Literarisches Zentrum

Das Literarische Zentrum präsentiert in seinem Frühjahrsprogramm acht sehr unterschiedliche, aber jeweils sehr spannende Abende.

Den Anfang macht am 2. März der Abend mit der Verlegerin Nina Holland und dem Jazzgitarristen Anthony Wilson. Für das neue Album des Musikers „Songs and Photographs“ wurde ein Schuber sowie ein Buch im selben Format wie die LP produziert. ein Gesamtkunstwerk. Im Literarischen Zentrum werden Buch und Musik gemeinsam vorgestellt.

Am 6. März ist der österreichische Jungstar Clemens J. Setz zu Gast im Zentrum. Der Abend mit seinem neuen Erzählband „Der Trost runder Dinge“ wird von Joachim Dicks (NDR) vorgestellt. In seinen Erzählungen sucht und findet Setz immer wieder groteske Details in eher gewöhnlichen Dingen und Momenten.

Über die Sprache von Politikern kann man herrlich sinnieren. Am 13. März tun das der Berufspolitiker Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) und der Soziologe und Schriftsteller Aladin El-Mafaalani. In einem offenen Gespräch tauschen sich Habeck und El-Mafaalani über ihre Thesen aus und laden Sie ein, sich in selbiges einzubringen. Die Veranstaltung findet im Zentralen Hörsaalgebäude der Universität im Hörsaal 011 statt.

Tschechien ist das diesjährige Gastland der Leipziger Buchmesse. Aus diesem Anlass hat das Literarische Zentrum Radka Denemarková nach Göttingen eingeladen. Als einzige Frau gewann Radka Denemarková dreimal den tschechischen Magnesia Litera Preis in drei verschiedenen Kategorien. Mit ihrer historischen Detailtreue, ihrem journalistischen Feingefühl und ihren Übersetzungen, z. B. von Herta Müller, prägt sie seit 20 Jahren die Literaturszene Tschechiens. Am 27. März stellt sie ihr neues Buch „Ein Beitrag zur Geschichte der Freude“ vor.

Einen Abend um Friedo Lampe (1899-1945) hat es vor langer Zeit bereits einmal in Göttingen gegeben: im Jahr 1998 hat Peter Härtling in der Buchhandlung Wortmann aus dem Werk Lampes gelesen. Im Göttinger Wallstein Verlag ist daraufhin eine neue Werkausgabe in Einzelbänden. Nun sind im vergangenen Jahr „Briefe und Zeugnisse“ von Friedo Lampe erschienen. Herausgeber Thomas Ehrsam und Verleger Thedel von Wallmoden stellen das Buch und Friedo Lampe vor am 2. April vor.

Marion Brasch, Tochter eines bekannten DDR-Funktionärs und Schwester des Autors Thomas und des Schauspielers Klaus Brasch. Am 11. April stellt sie ihren neuen Roman „Lieber woanders“ vor.

Der Bosnien und Herzegowina stammende Schriftsteller Sasa Stanišić hatte über Twitter auf eine junge Kollegin aufmerksam gemacht, die ihren ersten Roman geschrieben hat. Für das Literarische Zentrum ist das Anlass, gleich beide am 24. April einzuladen: Katharina Adler bringt ihren Roman Ida mit, Sasa Stanišić sein neues Buch Herkunft. In der Lesung und in gemeinsamen Gesprächen stellen beide ihre Bücher vor.

Den Abschluss des Frühjahrsprogramm macht Eric Vuillard am 30. April. Sein Buch Die Tagesordnung hatte der Göttinger Buchhändler Eckart Kohl (Buchhandlung Calvör) im letzten als „das Buch, das man gelesen haben sollte“ bezeichnet. In seinem neuen Buch 14. Juli entfaltet der französische Schriftsteller ein bildstarkes Panorama von Miniaturen, die vom Sommer 1789 erzählen.

Das gesamte Programm des Literarischen Zentrums sowie die Möglichkeit, Eintrittskarten online zu erwerben, finden Sie hier im Kulturbüro Göttingen und auf der Homepage www.literarisches-zentrum.de

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