekt für die Klosterkirche Nikolausberg - brachte stille hunde ein neues Kinderstück, Käpten Knitterbart und seine Bande, und die bis heute gespielte Dramatisierung der Charles-Dickens-Erzählung Eine Weihnachtsgeschichte auf die Bühne, außerdem eine weitere Theaterfassung des Nibelungenstoffes für das Sommertheater der Stadtbibliothek Göttingen.

2011 - 2018

In den nachfolgenden Spielzeiten produzierte stille hunde im Durchschnitt vier bis fünf neue Repertoireprojekte pro Jahr. Die Herstellungs- und Spielbetriebskosten der in Eigenverantwortung realisierten Produktionen wurden nur zu einem geringeren Teil mit Geldern der öffentlichen Hand, von Stiftungen oder sonstigen Förderern beglichen, die meisten der Projekte mussten sich mit Einnahmen durch Kartenverkäufe amortisieren und waren daher oft von vornherein für lange Laufzeiten ausgelegt. Häufig wurden die finanziell weniger gut ausgestatteten oder profitablen Produktionen (vor allem die des Kindertheaterbereichs mit traditionell eher niedrigen Eintrittspreisen) durch häufig gespielte, populäre Abendprogrammveranstaltungen querfinanziert. Als einer der beständigsten Förderer hat sich für stille hunde der Landschaftsverband Südniedersachsen e.V. erwiesen, der immer wieder durch seinen Förderschwerpunkt Freies Theater in Südniedersachsen Produktionen ermöglichte. Für die Jahre 2013 bis 2015 konnte sich stille hunde erfolgreich um eine Konzeptionsförderung aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst bewerben. In diesem Zeitraum erhielt das Ensemble jährlich 15.000 Euro als institutionelle Förderung.

Neben der künstlerischen Produktion führte das Team theaterpädagogische Projekte an Schulen und für andere Bildungseinrichtungen durch. Dabei arbeiteten Stefan Dehler und Christoph Huber immer wieder mit anderen Ensembles, mit Schauspieler/innen, Tänzern/innen, Musiker/innen, Künstler/innen aus dem Bereich der Bildenden Kunst, mit unterschiedlichen Kultureinrichtungen, Vereinen und Initiativen zusammen, gastierten im In- und Ausland.

Ausblick

Die elfte Saison hat erfolgreich begonnen mit dem neuen, mittlerweile vierten Sommertheaterstück für den Spielort Schloss Rittmarshausen in Gleichen: Don Juan. Bereits angelaufen sind die theaterpädagogischen Übungen und die Proben für gleich drei neue Bürgertheaterprojekte, die im kommenden Jahr 2019 zur Aufführung kommen sollen, darunter die Fortsetzung der Arbeit mit dem Interkulturellen Bürgertheater in Moringen, in dem Deutsche und Migranten zusammenarbeiten, und das bereits 2017 und im Frühjahr 2018 sich der Öffentlichkeit mit zwei Theaterproduktionen vorstellen konnte.

Streng genommen ist die zehnte Theatersaison - die Jubiläumsspielzeit - von stille hunde mit Ende des Sommers bereits Vergangenheit. Den Beginn ihrer elften Spielzeit nehmen Stefan Dehler, Christoph Huber und die vielen künstlerischen Mitstreiter/innen des Teams jedoch zum Anlass, rückschauend die vergangene Dekade ein wenig zu feiern.

stille hunde gehört nun seit etwas mehr als zehn Jahren zu den Akteuren des professionellen Freien Theaters in Südniedersachsen. Schon der Auftakt im Herbst 2008 gab mit einer Stadtraumperformance, einem Kindertheaterstück und einer Familienstückproduktion sowie kabarettistischen Abendprogrammen die Schlagzahl hinsichtlich der Art und des Umfangs der Theaterarbeit für die nachfolgenden Spielzeiten vor. Das Team, das neben der Erarbeitung von rein künstlerischen Produktionen auch theaterpädagogische Projekte, Auftragsarbeiten und Fortbildungen für Lehrer/innen durchführt, konnte sich als fester Bestandteil des Kulturlebens der Stadt Göttingen und der Region etablieren, und bietet bis heute in seinem Spielplan-Repertoire pro Saison etwa 10 bis 15 neue und ältere Produktionen an.

