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Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Junges Theater

Start in der Spielzeit 2014/15

Der neue Intendant des Jungen Theaters Göttingen heißt Nico Dietrich. Ab der Spielzeit 2014/15 wird der in Brandenburg/Havel Geborene das Haus am Wochenmarktplatz leiten. Dietrich, Jahrgang 1979, absolvierte sein Studium der Theaterregie an der „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch“ in Berlin.

Freitag, 18 Oktober 2013 11:59

Premierenwochenende am Jungen Theater

Fast auf den Tag genau 43 Jahre, nachdem der Geschichtenerfinder und Wahrheitsverdreher Tom Sawyer das erste Mal auf die JT-Bühne kletterte (am 24.10.1970, damals noch in der Geismar Landstraße), kommt er zusammen mit Huckleberry Finn und Becky Thatcher zurück. Gemeinsam reisen sie den Mississippi hinunter und durchleben mehr Abenteuer als in einen Sommer zu passen scheinen. Zum Glück ist es ja aber alles nur erfunden. Oder doch nicht? TOM UND HUCK – EINE LAUSBUBENGESCHICHTE feiert am Sonntag, den 20.10. um 16 Uhr, Premiere.

jt-logoDas Junge Theater Göttingen ist im Juni 2013 gleich mit zwei Produktionen zu überregional bekannten Theater‐Festivals eingeladen worden.

Am 15.06.2013 tritt die Komödie DER VORNAME (Regie: Max Claessen) bei den zum zweiten
Mal ausgerichteten „Privattheatertagen" in den Hamburger Kammerspielen um den Gewinn
des „Monica‐Bleibtreu‐Preises" an. Nach der letztjährigen Teilnahme freuen wir uns, auch
dieses Jahr wieder mit einer Produktion im hohen Norden vertreten zu sein.

Und nur wenige Tage später, am 20.06.2013, spielt ebenfalls in Hamburg die Inszenierung
TSCHICK (Regie: Juliane Kann) beim Festival „Kaltstart". Zuletzt war die JT‐Produktion
LEBENSANSICHTEN ZWEIER HUNDE im Jahr 2011 zu diesem Festival eingeladen.

Samstag, 16 Februar 2013 16:38

Die Sache will's

Presseerklärung des Intendanten Andreas Döring zur Zukunft des Jungen Theaters Göttingen

und Stellungnahme des Deutschen Theaters

andreas-doeringDas großartige Angebot, für das traditionsreiche Schlosstheater Celle ab 2014 als Intendant zu arbeiten, habe ich mit großer Freude angenommen. Der damit in Verbindung stehende öffentliche Umgang mit dem Jungen Theater dagegen empört mich.

Die Sache will´s. Der Erfolg des Jungen Theaters Göttingen der letzten neun Jahre gründet auf der Überzeugung, dass die wunderbare Möglichkeit, Theater als gemeinschaftliches Erlebnis zu gestalten, sich mit Kreativität über jede Einschränkung hinwegsetzen kann. Doch im Jahr 2012 musste ich als Intendant erfahren, dass die Göttinger Kulturpolitik unter die Maxime des Entschuldungshilfeprogramms geriet und wie das daraus resultierende Verfahren der Verwaltung um die Zukunft des JT eine destabilisierende und undurchsichtige Grundsituation zur Folge hatte, in der mein Verständnis von gemeinsamer Gestaltungsarbeit keine Entsprechung mehr finden konnte. Meine Zuarbeit für eine Umsetzung des Ratsbeschlusses blieb unbeachtet.

