Willkommen!
Um alle Funktionen zu nutzen, loggen Sie sich bitte ein.
Passwort vergessen?
Registrieren Sie sich hier neu

Bad Gandersheim

Özdamar wuchs in der Türkei auf. Von 1967 bis 1970 besuchte sie die Schauspielschule in İstanbul und übernahm anschließend erste professionelle Theaterrollen in der Türkei. Seit 1971 lebt sie in Deutschland, erste Theaterstation war 1976 für eine Regieassistenz an der Volksbühne in Ost-Berlin. Von 1979 bis 1984 hatte sie ein Festengagement als Schauspielerin und Regieassistentin am Schauspielhaus Bochum unter der Leitung von Claus Peymann.

Özdamar trat auch in Filmen auf, unter anderem 1992 in dem mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichneten „Happy Birthday, Türke!“, der Literaturverfilmung des gleichnamigen Kriminalromans von Jakob Arjouni durch Doris Dörrie. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin schrieb Özdamar auch Theaterstücke, Romane und Erzählungen.

Ihr jüngster, in diesem Jahr erschienener Roman „Ein von Schatten begrenzter Raum“ war für die Preis-Jury maßgeblich. „Es ist einer von vier großen Romanen, deren Weltwahrnehmung geprägt ist von vielfältigen Theatererfahrungen und den existenziellen Risiken, denen sich die Autorin ausgesetzt hat“, hieß es zur Begründung: „Mit ihrer ganzen Leidenschaft, ihrer enormen Energie, ihrer Fantasie, ihrem Witz, ihrer Menschenkenntnis und auch der daher rührenden Melancholie.“ Für all dies finde die Autorin in ihren Romanen, Erzählungen und Theaterstücken eine eigene, unverwechselbare Sprache.

Der Preis wird coronabedingt erst im Frühjahr öffentlich an die Autorin vergeben. Der Roswitha-Preis erinnert an die erste deutsche Schriftstellerin, die Kanonisse Roswitha von Gandersheim, die im 10. Jahrhundert im Stift Gandersheim Legenden, Dramen und historische Gedichte schrieb.

Mehr zu diesem Thema:

Kommentare powered by CComment

Liebe Leserin, lieber Leser,

schön, dass Sie hier sind - und schön, dass Sie dieser Artikel interessiert.

Wussten Sie, dass die Autorinnen und Autoren des Kulturbüros für ihre Arbeit bezahlt werden? Das werden sie - genauso wie die Kolleginnen und Kollegen, die die vielen Termine in den Kulturkalender eintragen.

Vielleicht verstehen Sie, dass wir diese Inhalte nicht allen kostenlos zugänglich machen können. Wir sind auf bezahlte Zugänge (Abonnements) angewiesen - eigentlich wie alle, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, für ihre Angebote Geld verlangen müssen.

Wenn Sie ein solches Abonnement (nur 5 Euro im Monat oder 50 Euro pro Jahr) abschließen möchten, brauchen Sie nur

hier

zu klicken. Alternativ können Sie für nur 1,20 Euro einen Tageszugang einrichten, um diesen Artikel ganz zu lesen.

Vielen Dank!

Wenn Sie bereits einen Zugang haben, können Sie sich hier einloggen und weiterlesen.

Wenn Sie bereits einen Zugang haben, können Sie sich hier einloggen und weiterlesen.