Die Nacht der Filmmusik mit dem Göttinger Symphonie Orchester begeisterte 3.000 Besucher

In der Sparkassen-Arena in Göttingen wird hauptsächlich Schulsport betrieben. Immer wieder finden dort aber auch hochkarätige Sportveranstaltungen statt, so trägt die BG Göttingen ihre Bundesligaspiele in der Halle aus, und auch das Bundesliga-Turnier der Standardformationen hat seinen festen Platz in der Arena.
Zur „Nacht der Filmmusik“ des Göttinger Symphonie Orchesters (GSO) waren an zwei Abenden ungefähr 3.000 Besucher erschienen. Dabei waren auch viele junge Menschen, die viele der Musikstücke des Abends selber im Schulorchester spielen oder bis vor kurzem gespielt haben. Und sie konnten diese Musik nun einmal auf Bundesliga-Niveau hören. So wurde der Doppelnutzen der Sportarena wunderbar vom GSO aufgegriffen und musikalisch umgesetzt.

Die Stars dieses begeisternden Abends hießen Robin Hood, James Bond, Harry Potter, Forrest Gump, Superman oder Gandalf, Jon Snow, Rose und Jack, Indiana Jones oder gar R2D2. Aber sie hießen auch Juri Tetzlaff und Jason Weaver. Tetzlaff ist inzwischen ein Stammgast in Göttingen, seine Zusammenfassungen der Händel-Opern sind bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. In der „Nacht der Filmmusik“ führte er mit zahlreichen Anekdoten und Hintergrundinformationen in die Titel ein. Mit dem Dirigenten Jason Weaver steht er häufiger auf der Bühne. Weaver ist ein großer Fan von musikalischen Projekten wie „Classic meets Pop“ in Oldenburg. Mit der Filmmusik ist er absolut vertraut, und das merkte man deutlich: mit viel Schwung und Elan riss er das GSO mit und entfachte so Höchstleistungen im Orchesters.

Hier saßen ebenfalls etliche Stars des Abends. Hervorzuheben sind vor allem die Musikerinnen und Musiker am Schlagwerk, die im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun hatten. Aber auch die Blechbläser waren voll in ihrem Element.

Es war eine überaus gelungene Veranstaltung, die nach Neuauflagen verlangt. Dann sollte man Juri Tetzlaff einen persönlichen Licht-Spot spendieren, damit er nicht im Dunkeln moderieren muss. Und vielleicht lässt sich dann die eine oder andere akustische Unzulänglichkeit noch beheben.

Am Ende gab es Standing Ovations für die Mitwirkenden, die erst nach mehreren Zugaben entlassen wurden. Und weil als letzte Zugabe dann endlich die Musik zum „Fluch der Karibik“ erklang, waren auch die Besucher richtig glücklich, die diesen Hit bis dato vermisst hatten.

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