Stilistisch fühlt sich das Team einer funktionellen Reduktion verpflichtet, experimentiert zwar gerne mit szenischen Räumen und Theatermitteln, fokussiert seine Arbeiten aber doch stets auf den Kern eines Stoffes und versucht eine Quintessenz plausibel zu vermitteln. Schauspielerische Improvisation steht dabei oft einer klaren, manchmal sogar strengen erzählerischen Grundform gegenüber - ein spannungsvoller Zustand, den Akteure und Zuschauer meist schätzen.

Im Laufe der Jahre sind stille hunde viele fruchtbare Kooperationen eingegangen, sind zu Festivals und Veranstaltungsreihen eingeladen worden und waren Botschafter der deutschen Sprache und des deutschsprachigen Freien Theaters im Ausland.

Häufig gespielte Stücke, Themen & Aufführungsstatistik

Das bislang am häufigsten gespielte Stück des Ensembles ist die im Auftrag der KZ-Gedenkstätte Moringen erarbeitete Produktion Die Besserung, die die fiktive Geschichte zweier Häftlinge des in der NS-Zeit eingerichteten sogenannten "Jugendschutzlagers" schildert. Das Stück wurde für eine Präsentation im Klassenzimmer konzipiert und hatte 2009 Premiere; geschätzte Anzahl der Vorstellungen: 140. Mit knapp über hundert Aufführungen folgt auf Rang zwei die Theaterfassung von Charles Dickens' Erzählung Eine Weihnachtsgeschichte und auf Rang drei das Kinderstück Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat.

Als der vom Ensemble am häufigsten verarbeitete Stoff hat sich der Faust-Mythos erwiesen. Goethes erster Teil seines Doppelwerks wurde von Stefan Dehler und Christoph Huber erstmals 2011 aufgegriffen und in einer Fassung für zwei Darsteller als Gastspielproduktion in Finnland gespielt. Danach gab es noch jeweils ein szenisches Projekt mit Schülern/innen eines Gymnasiums in Bukarest (2011) und mit dem Interkulturellen Bürgertheater Moringen (2017), das auf Teilen von Goethes Text basierte. Eine sehr freie Nacherzählungen in märchenhafter Form für Kinder ab 5 Jahren spielten Christoph Huber und Stefan Dehler in der Saison 2011/2012, später noch einmal in veränderter Bühnensituation mit der Musik von Leon Hast: Herr Faust will alles wissen. Eine Fassung des Faust I für drei Akteure erarbeitete stille hunde 2014.

Eines in politischer Hinsicht brisantesten Projekte dürfte das 2011 entstandene Dokumentartheaterstück Der Fall Vanunu sein, das die Umstände der Enthüllung der israelischen Atomwaffenproduktion und das Schicksal des sich als pazifistischen Aktivisten verstehenden, aber als Landesverräter zu einer langen Haftstrafe verurteilten und bis heute unter Kuratel stehenden Mordechai Vanunu thematisiert. Das Stück entstand auf Anregung und mit Unterstützung einer der beiden in Göttingen ansässigen Sektionen von Amnesty international.

