A A A

Theatermagazin Szenenwechsel

DT-Premiere „Woyzeck“

Der Soldat „Woyzeck“ schreit einfach nicht laut auf. Georg Büchner lässt ihn dulden, wenn er gepeinigt, malträtiert und verachtet wird. Die Gesellschaft wird ihn in den Wahnsinn treiben, wie er versucht, seine Familie zu ernähren und jeden Elendsjob auf sich nimmt, bis ihn dieses Dasein restlos zerstört.

In der Fassung mit den Songs von Waits und dem Konzept von Robert Wilson bekommt Georg Büchners Schmerzensmann nicht nur eine musikalische Stimme. Auch seine Alptraumwelt stellt sich am Deutschen Theater in einer anderen Umgebung dar. Antje Thoms inszeniert sie auf einer Konzertbühne und mit Blick hinter die Kulissen einer Show der Effekte, in der Woyzeck als Roadie einer Band in den endgültigen Absturz getrieben wird.

Tina Fibiger hat die Inszenierung im Gespräch mit Antje Thoms erkundet.

Hören Sie eine „Kostprobe“ aus dem Stück:

Wenn Sie bereits einen Zugang haben, können Sie sich hier einloggen und weiterlesen.

Diese Seite verwendet Cookies, mit denen Informationen lokal auf Ihrem Rechner gespeichert werden. Mit der Benutzung der Seite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.