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Junges Theater

2021 03 24 JT OpenAir Bühne 75 ScheckübergabeWas noch nicht da ist, sind Licht, Ton und Bestuhlung. „Hierfür werden noch Spenden und Sponsoren benötigt“, wirbt Intendant Nico Dietrich für weitere Geldgeber. „Dazu wird es zum Beispiel Patenschaften für Stühle (50 Euro) und Scheinwerfer (100 Euro) geben“, führt Dietrich aus. Aber immerhin – die Bühne ist schon einmal da. Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Rainer Hald ist dazu vorbeigekommen. „Es ist wichtig, in diesen Zeiten die Kultur zu unterstützen. Eine Gesellschaft ohne Künstler ist wie eine Suppe ohne Geschmack!“ so Hald. Den überdimensionierten Scheck über 5.000 Euro nahm JT-Fördervereinsvorsitzende Elke Bartussek gerne entgegen. Sie bedankte sich bei der Sparkasse, aber auch ausdrücklich bei den vielen Einzelspender:innen. „Jeden Tag bin ich dankbar, wenn ich auf den Kontoauszug des Vereins schaue!“ Für die Balladentelefone und Online-Angebote sind viele Zuschauer:innen bereit, einen Geldbetrag zu spenden. „Der ist häufig deutlich höher als eine Eintrittskarte kostet“, freut sich Bartussek über die Spendengelder.

Das Engagement für die Kultur hat sich in den Pandemiezeiten durchaus verändert. „Wir haben sogar mehr Anfragen als zuvor. Viele Künstler:innen, aber auch viele Veranstalter haben große Sorgen. Wichtig für die Sparkasse sei aber eine richtige Sponsorenvereinbarung, es müsse also auch eine Gegenleistung erfolgen. „Da schaut das Finanzamt ganz genau hin“, weiß Rainer Hald zu berichten.

Petra Broistedt vertrat als Kulturdezernentin die Stadt Göttingen auf der neuen Bühne. Sie hat die Idee dieser Bühne im Hof begeistert aufgenommen. „Ich wünsche mir schon lange eine Freilichtbühne in der Stadt“, sagte sie. „Gerade in diesen Pandemiezeiten dürfen wir uns nicht einschließen. Dieses neue Kulturzentrum am Wall mit dem Jungen Theater, dem KAZ und dem Lumiere biete einen idealen Standort für eine solche Bühne.

Die Bühne wird bis zum Ende des Sommers im Hof bestehen. Sie ist aber auch mobil einsetzbar und kann auch anderen Veranstaltern zur Verfügung gestellt werden. „Und wir bieten sie auch an unserem Standort anderen an“, ist JT-Geschäftsführer Tobias Sosinka offen für Kooperationen. Das Junge Theater selbst steuert aktuelle Produktionen auf der Bühne bei. Auch sei das ein guter Ort, um den Spielclubs eine Auftrittsmöglichkeit im Sommer zu bieten.

In einem dieser Spielclubs hat auch die Tochter von Rainer Hald früher mitgespielt. „Von daher fiel mir die Entscheidung leicht, dieses Projekt zu unterstützen“, plauderte Hald aus dem Nähkästchen.

Um diese Bühne auch technisch zu vollenden, sind nun noch weitere Spenden erforderlich. „Wir starten jetzt eine richtige Spendenkampagne“, so Nico Dietrich. Und alle Beteiligten an dieser Auftaktveranstaltung Komm ins Offene waren sich sicher, dass diese Kampagne erfolgreich sein wird. „Und wenn am Ende noch eine Kleinigkeit fehlt, melden Sie sich bitte“, versprach Hald weitere Hilfe, wenn es nötig ist.

2021 03 24 JT OpenAir Bühne 75 ScheckübergabeWas noch nicht da ist, sind Licht, Ton und Bestuhlung. „Hierfür werden noch Spenden und Sponsoren benötigt“, wirbt Intendant Nico Dietrich für weitere Geldgeber. „Dazu wird es zum Beispiel Patenschaften für Stühle (50 Euro) und Scheinwerfer (100 Euro) geben“, führt Dietrich aus. Aber immerhin – die Bühne ist schon einmal da. Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Rainer Hald ist dazu vorbeigekommen. „Es ist wichtig, in diesen Zeiten die Kultur zu unterstützen. Eine Gesellschaft ohne Künstler ist wie eine Suppe ohne Geschmack!“ so Hald. Den überdimensionierten Scheck über 5.000 Euro nahm JT-Fördervereinsvorsitzende Elke Bartussek gerne entgegen. Sie bedankte sich bei der Sparkasse, aber auch ausdrücklich bei den vielen Einzelspender:innen. „Jeden Tag bin ich dankbar, wenn ich auf den Kontoauszug des Vereins schaue!“ Für die Balladentelefone und Online-Angebote sind viele Zuschauer:innen bereit, einen Geldbetrag zu spenden. „Der ist häufig deutlich höher als eine Eintrittskarte kostet“, freut sich Bartussek über die Spendengelder.