Eine erste Durchsicht der Veranstaltungsstatistiken hat die Zahl von 1.412 öffentlichen Aufführungen im Zeitraum vom 10. September 2008 bis zum 10. September 2018 ergeben, davon 779 in Göttingen, 498 in Niedersachsen, 93 im restlichen Deutschland und 42 im Ausland, 257 in Schulen. Die ermittelte Gesamtzahl der Besucher/innen: 119.557.
2008 - 2009: Der Beginn

Seinen lokalen Wurzeln ist das kleine Ensemble treu geblieben. Als Stefan Dehler und Christoph Huber im Herbst 2008 ihren langjährigen Arbeitsplatz, das Deutsche Theater in Göttingen, verließen, stand fest, dass sie der Stadt und der Region erhalten bleiben würden. Bis dahin hatten sie sich, von unterschiedlichen beruflichen Tätigkeitsschwerpunkten herkommend, einen Namen als Spezialisten für Kinder- und Jugendtheater gemacht und am Haus am Wall ein ganzjähriges Repertoire mit Stücken für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter etablieren können. Auch als "stille hunde" fühlten sie sich weiterhin dieser Zielgruppe verbunden, und so war es nicht verwunderlich, dass das erste Stück des Duos eine Produktion für Kinder ab 4 Jahren war: Die kleine Raupe Nimmersatt, eine Theaterfassung des berühmten Bilderbuchklassikers von Eric Carle, die nach ihrem sehr erfolgreichen Start im September 2008 im Göttinger APEX viele Jahre in den Spielplänen von stille hunde zu finden war und als Gastspiel im Ausland für die deutsche Sprache und Kindertheater aus Deutschland geworben hat. Danach zeigte das Ensemble in den ersten fünf Jahre seines Bestehens in jeder Spielzeit ein neues Stück für Kinder dieser Altersgruppe.

Die erste öffentliche Präsentation einer stille-hunde-Produktion fand allerdings schon früher statt. Am "Tag des offenen Denkmals", 13. September 2008, waren die Göttinger zu Stadtspaziergängen der besonderen Art eingeladen. Der in gemeinsamer Arbeit mit der Leiterin der Göttinger Ballettschule art la danse, Judith Kara, entwickelte Rundgang führte die Besucher/innen durch den westlichen Teil des Altstadtviertels zu szenischen Stationen mit choreographischen Performances, Minidramen und Installationen. Unter anderem war vor dem Standort des ehemaligen Wohnhauses der Brüder Grimm in der Goetheallee ein kostümierter Bürgerchor mit Passagen aus der Märchensammlung der beiden Sprachforscher zu hören. Auf dem Gelände des ehemaligen Göttinger Stadtbades tummelte sich eine Gruppe von Menschen in Badekleidung und absolvierte rhythmische Trockenschwimmübungen. Auf den Betonsockeln des stillgelegten Brunnens am Waageplatz waren tanzende Nymphen zu sehen, und im Wasser des Leinekanals dinierte ein Pärchen an einem Restauranttisch, während ein entnervter Kellner das Märchen vom Fischer und seiner Frau deklamierte und Goldzwerge und Wärmflaschen-Butte aus dem Schlamm fischte.

Die Zusammenarbeit mit art la danse setzte sich im Gründungsjahr fort. Judith Kara stellte dem Ensemble für seine großräumig angelegte Inszenierung des sorbischen Märchens vom Zauberlehrling Krabat die Alte Fechthalle, Standort der Ballettschule, zur Verfügung. Ab November war dort bis zum Ende der Spielzeit im Sommer des darauffolgenden Jahres eine in klaren Schwarzweißkontrasten gestaltete Inszenierung des berühmten Sagenstoffes für Kinder und Jugendliche zu sehen. In November hatte dann eine für die Spielstätte APEX produzierte kabarettistische Nacherzählung des Nibelungenstoffes Premiere: Siegfried. Das Lied der Nibelungen, leicht gekürzt. In der Alten Fechthalle gastierte das Ensemble mit seiner Dramatisierung des Bilderbuchklassiker Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat - ein Stück für Kinder, das bis heute im Repertoire von stille hunde geblieben ist.

