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Vox Organi

„Das grundsätzliche Konzept scheint zu funktionieren wie auch im letzten Jahr“, berichtet der Kirchenmusiker und Musikpädagoge und verbindet mit der Einbindung der Orgelmusik in die Liturgie auch ein besonderes Anliegen. „Ich habe das Gefühl, dass die Menschen nach dieser Art von Spiritualität wirklich lechzen. Ich kann es gar nicht anders sehen und ich hoffe, dass wir mit diesem Festival einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Menschen wieder ein bisschen auftanken können.“

Bereits zum Festivalauftakt am 2. Mai bewährt sich Flammes flexible Programmplanung. Mit Markus Eichenlaub, dem Organisten im Dom von Speyer kann er für den ursprünglichen Solisten einen ebenso hochkarätigen Ersatz in der Bad Harzburger Lutherkirche zu begrüßen. „Wir müssen eben flexibel bleiben“, sagt er, „weil wir manchmal wirklich nicht wissen, ob die Künstler wirklich kommen oder nicht“. Nach der Absage des französischen Orgelsolisten er konnte er Christoph Schöner für die Orgelandacht am 7. Mai in der St. Jacobikirche gewinnen und berichtet, dass sich der ehemalige Organist und Kirchenmusikdirektor an St. Michaelis in Hamburg ebenso sehr gefreut habe, bei Vox Organi dabei zu sein.

Das Festival zieht in dieser Saison weitere Kreise mit musikalischen Abstechern nach Thüringen an die St. Antoniuskirche in Worbis und nach Nordrhein-Westfalen. Auch die Abteikirche in Marienmünster und die St. Kilianikirche in Höxer, liegen an der musikalischen Reiseroute durch die Orgellandschaft, auf der Friedhelm Flamme schon so manchen Schatz entdeckt hat. Dazu zählt jetzt die frisch restaurierte Barockorgel in Wetteborn in der Nähe von Freden. Flamme spricht von einem echten Schatz, den er in das Festival integriert habe und betont dabei, dass jedes Instrument seine besondere Berechtigung habe. „Wir versuchen eben auch den Leuten vor Ort zu sagen, egal was für eine Orgel ihr habt, das ist ein Schatz und das ist tolle Musik, die ihr da machen könnt.“

Traditionell sind eine Reihe von Kirchengemeinden in jedem Jahr am Festival beteiligt und mitunter auch mit mehreren Orgelandachten, wie zum Beispiel in St. Jacobi-Gemeinde und in der Stiftskirche in Bad Gandersheim. Musikalische und liturgische Begegnungen gibt es in Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden und Hardegsen und weitere Festivalabstecher nach Greene und Dassel, Elze und Goslar. Entdeckungen verbinden sich für Flamme nicht nur mit der vielfarbigen Klangwelt der Instrumente sondern auch mit den musikalischen Schwerpunkten und Interessen, wie sie die Organist*innen in das Programm einbringen.“ Wir haben eine ganz große Vielfalt, so dass man auch entsprechend der Orgel ganz unterschiedliche Sachen hört: Von ganz alter Musik, sagen wir mal Renaissance und Frühbarock, Bach ist sowieso immer mal wieder vertreten bis hin zur Romantik und de Kompositionen aus dem 21. Jahrhunderts. Es ist ein Schatz an Begegnungen.“

In Greene und Fredelsloh kommt es dabei zu ganz besonderen musikalischen Begegnungen mit der „Gregorianik- Schola Marienmünster“ im Dialog mit der Orgel. Die Schola gastiere mit 8 bis 10 Sänger*innen auf Abstand und nur in großen Kirchen, versichert der künstlerische Leiter des Festivals und betont die Sicherheits- und Abstandsbedingungen, die natürlich für alle Orgelandachten- und Vespern gelten, wie auch für das musikalischen Dialog von Orgel und Viola am Pfingstsamstag in Höxter.

Über Änderungen im Festivalprogramm informiert die Website von Vox Organi, wenn Solist*innen aus England, Frankreich oder Italien aufgrund von Reisebeschränkungen absagen müssen und andere Musiker*innen die Orgelandacht gestalten. Sukzessive wird auch das musikalische Programm eingepflegt das an den 32 Festivalstationen erklingt.

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