passend zum Artikel

Willkommen!
Um alle Funktionen zu nutzen, loggen Sie sich bitte ein.
Passwort vergessen?
Registrieren Sie sich hier neu

Bühnenverein

Schwerpunkte in der Tätigkeit von Claudia Schmitz werden nicht nur die kulturpolitische Lobbyarbeit, wie unter anderem das Tarifrecht, die Weiterentwicklung des Wertebasierten Verhaltenskodex sowie die Themen Diversität und Nachhaltigkeit sein, sie betont inbesondere auch die gesellschaftliche Funktion der Theater und Orchester und setzt sich für deren Stärkung ein.

„Die künstlerische Darbietung, das Spiel auf einer Bühne öffnet Erfahrungs- und Reflexionsräume für unser Miteinander. Theater und Konzerthäuser als die Orte im gesellschaftlichen Zentrum, an denen Menschen zusammenkommen, um ihre unterschiedlichen Erfahrungen über ihr Gemeinschaftserlebnis als Künstler:innen und Zuschauer:innen zu teilen und nötigenfalls auf den Prüfstand zu stellen, haben während der Pandemie ihre fundamentale, heilsame Wirkkraft eingebüßt. Die Auswirkungen erleben wir gerade: Die Fronten in der Gesellschaft haben sich dramatisch verhärtet und jeder Diskurs ist von tiefen, beinahe unüberwindbaren Gräben geprägt. Unsere Aufgabe ist es jetzt, den gemeinschaftsstiftenden und heilsamen Aspekt der Kultur stärker ins Rampenlicht zu rücken und die Unverzichtbarkeit von Theatern und Orchestern als Bildungsinstitutionen, als Kommunikations- und Emotionsorte für das gesellschaftliche Miteinander hervorzuheben", sagte Schmitz am 13. Januar in Köln.

Claudia Schmitz (*1970) hat an der Universität Trier Rechtswissenschaften studiert. Nach dem 2. Juristischen Staatsexamen war sie zunächst von 1996 bis 2000 am Nationaltheater Mannheim als Referentin des Generalintendanten tätig und leitete anschließend von 2000 bis 2002 das Künstlerische Betriebsbüro am Musiktheater der Theater und Philharmonie Essen. Von 2002 bis 2006 war sie als Verwaltungs- und Organisationsleiterin mitverantwortlich für die Gründung des JES - Junges Ensemble Stuttgart. Im Anschluss daran war sie von 2006 bis 2011 als Verwaltungsdirektorin und Geschäftsführerin des Deutschen Theaters in Göttingen tätig, bevor sie 2011 als Verwaltungsdirektorin und stellvertretende Generalintendantin an das Staatstheater Braunschweig wechselte. Ab der Spielzeit 2016/17 war sie als Kaufmännische Geschäftsführerin am Düsseldorfer Schauspielhaus tätig. In ihren Verantwortungsbereich fiel dort auch die umfassende Sanierung des Schauspielhauses.

 

Mehr zu diesem Thema:

Kommentare powered by CComment

passend zum Artikel

Liebe Leserin, lieber Leser,

schön, dass Sie hier sind - und schön, dass Sie dieser Artikel interessiert.

Wussten Sie, dass die Autorinnen und Autoren des Kulturbüros für ihre Arbeit bezahlt werden? Das werden sie - genauso wie die Kolleginnen und Kollegen, die die vielen Termine in den Kulturkalender eintragen.

Vielleicht verstehen Sie, dass wir diese Inhalte nicht allen kostenlos zugänglich machen können. Wir sind auf bezahlte Zugänge (Abonnements) angewiesen - eigentlich wie alle, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, für ihre Angebote Geld verlangen müssen.

Wenn Sie ein solches Abonnement (nur 5 Euro im Monat oder 50 Euro pro Jahr) abschließen möchten, brauchen Sie nur

hier

zu klicken. Alternativ können Sie für nur 1,20 Euro einen Tageszugang einrichten, um diesen Artikel ganz zu lesen.

Vielen Dank!

Wenn Sie bereits einen Zugang haben, können Sie sich hier einloggen und weiterlesen.

Wenn Sie bereits einen Zugang haben, können Sie sich hier einloggen und weiterlesen.