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Konkurrenzdruck, ein drängelnder Vermieter und dann auch noch der Ausfall des Mäzens. Was wäre aus Händel geworden, hätte er nicht seinen Hamster gehabt. Der in Italien erworbene Kleinnager ist nicht nur gierig auf Schokolade und hat ein Faible für Tüll, sondern ist auch musikalisch und noch dazu ein begeisterter Komponist. Und so nimmt denn alles – wie es sich in einem Stück für Kinder gehört – ein gutes Ende. Allerdings sind vorher noch einige Klippen zu nehmen und dazu gehört nicht nur eine geradezu satanisch wirkende Katze. Die Ausstattung und Figuren sind im Theater der Nacht immer wieder eine wahre Wonne für die Augen und sorgen in ihrer Skurrilität für Begeisterung beim Publikum. Das Stück Händels Hamster macht da keine Ausnahme. Die Requisiten werden wandelbar genutzt und so können sich zu Beginn auch Zuckerdose und Kaffeekanne über den Kauf des Hamsters einig werden.

Ruth und Heiko Brockhausen bringen die nette, kleine Geschichte zum Leben und lassen die herrlich überzeichneten Charaktere, den überkandidelten Sänger ebenso wie den geldgierigen Vermieter, mit großer Energie die Bühne füllen. Die mehrsprachigen Texte, neben Englisch auch Italienisch, sorgen allerdings dafür, dass erst größere Kinder dem Geschehen wirklich folgen können.

Unter der Regie von Neville Tranter wurde aus einer Idee (der Titel des Stücks stand zuerst fest), den Texten von Ruth Brockhaus und Andy Clapp sowie der Ausstattung von Thomas Rump und Heiko Brockhaus ein unterhaltsamer Figurentheaterabend. In einem Stück über Händel sollte Musik nicht fehlen, und so gab es passende musikalische Zitate zu hören. Hierfür zeichnete Sonja Catalano verantwortlich.

Das Stück nahm gegen Ende immer mehr Fahrt auf und sprühte im Finale vor originelle Details. Das Premierenpublikum bedankte sich mit einem lautstarken Applaus und verließ mit einem amüsierten Schmunzeln das Theater der Nacht.

Weitere Vorstellungen im Theater der Nacht am 23. April, 24. April, 8. Mai sowie im Kino Lumière am 7. Und 15. Mai (alle Vorstellungen beginnen um 16 Uhr)

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