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Die Solisten des Abends sind Emily Fons (Mezzosopran – Susanna), Christopher Lowrey (Countertenor – Joacim), Colin Balzer (Tenor – 1. Ältester), Raimund Nolte (Bass-Bariton - 2. Ältester, Chelsias, Richter) und Ciara Hendrick (Mezzosopran – Daniel, Dienerin). Es singt der NDR Chor (Einstudierung: Edzard Burchards), es spielt das FestspielOrchester Göttingen, die Leitung hat Laurence Cummings.

Nach Theodora präsentieren die Festspiele mit Susanna (HWV 66) ein weiteres Oratorium aus dem Jahr 1749. Nach den patriotischen Siegesoratorien bedeutet es eine Wende im Schaffen Händels. Die alttestamentliche Geschichte ist in der Kunstgeschichte ein beliebtes Motiv. Vielfach portraitiert wurde die standhafte Ehefrau, die nichts ahnend von zwei Lustgreisen beim Baden beobachtet wird. Auch der Auftritt vor den Richtern, die die vermeintliche Ehebrecherin zum Tode verurteilen, inspirierte Maler wie Rembrandt, Giorgione, Gentileschi oder Corinth.

Händel wählte diese Geschichte als Sujet und damit eine Heldin, die weder Königin noch Prophetin ist. Die pikante Erzählung aus dem Buch Daniel führte ihn zu großartigen Erfindungen in einer Musik, die auch komödienhafte Züge im Sinne der damals populären englischen Ballad Opera trägt. Susannas Tugend wird freilich in monumentalen Chören gepriesen.

Um 18 Uhr gibt es im Großen Saal der Stadthalle eine Werkeinführung mit Professor Dr. Wolfgang Sandberger (Dauer ca. 30 Minuten). Mit einer gültigen Konzertkarte ist der Eintritt frei.

Das gesamte Programm finden Sie hier auf der Internetseite der Händel-Festspiele oder hier auf den Seiten des Kulturbüros. Wie "Susanna" sind auch viele weitere Konzerte bereits sehr gut verkauft, aber für die meisten Termine gibt es noch Restkarten.

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