Der Oberbürgermeister hat 2012 für Göttingen die Entschuldungshilfe erhalten. Gut, dass nun im Jahr 2013 das JT die Unterstützung des Oberbürgermeisters erhält. Zumindest hat er dies öffentlich bekannt: Das Junge Theater soll eine eigene Intendanz, ein eigenes Budget, seine künstlerische Eigenständigkeit, sein eigenes Ensemble behalten. Das ist gut für die Sache Junges Theater. Denn die Zukunft eines jeden Theaters wird auf der Bühne entschieden. Und das ist gut für das Publikum. Gut ist auch, wenn die Göttinger Theater künftig wie in einer Partnerschaft als sich ergänzende Eigenheiten zusammen leben und von ihren unterschiedlichen Eigenschaften gegenseitig profitieren, denn eine Göttinger Theaterlandschaft, die auf klaren Absprachen beruht, wird ein Garant für ein auch über Göttingen hinaus positiv wahrgenommenes Beispiel funktionierender Theatermodelle sein. Auf die Bezeichnung Sparte ist dabei in Hinblick auf die Zukunft des JT wohlweislich zu verzichten, weil sie als Theaterbegriff künstlerische Eigenständigkeit gänzlich ausschließt. Jedwede öffentlich gemachte Spekulation über einen möglichen künstlerischen Leiter des JT aus den Reihen des DT ist ein Affront auf allen Ebenen. Deswegen wird nun entscheidend sein, dass der Oberbürgermeister gegenüber den Künstlern des JT auch verbindliche Zusagen folgen lässt, um ein spontanes Ausbluten zu verhindern. Notwendig ist nach meiner Überzeugung, das hohe bürgerschaftliche Engagement des Trägers des JT öffentlich zu würdigen und entsprechend einzubeziehen.

Die Belegschaft und der Vorstand des Trägervereins des JT haben in den letzten Wochen mit mir und dem Aufsichtsratsvorsitzenden ein Konzept abgestimmt, dass den Vorstellungen des OB zuarbeitet: Damit können der Erhalt des Ensembles, seiner Qualität, ein Spielplan, die künstlerische Abstimmung mit der neu zu besetzenden DT-Intendanz sowie die Sparmaßnahmen des EHP insgesamt für die Spielzeit 2013 2014 garantiert und umgesetzt werden. Da mein Intendantenvertrag am JT bis zum Sommer 2014 läuft, wurde damit auch die Voraussetzung für eine erfolgreiche und künstlerisch vielversprechende Spielzeit 2013 2014 geschaffen.

Im Sommer 2014 werde ich dann meinen neuen Dienst als Intendant des Schlosstheaters Celle antreten und damit in Göttingen das Feld denen überlassen, die in dieser wunderbaren Stadt junges Theater machen, auf das das Göttinger Publikum weiterhin stolz sein darf. Die Sache will´s.

auf der nächsten Seite:
Stellungnahme des Deutschen Theaters in Göttingen zu Spekulationen hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen DT und JT


 

Mittwoch, 07 August 2013 12:48

Saisonbeginn im Jungen Theater

Spielzeit 2013/14

jt-logoDas Junge Theater Göttingen meldet sich zurück aus den Theaterferien. Seit kurzem wird wieder geprobt und die neue Spielzeit weiter vorbereitet, damit bereits in Kürze die ersten Veranstaltungen über die Bühne und den Tanzboden gehen können. Auch die Theaterkasse des Jungen Theaters hat wieder geöffnet – ab sofort mit verlängerter Freitagsöffnungszeit von 11 bis 19 Uhr!

Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble der für den 17. August geplante Wiederaufnahmetermin der Inszenierung TSCHICK auf den 6. September. Eine erfreulichere Meldung ist, dass das JT zusammen mit der JT‐Kantine am 31.08. die neue Spielzeit anheizt! Alle Göttingerinnen und Göttinger sind herzlich eingeladen, ab 18 Uhr mit dem gesamten JT‐Team bei Riesenseifenblasen und leckerem Essen und Getränken die neue Spielzeit beim Eröffnungsgrillen gemeinsam zu beginnen.



