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Deutsches Theater

Nachhaltigkeit sei eines der Themen, die in der Theaterbranche zurzeit lautstark diskutiert würden, hieß es. Der Ressourcenverbrauch rund ums Bühnengeschehen sei erheblich: "Ist ein Stück abgespielt, landet das Material oftmals in der Tonne." Gemessen am gesellschaftlichen Anspruch der Branche stelle sich die Frage: "Kann und will eine ressourcenintensive Branche in der Zeit von ‚Fridays for Future‘ es sich noch leisten, Material einfach in die Tonne zu werfen?"

"Letztendlich geht es um unsere gesellschaftliche Verantwortung füreinander", sagt Carlsson Kemena, Assistent der Geschäftsleitung und am Deutschen Theater zuständig für das Projekt. "Als kommunales Theater dienen wir in erster Linie den Bürgern aus Stadt, Landkreis und Bundesland, aber überall da, wo wir am Wirtschaftskreislauf teilnehmen, nehmen wir Einfluss auf Mitmenschen und Umwelt bis auf die andere Seite des Globus. Das müssen wir als Theater und als Wirtschaftsakteur überprüfen. Den Anspruch müssen wir als Theater haben."

Ziel sei es, dass die Gemeinwohl-Ökonomie-Bilanz genauso wichtig wie der Zahlenbericht werde, fügte Kemena hinzu. Ein Aufsichtsrat frage dann in Zukunft nicht mehr als erstes, wie es um die Auslastung einer Spielstätte bestellt sei, sondern nach der Einhaltung der Menschenwürde im Theater.

Das Thema berge großes Konfliktpotenzial: "Da könnte dann beispielsweise rauskommen, dass die Hausbank von nebenan die Einlagen in Rüstungsgeschäfte investiert oder ein Zulieferer Kinderarbeit fördert. Das wären die äußeren Faktoren. Intern hingegen muss man in die Belegschaft das Bewusstsein für die Mitverantwortung bei der wirtschaftlichen Tätigkeit bekommen."

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