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Jacobikirche

Diese beiden Kantaten schließen knapp zwei Wochen nach den 3. Bach-Tagen an St. Jacobi die Reihe der Sterbekantaten fort, wie Kordes im Programmzettel anmerkt.

Zur Aufführung eingeladen wurde der international renommierte Bariton Thomas Laske sowie das Göttinger Barockorchester mit seinem Konzertmeister Henning Vater. Ergänzt wurde das Programm noch um zwei Orchestersätze aus der Kantate BWV 35 »Geist und Seele wird verwirrt«.

Die zahlreichen Zuhörer:innen in der Jacobikirche erlebten ein spielfreudiges Orchester, aus dem vor allem die Oboistin Anette Barryman sowie Dorothea Gömmel-Lademann mit dem Corno da Caccia hervorzuheben sind. An der Orgel saß Stefan Kordes selbst und brillierte vor allem in den sinfonischen Sätzen aus BWV 35 mit virtuosen Passagen an dem wunderschönen Klop-Instrument. Mitglieder des Kammerchores St. Jacobi gestalteten den ergreifend schönen Schlusschoral der Kreuzstabkantate „Komm, o Tod, du Schlafes Bruder“.

Im Mittelpunkt aber stand der Sänger Thomas Laske. Mit seinem warmen Bass-Bariton erreichte der frühere Stuttgarter Hymnusknabe auch die tiefen Töne in den Bass-Solokantaten genauso mühelos wie die Spitzentöne. Präsent gestaltete er die Rezitative und Arien – wie auch schon bei den Bachtagen im Juni und im Oktober in der Jacobikirche. 

Wie flexibel Laske mit seiner Stimme umgehen kann, zeigt schon ein Blick in sein Gesangsrepertoire: zahlreiche große Opernpartien finden sich dort genauso wie die Solopartien aller bekannten und auch zahlreicher weniger bekannten Oratorien. Zudem weist Laskes Homepage ein umfangreiches Liedrepertoire auf. 

Nachdem Thomas Laske nun gut in Göttingen eingeführt ist, kann man hoffen, ihn auch abseits von Bach-Kantaten künftig noch wird hören können. In diesen hat er jedenfalls voll und ganz überzeugt. 

Der lange Schlussapplaus in der Abendmusik in St. Jacobi zeigte, dass auch das Publikum genau dieser Meinung war.

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