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Torsten Laux und Martin Torp gewinnen

partiturenBereits zum Jubiläum der Göttinger Stadtkantorei hatte der Chor einen Kompositionswettbewerb ausgelobt. Im Jahr 2005 ging es jedoch "nur" um ein Werk für gemischten Chor und Orgelbegleitung. Im Jahr 2012 hat der "Verein zur Förderung zur Kirchenmusik an St. Johannis" 5.000 Euro ausgeschrieben, um eine Psalmvertonung zur Uraufführung zu bringen.

In diesem Jahr sind die Anforderungen deutlich höher gestellt: zum Abschluss des Göttinger Psalters soll ein ca. zwanzigminütiges Werk für Chor und Symphonieorchester zur Uraufführung kommen. Und obwohl diese Anforderung für Komponisten viel größer ist, gab es zum Einsendeschluss zwanzig eingereichte Partituren.

Diese galt es nun zu bewerten und in eine Rangfolge zu bringen. In der Entscheidungskommission waren sowohl Fachleute wie der Kantor Bernd Eberhardt, der Musikjournalist Michael Schäfer oder der Musikwissenschaftler Professor Andreas Waczkat als auch Mitglieder des Chores selber. In mehreren Sitzungen wurden die Noten zum Klingen gebracht, wurden die Stile, der Schwierigkeitsgrad und die Kompositionstechniken verglichen.

Die Ausfertigung einer Partitur für Chor und großes Orchester verlangt ein hohes Maß an Erfahrung in der Komposition. Instrumentationsfehler führten in den insgesamt drei Bewertungsrunden zum raschen Ausscheiden eines größeren Teils der Werke. Außerdem spielte auch die Dramaturgie der Werke eine Rolle. Letztlich galt es aber die Kriterien der Ausschreibung einzuhalten. Singbarkeit für einen guten Laienchor, Textbezug und Kunstfertigkeit in der Instrumentation.

Nach und nach schieden eine Reihe von Werken aus. Zum Teil waren die Anforderungen nicht eingehalten worden, denn zum Beispiel sollte es ja eine Psalmvertonung sein. Auch muss das Werk durch einen Laienchor aufgeführt werden können. So kristallisierten sich einige wenige Kompositionen heraus. Zwei davon blieben übrig. Und weil von den beiden keine in besonderer Weise der anderen überlegen war, gibt es nun zwei zweite Preise.

In der Vertonung des 118. Psalms griff Preisträger Torsten Laux aus Düsseldorf verschiedene Techniken auf, die das Stück besonders interessant machen. Bernd Eberhardt erläuterte die Techniken wie zum Beispiel eine besondere Cantus-Firmus-Bearbietung. Am Ende des ca. 15minütigen Werkes erklingt ein regelrechter Jazz-Waltz.

Der Berliner Komponist Martin Torp ergänzte die Gesangspartie noch um einen Bariton-Solisten. Als Textvorlage griff er den 103. Psalm auf. Torp verwendete interessante Geräuschtechniken, die das Werk für den Chor und für das Publikum spannend machen, so Eberhardt.

Beide Preisträge sind keine Unbekannten in der internationalen Musikszene. Torsten Laux ist mehrfach mit Preisen ausgezeichneter Professor für Orgelspiel an der Hochschule für Musik in Düsseldorf. Martin Torp ist freischaffender, ebensfalls nicht zum ersten Mal prämierter Komponist und lebt in Berlin.

Die Uraufführung beider Werke unter Anwesenheit der beiden Preisträger ist für den 25. November in der Göttinger St. Johanniskirche geplant.

Weitere Informationen unter www.stadtkantorei.de

Montag, 11 April 2011 10:11

Kompositionswettbewerb der Stadtkantorei

stadtkantorei-logoDie GÖTTINGER STADTKANTOREI schreibt anlässlich der Konzertreihe "Göttinger Psalter" einen Kompositionswettbewerb aus.

Gesucht wird ein Werk für gemischten Chor, Symphonieorchester und ggf. bis zu vier Vokalsolisten. Die Aufführungsdauer soll 30 Minuten nach Möglichkeit nicht überschreiten. Textgrundlage soll ein biblischer Psalm (ggf. auch ein gedichteter Auszug aus mehreren Psalmen) sein.

Es ist geplant das Werk beim Abschlusskonzert der Reihe "Göttinger Psalter" am 25. November 2012 zur Uraufführung zu bringen. Besetzungsgröße und Schwierigkeitsgrad muss so gewählt werden, dass es von einem guten  Laienchor und einem professionellen Symphonieorchester ausführbar ist. Das Werk muss in gut lesbarer Form (Computersatz, ggf. sehr gute Handschrift) als Partitur bis zum 31. Januar 2012 im Büro der Göttinger Stadtkantorei,  Johanniskirchhof 2, 37073 Göttingen eingereicht werden. Das von der Kommission ausgewählte Werk wird mit einem Geldpreis von 5000,- EUR prämiert. Die Göttinger Stadtkantorei erhält das Recht zur Erstellung von Aufführungsmaterial und der Aufführung nach GEMA-rechtlichen Bestimmungen für Kirchenkonzerte. Die Entscheidung der Auswahlkommission ist unanfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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