passend zum Artikel

Willkommen!
Um alle Funktionen zu nutzen, loggen Sie sich bitte ein.
Passwort vergessen?
Registrieren Sie sich hier neu

„Viel Leidenschaft“, antwortete spontan Sabine Schormann von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Und Erich Sidler vom Deutschen Theater ergänzte „Und dann kommt lange nichts mehr“.

Viel Leidenschaft steckt auch wieder im Programm der diesjährigen Internationalen Händel-Festspiele in Göttingen, das jetzt vom Intendanten Wolff vorgestellt wurde.

Im Reformationsjahr lautet das diesjährige Motto der Festspiele „Glauben und Zweifeln“. Und dieses Motto spiegelt sich im Programm entsprechend wieder. Aber auch die Partner der Festspiele finden sich darin wieder. „Glauben und Zweifeln sind auch Werte der Kaufleute“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Göttinger Sparkasse Rainer Hald.

Im Mittelpunkt steht natürlich die Oper. In diesem Jahr geht es überraschenderweise um Liebe und Intrigen, und zwar in der Oper „Lotario“. Die Titelrolle übernimmt die Mezzosopranistin Sophie Rennert. Die Inszenierung stammt von Carlos Wagner, die musikalische Leitung hat in bewährter eise der künstlerische Leiter der Festspiele Laurence Cummings.

Ein Publikumsliebling besucht nach sechs Jahren wieder die Festspiele: Dominique Labelle bestreitet das Galakonzert am 13. Mai in der Stadthalle, begleitet vom FestspielOrchester Göttingen (FOG) wird sie Werke von Händel, Telemann und Bach singen.
Langjähriger Gast ist der NDR Chor, der am 25. Mai Händels „Brockes-Passion“ aufführt. Aber der Chor gestaltet auch ein eigenes A-Capella-Programm: am 26. Mai singt der Chor in der St. Martini-Kirche in Dransfeld Werke von Brahms bis Mäntyjärvi. „Zweifel Glaube“ lautet die Überschrift über dem Konzert.

Zahlreiche Göttinger Ensembles sind in diesem Jahr in das Programm eingebunden: die Kantorei St. Jacobi führt unter der Leitung von Stefan Kordes Händels Oratorium „Israel in Egypt“ am 14. Mai in der Johanniskirche auf. Ebenfalls dort singt am 21. Mai die Göttinger Stadtkantorei das Oratorium „Luther in Worms“ von Ludwig Meinardus. Und genau zwischen diesen Konzerten singt der Göttinger Universitätschor am 19. Mai Händels „Messiah“ im Rahmenprogramm der Festspiele, begleitet vom Göttinger Barockorchester.
Das Göttinger Symphonie Orchester ist regelmäßig Bestandteil der Festspiele. In diesem Jahr allerdings mit einer ganz besonderen Produktion: Händels Einfluss auf Haydn lässt sich in dessen Oper „Orfeo ed Euridice“ nachvollziehen. In einer aufwändigen halbszenischen Aufführung u.a. mit der Sopranistin Simone Kermes wird diese Oper in der Göttinger Stadthalle am 27. und 28. Mai aufgeführt. Die Leitung hat der Generalmusikdirektor Christoph Mathias Mueller.
Der Göttinger Knabenchor war in den 1960er und 70er-Jahren regelmäßig zu Gast bei den Händel-Festspielen. Aus Anlass des 100. Geburtstags seines Gründers Franz Herzog tritt der Chor am Sonntag, den 28. Mai um 12 Uhr in der Universitätsaula auf. Im Mittelpunkt stehen einige der gut 300 Kompositionen Franz Herzogs.

Zahlreiche weitere Gäste und Konzerte bilden ein wieder einmal hochkarätiges und spannendes Programm.

„Vor allem braucht man für eine gute Produktion wie die der Händel-Festspiele Menschen wie Sie, lieber Herr Wolff“ fasste Sabine Schormann die Programmvorstellung zusammen.

Der Vorverkauf für die Mitglieder der Händel-Gesellschaft beginnt am 28. Januar, der öffentliche Vorverkauf startet am 13. Februar.

Das komplette Programm finden Sie unter www.haendel-festspiele.de und natürlich auch hier auf den Seiten des Kulturbüros.

Mehr zu diesem Thema:

Kommentare powered by CComment

passend zum Artikel

Liebe Leserin, lieber Leser,

schön, dass Sie hier sind - und schön, dass Sie dieser Artikel interessiert.

Wussten Sie, dass die Autorinnen und Autoren des Kulturbüros für ihre Arbeit bezahlt werden? Das werden sie - genauso wie die Kolleginnen und Kollegen, die die vielen Termine in den Kulturkalender eintragen.

Vielleicht verstehen Sie, dass wir diese Inhalte nicht allen kostenlos zugänglich machen können. Wir sind auf bezahlte Zugänge (Abonnements) angewiesen - eigentlich wie alle, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, für ihre Angebote Geld verlangen müssen.

Wenn Sie ein solches Abonnement (nur 5 Euro im Monat oder 50 Euro pro Jahr) abschließen möchten, brauchen Sie nur

hier

zu klicken. Alternativ können Sie für nur 1,20 Euro einen Tageszugang einrichten, um diesen Artikel ganz zu lesen.

Vielen Dank!

Finden Sie diesen Text interessant?

Das freut uns! Die Erstellung kostet allerdings Zeit, Aufwand und auch Geld: vom Server dieser Seite bis hin zum Honorar für die Autorin oder den Autor. Darum bitten wir Sie herzlich um die Bestellung eines Tageszugangs oder eines Monats- bzw. Jahresabonnements. Vielen Dank.

Wenn Sie bereits einen Zugang haben, können Sie sich hier einloggen und weiterlesen.

Wenn Sie bereits einen Zugang haben, können Sie sich hier einloggen und weiterlesen.

Diese Seite verwendet Cookies, mit denen Informationen lokal auf Ihrem Rechner gespeichert werden. Mit der Benutzung der Seite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.