Zu Beginn des Jahres 2009 setzten Stefan Dehler und Christoph Huber die Reihe ihrer schon Jahre zuvor etablierten Literarischen Nächte mit der Produktion einer szenischen Lesung von Arthur Conan Doyles Sherlock-Holmes-Roman Der Hund der Baskervilles in den Bibliotheken des Arbeitskreises südniedersächsischer Bibliotheken fort. Das Konzept, das in den nächsten zehn Jahren den beiden immer wieder Anlass für originelle Dramaturgien und Bühnenraumgestaltungen geben sollte, erwies sich durch den speziellen Mix von Literaturvermittlung, Experimentaltheater und Improvisationskunst als eines der robustesten Formate von stille hunde. Bis heute präsentiert das Duo in jedem Jahr bei wachsenden Zuschauerzahlen eine neue Ausgabe der Literarischen Nacht in den Bibliotheken von Göttingen bis Seesen, von Duderstadt bis Holzminden. Die visuelle Präsentation der Stoffe war und ist dabei gekennzeichnet durch immer neuen gestalterischen Ideen: So rutschten und stolperten die beiden Performer in Heidi in Slapstickmanier über kunstrasenbespannte Schrägpodeste. In Oliver Twist zeigten Dehler und Huber die Gesichter der erwachsenen Protagonisten mittels großer Live-Video-Projektionen und verdeutlichten dadurch die Kinderperspektive des Titelhelden auf die düstere und angstmachende Welt der Erwachsenen. Im März 2009 hatte dann eine der bis heute erfolgreichsten Produktionen Premiere: Die Besserung, ein Jugendstück nach Berichten überlebender Häftlinge des Jugendkonzentrationslagers Moringen, war im Auftrag der Moringer KZ-Gendenkstätte entstanden und wurde erstmals in einem Klassenraum des Max-Planck-Gymnasiums gezeigt. Bislang gab es etwa 140 Aufführungen dieses Stückes in Göttingen und außerhalb.

 

2010

Das erste Jahr erwies sich als eines der produktivsten. Neben einer Auftragsarbeit für die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen mit dem Göttinger Symphonie Orchester, dem Göttinger Knabenchor und Schüler/innen des Otto-Hahn-Gymnasiums sowie dem vierteiligen Theaterprojekt Drei Farben Licht mit zwei Uraufführungen von eigens dafür erstellten Stücken - eine Kooperation mit boat people projekt für die Klosterkirche Nikolausberg - brachte stille hunde ein neues Kinderstück, Käpten Knitterbart und seine Bande, und die bis heute gespielte Dramatisierung der Charles-Dickens-Erzählung Eine Weihnachtsgeschichte auf die Bühne, außerdem eine weitere Theaterfassung des Nibelungenstoffes für das Sommertheater der Stadtbibliothek Göttingen.

2011 - 2018

In den nachfolgenden Spielzeiten produzierte stille hunde im Durchschnitt vier bis fünf neue Repertoireprojekte pro Jahr. Die Herstellungs- und Spielbetriebskosten der in Eigenverantwortung realisierten Produktionen wurden nur zu einem geringeren Teil mit Geldern der öffentlichen Hand, von Stiftungen oder sonstigen Förderern beglichen, die meisten der Projekte mussten sich mit Einnahmen durch Kartenverkäufe amortisieren und waren daher oft von vornherein für lange Laufzeiten ausgelegt. Häufig wurden die finanziell weniger gut ausgestatteten oder profitablen Produktionen (vor allem die des Kindertheaterbereichs mit traditionell eher niedrigen Eintrittspreisen) durch häufig gespielte, populäre Abendprogrammveranstaltungen querfinanziert. Als einer der beständigsten Förderer hat sich für stille hunde der Landschaftsverband Südniedersachsen e.V. erwiesen, der immer wieder durch seinen Förderschwerpunkt Freies Theater in Südniedersachsen Produktionen ermöglichte. Für die Jahre 2013 bis 2015 konnte sich stille hunde erfolgreich um eine Konzeptionsförderung aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst bewerben. In diesem Zeitraum erhielt das Ensemble jährlich 15.000 Euro als institutionelle Förderung.

