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Freitag, 18 April 2014 22:12

Erfüllt und beeindruckt

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Andacht zur Todesstunde Christi mit dem Kammerchor St. Jacobi

Was Kirchenmusik bewirken kann: war der Karfreitagsgottesdienst einer Innenstadtgemeinde am Morgen noch mit 17 Besuchern sehr übersichtlich besucht, reichten zur „Andacht zur Todesstunde Christi“ um 15 Uhr in der Jacobikirche die Stühle und Gesangbücher kaum. Die Kirche war gefüllt wie andernorts zu Heilig Abend.

Hauptanziehungspunkt war die Kirchenmusik: Kantor Stefan Kordes hatte mit seinem Kammerchor St. Jacobi Werke von Heinrich Schütz vorbereitet. Im Mittelpunkt stand das geistliche Chorwerk „Die sieben Worte Jesu Christi am Kreuz“. Der Kammerchor war gut vorbereitet und klanglich sehr ausgewogen. Wie häufig in Jacobi waren die Solistenpassagen von Choristen besetzt: Andreas Fischer, Marie Lüders, Maxi Jansky, Arne zur Nieden, Tobias Wolff und Stephan Herminghaus sangen ihre Passagen souverän und ausdrucksvoll.

Fischer und Wolff sangen im Duett vorab „O hilf Christe, Gottes Sohn“ und anschließend „Tristis est anima mea“ von Marc-Antoine Charpentier. Der Kammerchor sang zudem noch die Schütz-Motette „Das ist je gewißlich wahr“.

Chor und Solisten wurden vom Kammerorchester St. Jacobi zuverlässig begleitet.

Diese längst Tradition gewordene Andacht mit Kirchenmusik am Karfreitag ist einer der Höhepunkte im an Höhepunkten nicht armen musikalischen Kirchenjahr in Göttingen. Es ist überaus erfreulich, dass alle Jahre wieder ein anspruchsvolles Musikprogramm im Mittelpunkt der Andacht steht. Hier erfüllt die Kirchenmusik ihre wichtige Funktion der Verkündigung. Und das mit anhaltend großem Erfolg. Erfüllt und beeindruckt verließen die vielen Gottesdienstbesucher die Jacobikirche.

Letzte Änderung am Dienstag, 25 November 2014 12:49

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