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Mit diesen Worten steigt Juri Tetzlaff dann doch noch in die Innereien der diesjährigen Festspieloper „Imeneo“ ein. Zuvor hatte er die Handlung beschrieben: Rosmene und Clomiri sind von Piraten entführt worden. Tirinto und Argenio sind zuhause – und verzweifelt. Da erscheint Imeneo und berichtet von seiner Befreiung der Frauen. Glücklich versammeln sich alle auf der Bühne. Die Oper könnte nach wenigen Minuten mit einem Happy End zu Ende gehen. Von wegen…

In seiner unnachahmlichen Art löst Tetzlaff die Fäden der Beziehungen auf der Bühne auf uns bezieht sein junges Publikum mit ein. Diese Familienfassung der Oper macht nicht nur den Kindern im ausverkauften Deutschen Theater Vergnügen. Die Sänger auf der Bühne haben genauso ihren Spaß wie die Musiker im Orchester.

Während Stefanie True auf der Bühne verzweifelt, fordert der bekannte Fernseh-Moderator die Zuschauer auf, Mitleid zu zeigen. „Ohhh“ ertönt es von den Rängen. „Bitte etwas mehr Mitleid“ – und das kommt dann auch. Auch greift er die barocke Gestik auf und lässt sein Publikum diverse Emotionen mit den Händen ausdrücken.

Bei der Musik spürt Tetzlaff die Effekte Händels auf. Und als Clou hat er die stumme Rolle des Geistes Radamanto umbesetzt: unter dem schwarzen Kostüm verbarg sich an diesem Mittag die Regisseurin Sigrid T-Hooft. Mit ihr unterhielt er sich über ihre Sicht auf die Oper.
Eine kurzweilige Stunde dauerte der Spaß. Genau die richtige Länge für die jungen Besucher. Und ein prima Einblick für die Besucher der kompletten Oper. Endlich kann man die Handlung, die Musik und die Gesten richtig verstehen!

Wie in jedem Jahr gehört diese Familienfassung zu den Höhepunkten der Festspiele.

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