Neben der künstlerischen Produktion führte das Team theaterpädagogische Projekte an Schulen und für andere Bildungseinrichtungen durch. Dabei arbeiteten Stefan Dehler und Christoph Huber immer wieder mit anderen Ensembles, mit Schauspieler/innen, Tänzern/innen, Musiker/innen, Künstler/innen aus dem Bereich der Bildenden Kunst, mit unterschiedlichen Kultureinrichtungen, Vereinen und Initiativen zusammen, gastierten im In- und Ausland.

Ausblick

Die elfte Saison hat erfolgreich begonnen mit dem neuen, mittlerweile vierten Sommertheaterstück für den Spielort Schloss Rittmarshausen in Gleichen: Don Juan. Bereits angelaufen sind die theaterpädagogischen Übungen und die Proben für gleich drei neue Bürgertheaterprojekte, die im kommenden Jahr 2019 zur Aufführung kommen sollen, darunter die Fortsetzung der Arbeit mit dem Interkulturellen Bürgertheater in Moringen, in dem Deutsche und Migranten zusammenarbeiten, und das bereits 2017 und im Frühjahr 2018 sich der Öffentlichkeit mit zwei Theaterproduktionen vorstellen konnte.

Übersicht der Produktionen 2008 - 2018

Übersicht der Produktionen 2008 - 2018

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2008

 

7 Orte

Stadtrauminszenierung / Produktion in Kooperation mit der Göttinger Ballettschule art la danse für den Tag des offenen Denkmals 2008

 

Die kleine Raupe Nimmersatt

Stück für Kinder ab 4 Jahren nach dem Bilderbuch von Eric Carle

Krabat

nach den sorbischen Volksmärchen

Siegfried. Das Lied der Nibelungen, leicht gekürzt

Eine satirische Attacke auf ein Nationalepos

Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat

Stück für Kinder ab 4 Jahren nach dem Bilderbuch

von Werner Holzwarth und Wolf Erlbruch

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2009

Holmes! Watson! - Morden ist menschlich, ermitteln göttlich:

Der Hund der Baskervilles

Szenische Lesung des Romans von Conan Doyle / Produktion für die Veranstaltungsreihe Literarische Nacht des Arbeitskreises der südniedersächsischen Bibliotheken

Die Besserung

Klassenzimmerstück für Jugendliche ab 14 Jahren nach Berichten überlebender Häftlinge  des Jugendkonzentrationslagers Moringen / Produktion im Auftrag der KZ-Gedenkstätte Moringen

 

Die Leiden des jungen Werthers

nach dem Roman von Johann Wolfgang Goethe

Georg Friedrich Händel: Vom werten Sachsen zum bezaubernden Viech

Szenische Biografie / Produktion für die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen

in Kooperation mit dem Göttinger Symphonie Orchester, dem Göttinger Knabenchor und Schüler/innen des Otto-Hahn-Gymnasiums Göttingen

Ein Schnitt in den Bauch

Klassenzimmerstück für Jugendliche ab 13 Jahren von Jörn Barke

Käpten Knitterbart und seine Bande

Stück für Kinder ab 4 Jahren nach dem Bilderbuch

von Cornelia Funke und Kerstin Meyer

Der Drachentöter: Die Sage vom Siegfried, sehr frei nacherzählt

vom Wandertheaterbetreiber Alberto Kniff

Komödie in sieben Bildern nach den nordischen Sagen

7 Orte II

Stadtrauminszenierung / Produktion in Kooperation mit der Göttinger Ballettschule art la danse für den Tag des offenen Denkmals 2009

 

Blau: Im Gedächtnis des Wassers

Szenische Erzählung / Produktion für das vierteilige Theaterprojekt der Klosterkirche Nikolausberg Drei Farben Licht in Kooperation mit boat people projekt

Rot: Lachende Wüsten

Szenische Erzählung / Produktion für das vierteilige Theaterprojekt der Klosterkirche Nikolausberg Drei Farben Licht in Kooperation mit boat people projekt

