Theatermagazin Szenenwechsel extra

Das Aktionsteam #rettedeintheater macht erneut mobil gegen die Förderpläne der Landesregierung

Das Aktionsteam „rettedeintheater“ befürchtet einen Super-Gau bei der Theaterfinanzierung. Im vergangenen Jahr hatte die Landesregierung nach massiven Protesten für 2019 eine einmalige Erhöhung der Fördermittel um drei Millionen Euro für die kommunalen Theater und das Göttinger Symphonie Orchester zugesagt. Allerdings mussten die Bühnen mit den Fördermitteln Tariferhöhungen kompensieren. Das sehen auch die Pläne der Landesregierung bei den aktuellen Klausurtagungen des Landtages vor: Dass die Bühnen und das Orchester bei den nächsten Zielvereinbarungen über vier Jahre statt der zusätzlich geforderten sechs Millionen Euro drei Millionen Euro erhalten und die Tarifsteigerungen komplett übernehmen müssen. Zu den Klausurtagungen startete das Aktionsteam einen eMail-Flashmob an die Adresse des Niedersächsischen Finanzministers Reinhold Hilbers, um gegen diese Fördermittelverrechung zu protestieren.

Im Gespräch beschreibt DT-Verwaltungsdirektorin Sandra Hinz, welche Konsequenzen die Förderstrategie der Landesregierung auch für das Deutsche Theater hätte.

 

Mit dieser Mail möchte die Aktion #rettedeintheater das Postfach des niedersächsischen Finanzministers füllen:

Bitte kopiere/kopieren Sie diesen Text und schicke/n Sie ihn bis spätestens 30. Juni per Mail an den Niedersächsischen Finanzminister: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

Betreff: Finanzierung der Theater in Niedersachsen

„Sehr geehrter Herr Minister Hilbers,

ich freue mich sehr, dass sich das Land Niedersachsen an die Koalitionsvereinbarung hält –

Zeile 784      „Kommunale Theater wollen wir stärken, die Grundförderung erhöhen und die“

Zeile 785      „Tarifsteigerungen übernehmen

– und mit dem Haushalt 2020 den kommunalen Theatern nicht nur EUR 6 Mio. mehr zur Verfügung stellt, sondern auch weiterhin anteilig die Kosten für die Tarifsteigerungen übernimmt. Dafür danke ich Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen,

xxx (eigenen Namen einsetzen)“

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