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Jazz-Festival

Wie so oft ist das Festival-Team auch in diesem Jahr bei der Wahl der Bands bei der Jazzahead!-Messe in Bremen fündig geworden. Hellhörig machte zum Beispiel die Band Leléka mit der ukrainischen Sängerin Viktoria Leléka und einer Klangwelt, in der jazzig groovende Passagen mit ukrainischen Folk Balladen im Alten Rathaus verschmelzen. Das gilt auch für das Amsterdam Modest Orkest des Pianisten und Komponisten Tijn Wybenga, das für sein Debüt Album mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet wurde und das Konzertwochenende im Deutschen Theater eröffnet.

Zum Festival-Start mit dem Trio Reis Demuth Wilten aus Luxemburg erfolgt zugleich die Festivalpremiere für die Volksbank Göttingen im neue Konzertforum am Geismar Tor. Im Kulturtreffpunkt Esel in Einbeck-Sülbeck gastiert das Quartett der Saxofonistin und Komponistin Muriel Grossmann. Solistisch unterwegs ist wiederum der Bassist und Gitarrist Thomas Schirmer unter dem „Motto „Luposolo“ mit Jazzrock-Kompositionen und melodischen Arrangements bei seinem Abstecher zu KIM-Kultur in der Angerstraße am 10.November. Am gleichen Abend gibt es in der Musa ein swingendes Warm-up für die Oldtime-Fans zum Festivalwochenende im Deutschen Theater, bei dem die New Orleans Syncopators den LindyHop Tanzworkshop musikalisch beschwingen.

Die beiden langen Jazz-Nächte am Theaterplatz starten in diesem Jahr bereits um 19 Uhr. Entsprechend getaktet sind auch die weiteren Konzerte auf der großen Bühne, die sich an beiden Abenden um 21 Uhr und um 23 Uhr anschließen. Am Freitag mit der israelischen Sängerin und Jazzpreisträgerin Efrat Alony und ihrer Band und beim Gastspiel des Trilok Gurto Quartet, das mit seinem Bandgründer und Weltmusikpionier klassische indische Musik und westliche Jazztraditionen ebenso durchstreift wie afrikanische und brasilianische Klang- und Rhythmuswelten.

Das Quartett des amerikanischen Trompeter Theo Croker erforscht am Samstagabend zunächst die musikalischen Gemeinsamkeiten von Gospel und Blues, Jazz, Soul und Funk. Auf der großen DT-Bühne formiert sich dann das Dejan Terzić Axiom und lässt seine vielstimmigen Erzählungen zwischen Bass und Drums, Saxofon und Piano zirkulieren. Die Jazzrausch Bigband stimmt ihr Publikum ab 23 Uhr mit Bigband Arrangements und Techo-Sound auch auf die anschließende Jazz Party Nacht mit DJ ein, für die die Festival-Besucher allerdings ein spezielles Party Ticket buchen müssen.

BigBand-Sound bestärkt auch das Programm auf der DT-2 Bühne am Freitagabend mit der Blues Brothers BandJazztified und UniRoyal. Das Duo Funk & Wendler kontrastiert ihn im Dialog von Piano und Posaune mit zeitgenössischen Kompositionen während das Carlsong-Trio mit Sängerin Hannah Carlson sich dem Renaissance-Songmeister John Dowland in modernen Bearbeitungen widmet. Am Samstagabend wird der Bigband Sound der Musi-Kuss-Bigband und der XYJazz-Formation von den Bands HSV und Man after Work stilistisch kontrastiert.

An den musikalischen Vorlieben der Festivalflaneure orientiert sich das Programm im DT-Keller diesmal eindeutig, das am Freitag vor allem die Fangemeinde von Oldtime, Dixie und Swing ansprechen möchte und in alter Tradition zum Abschluss mit einer Session gefeiert wird. Am Samstag wird die Kellerbühne dann zum Treffpunkt für Klangexperimente und stilistische Zeitreisen mit Abstechern in den Latin Groove. Auch an diesem Abend verbünden sich die Local Heroes immer wieder gern mit den musikalischen Gästen, die nach ihrem Auftritt auf der großen Bühne ebenfalls noch Lust auf eine Session zum Festivalfinale haben.

Das gesamte Programm finden Sie auf der Internetseite www.jazzfestival-goettingen.de. Tickets gibt es online im Ticketshop des Kulturbüros, auf www.reservix.de und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse.

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