Eine Weihnachtsgeschichte

Stück für Jugendliche ab 14 Jahren nach der Erzählung von Charles Dickens

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2010

NippleJesus

Monolog nach der Erzählung von Nick Hornby

Rotkäppchenvariationen

Szenische Lesung

 

Dracula

Szenische Lesung des Romans von Bram Stoker / Produktion für die Veranstaltungsreihe Literarische Nacht des Arbeitskreises der südniedersächsischen Bibliotheken

Bringst Du Geld, so findest Du Gnade: Reineke Fuchs

Szenische Lesung des Versepos von Johann Wolfgang Goethe

Cyrano von Bergerac

nach dem Schauspiel von Edmond Rostand

Ein so ungeheurer Vorfall

Szenische Lesung von Novellen von Heinrich von Kleist

 

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2011

Amerikanische Komödien

Szenische Lesung zweier Erzählungen von Mark Twain / Produktion für die Veranstaltungsreihe Literarische Nacht des Arbeitskreises der südniedersächsischen Bibliotheken

Sophie Scholl

Stück für Jugendliche ab 16 Jahren nach zeitgeschichtlichen Dokumenten

Faust

Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe, Fassung für zwei Darsteller / Produktion für das Goethe-Institut Helsinki

 

Faust

Szenisches Projekt frei nach dem Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe / Produktion mit Schülerinnen und Schülern für das Goethe-Institut Bukarest

Hammerschlag und Muffensausen

Heimwerkertragödien

Die Verwandlung

Szenische Lesung der Erzählung von Franz Kafka

Produktion für die Göttinger Tanz-Kultur-Woche 2011

Herr Faust will alles wissen

Stück für Kinder ab 4 Jahren

Der Fall Vanunu

nach zeitgeschichtlichen Dokumenten / Produktion in Kooperation mit Amnesty international Göttingen

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2012

Liebe und andere Strafen

Szenische Lesung von erotischen Geschichten aus drei Jahrhunderten / Produktion für die Veranstaltungsreihe Literarische Nacht des Arbeitskreises der südniedersächsischen Bibliotheken

Der kleine Opernfreund: Schall und Rauch

Ein satirischer Streifzug durch die Welt der Barockoper / Produktion für die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen

Der Grill ist ein Schwein

Neue Heimwerkertragödien

 

Der Grüffelo

Stück für Kinder ab 4 Jahren nach dem Bilderbuch von Julia Donaldson und Axel Scheffler

Und alle Tage Gesottenes und Gebratenes

Szenische Lesung von Märchen der Brüder Grimm, Musik von Bernd Nawothnig / Produktion für den Göttinger Märchenland e.V. zum 200. Jubiläum der Erstausgabe der Kinder- und Hausmärchen

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2013

Wilhelm Tell

Szenische Lesung des Schauspiels von Friedrich Schiller / Produktion für die Veranstaltungsreihe Literarische Nacht des Arbeitskreises der südniedersächsischen Bibliotheken

Die Geschichte vom Kalif Storch

nach dem Märchen von Wilhelm Hauff, Musik von Andreas Düker / Produktion für das Rahmenprogramm der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen

Das schwarze Dekameron

Szenische Lesung von nordafrikanischen Märchen / Produktion für das Rahmenprogramm

der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen

Briefsteller

Szenische Lesung des Romans von Michail Schischkin / Produktion für den Göttinger Kultursommer 2013

Macbeth

nach der Tragödie von William Shakespeare

Cowboy Klaus und das pupsende Pony

Stück für Kinder ab 4 Jahren nach dem Buch von Eva Muszynski und Karsten Teich

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2014

Der Mord als schöne Kunst betrachtet

Szenische Lesung von zwei Erzählungen Edgar Allan Poes / Produktion für die Veranstaltungsreihe Literarische Nacht des Arbeitskreises der südniedersächsischen Bibliotheken

Faust

Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe, Fassung für drei Darsteller, Musik von Leon Hast

In der Osternacht

Szenische Lesung der Erzählung von Anton Tschechow, Musik von Elisabeth Möst

Schwalbe, du Mädchen!

