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Klaus Wettig

PEN steht für „Poets, Essayists, Novelists“ und ist eine international aktive Vereinigung, die sich für Freiheit des Wortes einsetzt. Kernthemen sind der ungehinderte Gedankenaustausch und die freie Meinungsäußerung. Das PEN-Zentrum Deutschland ist Mitglied des PEN International. Weltweit betreibt das PEN-Zentrum drei Programme: „Writers-in-Prison“, und „Writers-for-Peace“, PEN Deutschland gibt es noch das Programm „Writers-in-Exile“.

„Als Mitglied des PEN werde ich mich beim Literaturherbst um „writers in exil“ kümmern“, fühlt sich der 1940 in Göttingen geborene Sozialdemokrat dem Verband verpflichtet.

Niedersachsen ist nur schwach im PEN-Zentrum vertreten. Aus Göttingen werden Albrecht Schöne (*1925), Wolfgang Bittner (*1941) und der Übersetzer Karl-Ludwig Wetzig (*1956) in der Mitgliederliste aufgeführt.

Aus der näheren Umgebung stammen Hugo Dittberner aus Gieboldehausen (*1944, verlegt unter anderem im Wallstein Verlag) und der Pfarrer Martin Weskott (*1951) aus Katlenburg. Aus Hannover stammt kein aktuelles PEN-Mitglied, aus Braunschweig nur eines. Prominente Niedersachsen sind  die Schriftsteller Klaus Modick und Jochen Schimmang aus Oldenburg. Berlin stellt ca. 300 Mitglieder, München und Hamburg sind ebenfalls zahlreich vertreten.

Frühere Mitglieder aus Göttingen sind die verstorbenen Heinz-Ludwig Arnold, Frank Möbus und Martin Jendis.

Klaus Wettig stammt aus einer Arbeiterfamilie. Nach dem Realschulabschluss absolvierte er eine Schriftsetzerlehre beim Göttinger Tageblatt. Später erwarb er auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur und studierte Jura und Sozialwissenschaften in Göttingen. Seit 1962 ist Wettig SPD-Mitglied. Nach zahlreichen politischen Stationen wurde Wettig 1979 in das erste Europäische Parlament gewählt, dessen Mitglied er bis 1994 war. In Göttingen war Klaus Wettig Vorsitzender des Trägervereins der Volkshochschule und ist bis heute Beiratsvorsitzender des Göttinger Literaturherbstes.

Links:

PEN Zentrum Deutschland

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