Zu den Erstunterzeichnern gehören auch die Tanz-Kultur-Woche Göttingen, des Arbeitskreises Kultur im Kreis Göttingen sowie der Gandersheimer Domfestspiele, aber auch das Schleswig-Holstein-Musik Festival, die Ludwigsburger Schlossfestspiele oder das Bachfest Leipzig.

Die Corona-Pandemie hat die Kulturszene weltweit in eine tiefe Krise gestürzt. Die von Bund und Ländern versprochene schnelle Hilfe kommt nicht immer bei den Adressaten an. Nachdem Künstler*innen in existenzielle Not geraten sind, droht nun auch der Veranstalterbranche ein Kahlschlag. Zusätzlich erschweren unterschiedliche Maßgaben in den einzelnen Bundesländern die Arbeit. Darum haben sich 40 Festivals aus ganz Deutschland, stellvertretend für Hunderte weitere, als Forum zusammengetan.

In dem Positionspapier werden Analysen und Forderungen an die Politik zur Bewältigung der Krise und Zukunftssicherung der Musikfestivals formuliert.

„Die aktuelle Krise darf die deutsche Kulturlandschaft nicht weiter beschädigen“, lautet die Kernbotschaft des Papiers.

Das Schreiben richtet sich explizit an die Bundeskanzlerin, die Ministerriege des Bundeskabinetts, die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Bundesländer, die Vorsitzende des Kulturausschusses des Bundestages und die Kulturstaatsministerin.

Die Forderungen lauten unter anderem:

  • Klare Sprache in den Verfügungen
  • Gleichbehandlung von Kultur mit Sport, Religionsgemeinschaften und Wirtschaft
  • Planungssicherheit für die nahe Zukunft
  • Faire Behandlung für alle Festivals
  • Hilfe für die Essenz aller Festivals: die Künstler*innen
  • Bewilligungszeiträume bis Ende 2021 verlängern
  • Einheitliche Regeln schaffen

Die Petition hat sich als Namen den Hashtag #verspieltnichtdieMusik! Gegeben, sie läuft noch 12 Monate.

Als zentrale Kontaktadresse ist Tobias Wolff von den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen angegeben.

Links:

Homepage der Initiative: www.forum-musik-festivals.de 

Onlinepetition www.openpetition.de

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