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Junges Theater

Was zunächst eine vor allem nach einer kulturpolitischen und sinnvollen Aktion klingt, ist nicht zuletzt auch eine finanzielle Notwendigkeit des Theaters: „Ab Januar fließt kein Kurzarbeitergeld mehr. Mit den Corona-Auflagen und dem begrenzten Platzangebot in unserer Übergangsspielstätte am Wall ist es uns unmöglich, die vorgesehenen Einnahmen durch Ticketverkäufe zu realisieren. Wir brauchen deshalb weitere Einnahmequellen“, erklärt Intendant Nico Dietrich diesen Schritt.

„Wir müssen zurück in unser Theater“ – das steht vorne auf dem neuen Spielzeitheft. Seit Jahren liegen die längst bewilligten Fördergelder für die Sanierung des Ottfried-Müller-Hauses bereit.  Es gibt noch keine vollständige Planung und das seit 2016. Dadurch werde es unmöglich, weitere mögliche Geldgeber anzusprechen. Ich kann doch nur Drittmittel einwerben, wenn es einen Plan für den Umbau unseres Stammhauses gibt!“, so Dietrich.

Das Team des Jungen Theaters war aber schon immer kreativ und versteht es, aus der Not eine Tugend zu machen. Schon jetzt sind Auftritte in Northeim, Weende, Einbeck und Dransfeld fest vereinbart. Am Silvesterabend teilt sich das Ensemble auf: an drei Spielorten werden drei Produktionen nahezu gleichzeitig gespielt.

Weitere Spielorte sind geplant. Darunter die Waldbühne Bremke, das Freibad am Brauweg sowie Spielstätten in Moringen, Hann.Münden, Osterode, Einbeck, Herzberg und Holzminden. Auch Spielstätten in den Stadtteilen sind geplant: in der Weststadt, in Bovenden, in Grone und in Weende plant das JT Auftritte.

Diese mobilen Möglichkeiten passen natürlich nicht bei allen Produktionen. Auf Reisen gehen »Danke für das Geräusch!«, »Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete« sowie der »Wiener Liederabend«.

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