Das Engagement für die Kultur hat sich in den Pandemiezeiten durchaus verändert. „Wir haben sogar mehr Anfragen als zuvor. Viele Künstler:innen, aber auch viele Veranstalter haben große Sorgen. Wichtig für die Sparkasse sei aber eine richtige Sponsorenvereinbarung, es müsse also auch eine Gegenleistung erfolgen. „Da schaut das Finanzamt ganz genau hin“, weiß Rainer Hald zu berichten.

Petra Broistedt vertrat als Kulturdezernentin die Stadt Göttingen auf der neuen Bühne. Sie hat die Idee dieser Bühne im Hof begeistert aufgenommen. „Ich wünsche mir schon lange eine Freilichtbühne in der Stadt“, sagte sie. „Gerade in diesen Pandemiezeiten dürfen wir uns nicht einschließen. Dieses neue Kulturzentrum am Wall mit dem Jungen Theater, dem KAZ und dem Lumiere biete einen idealen Standort für eine solche Bühne.

Die Bühne wird bis zum Ende des Sommers im Hof bestehen. Sie ist aber auch mobil einsetzbar und kann auch anderen Veranstaltern zur Verfügung gestellt werden. „Und wir bieten sie auch an unserem Standort anderen an“, ist JT-Geschäftsführer Tobias Sosinka offen für Kooperationen. Das Junge Theater selbst steuert aktuelle Produktionen auf der Bühne bei. Auch sei das ein guter Ort, um den Spielclubs eine Auftrittsmöglichkeit im Sommer zu bieten.

In einem dieser Spielclubs hat auch die Tochter von Rainer Hald früher mitgespielt. „Von daher fiel mir die Entscheidung leicht, dieses Projekt zu unterstützen“, plauderte Hald aus dem Nähkästchen.

Um diese Bühne auch technisch zu vollenden, sind nun noch weitere Spenden erforderlich. „Wir starten jetzt eine richtige Spendenkampagne“, so Nico Dietrich. Und alle Beteiligten an dieser Auftaktveranstaltung Komm ins Offene waren sich sicher, dass diese Kampagne erfolgreich sein wird. „Und wenn am Ende noch eine Kleinigkeit fehlt, melden Sie sich bitte“, versprach Hald weitere Hilfe, wenn es nötig ist.

Hölderlin: Der Gang aufs Land

Friedrich Hölderlin: Der Gang aufs Land

Komm! ins Offene, Freund! zwar glänzt ein Weniges heute
Nur herunter und eng schließet der Himmel uns ein.
Weder die Berge sind noch aufgegangen des Waldes
Gipfel nach Wunsch und leer ruht von Gesange die Luft.
Trüb ists heut, es schlummern die Gäng und die Gassen und fast will
Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit.
Dennoch gelinget der Wunsch, Rechtglaubige zweifeln an Einer
Stunde nicht und der Lust bleibe geweihet der Tag.
Denn nicht wenig erfreut, was wir vom Himmel gewonnen,
Wenn ers weigert und doch gönnet den Kindern zuletzt.
Nur daß solcher Reden und auch der Schritt' und der Mühe
Wert der Gewinn und ganz wahr das Ergötzliche sei.
Darum hoff ich sogar, es werde, wenn das Gewünschte
Wir beginnen und erst unsere Zunge gelöst,
Und gefunden das Wort, und aufgegangen das Herz ist,
Und von trunkener Stirn höher Besinnen entspringt,
Mit der unsern zugleich des Himmels Blüte beginnen,
Und dem offenen Blick offen der Leuchtende sein.

Denn nicht Mächtiges ists, zum Leben aber gehört es,
Was wir wollen, und scheint schicklich und freudig zugleich.
Aber kommen doch auch der segenbringenden Schwalben
Immer einige noch, ehe der Sommer, ins Land.
Nämlich droben zu weihn bei guter Rede den Boden,
Wo den Gästen das Haus baut der verständige Wirt;
Daß sie kosten und schaun das Schönste, die Fülle des Landes,
Daß, wie das Herz es wünscht, offen, dem Geiste gemäß
Mahl und Tanz und Gesang und Stuttgarts Freude gekrönt sei,
Deshalb wollen wir heut wünschend den Hügel hinauf.
Mög ein Besseres noch das menschenfreundliche Mailicht
Drüber sprechen, von selbst bildsamen Gästen erklärt,
Oder, wie sonst, wenns andern gefällt, denn alt ist die Sitte,
Und es schauen so oft lächelnd die Götter auf uns,
Möge der Zimmermann vom Gipfel des Daches den Spruch tun,
Wir, so gut es gelang, haben das Unsre getan.

Aber schön ist der Ort, wenn in Feiertagen des Frühlings
Aufgegangen das Tal, wenn mit dem Neckar herab
Weiden grünend und Wald und all die grünenden Bäume
Zahllos, blühend weiß, wallen in wiegender Luft,
Aber mit Wölkchen bedeckt an Bergen herunter der Weinstock
Dämmert und wächst und erwarmt unter dem sonnigen Duft.

Quelle: www.zeno.org

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