Chronik eines Kreisligaspiels, Musik von Leon Hast

Der kleine Opernfreund: Made in Germany

Ein satirischer Streifzug durch Adelshäuser und Ruhmeshallen / Produktion für das Rahmenprogramm der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen

Tartuffe

nach der Komödie von Molière

 

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2015

Die Schatzinsel

Szenische Lesung des Romans von Robert Louis Stevenson / Produktion für die Veranstaltungsreihe Literarische Nacht des Arbeitskreises der südniedersächsischen Bibliotheken

Die Besserung 2.0

Szenisches Projekt nach Berichten überlebender Häftlinge des Jugendkonzentrationslagers Moringen / Produktion für den Deutschen Evangelischen Kirchentag Stuttgart mit Schülerinnen und Schülern der Oberschule Wendeburg

Sterne und Taler

Szenische Lesung von Märchen der Brüder Grimm / Produktion für die 10. Märchenwoche des Göttinger Märchenland e.V. zum Jubiläum der Erstausgabe der Kinder- und Hausmärchen, Band 2

Wo, bitte geht's zum Gänseliesel?

Eine Revue / Produktion für den Göttingen Tourismus e.V. zum 125. Jubiläum des Vereins in Kooperation mit der Kirchengemeinde und Kantorei St. Johannis sowie Schülerinnen und Schülern des Max-Planck-Gymnasiums Göttingen

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2016

Oliver Twist

Szenische Lesung des Romans von Charles Dickens / Produktion für die Veranstaltungsreihe Literarische Nacht des Arbeitskreises der südniedersächsischen Bibliotheken

Der gestiefelte Kater

Stück für Kinder ab 6 Jahren nach dem Märchen der Brüder Grimm / Produktion für das Goethe-Institut Helsinki

Dantons Tod

von Georg Büchner

Othello

nach der Tragödie von William Shakespeare

 

Der Mann mit dem verschluckten Auge

Szenische Lesung von Satiren von Hermann Harry Schmitz

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2017

Heidi

Szenische Lesung des Romans von Johanna Spyri / Produktion für die Veranstaltungsreihe Literarische Nacht des Arbeitskreises der südniedersächsischen Bibliotheken

 

Frankenstein

Szenische Lesung des Romans von Mary Shelly / Produktion für die Nacht des Wissens 2017

Ein Sommernachtstraum

Szenisches Projekt nach der Komödie von William Shakespeare / Produktion für den teatro regio e.V. mit dem Interkulturellen Bürgertheater Moringen

Das Literarische Roulette (I-III)

Ausgeloste Weltliteratur und sonstige Poetry

Pinocchio - Die abenteuerliche Geschichte eines Holzkopfs

Stück für Kinder ab 6 Jahren nach dem Buch von Carlo Collodi

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2018

Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde

Szenische Lesung des Romans von Robert Louis Stevenson / Produktion für die Veranstaltungsreihe Literarische Nacht des Arbeitskreises der südniedersächsischen Bibliotheken

Faust

Szenisches Projekt nach dem Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe / Produktion für den teatro regio e.V. mit dem Interkulturellen Bürgertheater Moringen

Don Juan

nach Motiven der Komödie von Tirso de Molina

in Vorbereitung:

Don Quijote

nach dem Roman von Miguel de Cervantes / Produktion für den Zwischenahner Kirchmühlen e.V. mit dem Bürgerensemble der Motormühle Rostrup

Romeo und Julia

Szenisches Projekt nach der Tragödie von William Shakespeare / Produktion für den teatro regio e.V. mit dem Interkulturellen Bürgertheater Moringen

N.N.

Szenisches Projekt / Produktion für die Diakoniestiftung Einbeck mit einem interkulturellen Ensemble

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stille hunde theaterproduktionen 

Dehler & Huber GbR 

Geschäftsführung: Stefan Dehler, Christoph Huber

Düstere Str. 20

37073 Göttingen

 

www.stille.hunde.de

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