Freitag, 23 August 2013 01:15

Zukunft des Jungen Theaters

SPD Ratsfraktion begrüßt das Konzept zur Neuorganisation der Theaterlandschaft in Göttingen

junges-theaterDie beiden Göttinger Theater, das Junge Theater und das Deutsche Theater bleiben weiterhin unabhängig, arbeiten aber künftig künstlerisch und organisatorisch mit Hilfe eines Kooperationsvertrages enger zusammen.

Dies ist das Ergebnis der beiden Arbeitsgruppen unter Leitung von Kulturdezernentin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck, die sich aus Vertretern der Theaterleitungen, der Betriebsräte, Sachverständigen und der Finanz- und Kulturverwaltung der Stadt Göttingen zusammengesetzt haben.

„Es ist richtig und sinnvoll, dass die vorhandenen Ressourcen beider Theater bei kaufmännischen und Verwaltungstätigkeiten, im Technik- und Werkstattbereich künftig gemeinsam genutzt werden. Die SPD Fraktion begrüßt die Planung gemeinsamer Stücke von Deutschem und Jungem Theater im Kinder- und Jugendbereich. Das sind neue Akzente in der Göttinger Theaterlandschaft, die eine echte Bereicherung für das Göttinger Kulturangebot darstellen", so Frank-Peter Arndt, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion.

Die gemeinsamen Sparauflagen im Entschuldungshilfeprogramm für beide Theater von derzeitig 160.000 € in 2013 ansteigend bis in der Spitze von 250.000 € ab 2017 werden durch eigene Anstrengungen der Theater und durch die intensivere Kooperation beider Häuser erwirtschaftet. Damit jedoch die Beträge insbesondere das Junge Theater nicht überfordern, hat die Verwaltung einen Landeszuschuss für das Junge Theater von jährlich 40.000 € ab 2015 eingerechnet, über den derzeitig noch mit dem Land verhandelt wird und der zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststeht.

Dieser Forderung schließt sich die SPD Fraktion unbedingt an. Der Fraktionsvorsitzende Frank-Peter Arndt: „Diese politische Fehlentscheidung der alten CDU geführten Landesregierung aus dem Jahre 2005, den bis dahin gewährten sehr viel höheren Landeszuschuss an das Junge Theater zu streichen, muss unbedingt korrigiert werden.

Die Stadt Göttingen hat mit Hilfe des Landkreises Göttingen ganz allein danach das Junge Theater weiterfinanziert und eine für unsere Stadt wichtige Kultureinrichtung erfolgreich erhalten. Die geforderten 40.000 € sind vom Land einzufordern.

Dienstag, 05 Oktober 2010 13:21

'Warteraum Zukunft' am Jungen Theater

Warteraum ZukunftDer Warteraum ist eine Scheibe, die sich leider immer nur dann dreht, wenn die Schauspieler sie antreiben. Erschöpfend ist das, wie auch der Alltag des genervten Jungkarrieristen, der sich offenbar im Kreis dreht und immer an den falschen Stellen mal beschleunigt. Morgens zum Beispiel auf der Kilometerfresserroute zur Arbeit, mit all den anderen rush hour Idioten. Und es hat nicht den Anschein, als ob sich daran in nächster Zeit etwas ändern wird.

In der Inszenierung von Alexander Krebs trägt ein Schauspiel-Trio an der hektischen Gedankenwelt dieses Daniel Puttkammer, dessen verbale Tour de Force im Büro ihre Fortsetzung findet. Sekretärinnen und Kollegen bekommen ihr Fett weg beim täglichen Geplänkel, zwischen Mails, Mittagspause, und dienstlichen Orders. Wenn so die Zukunft, trotz brillantem akademischen Abschluss und den Erfahrungen aus unzähligen Praktika aussieht, dann ist Oliver Kucks genervter Held wahrlich nicht zu beneiden. Allerdings klingt sein chronisches Lamenti auch arg defätistisch und man erfährt eine Menge über das Menschenbild eines gebildeten überheblichen Kotzbrockens. Egal ob es um Vorstadtghettos geht, die durchschnittliche Bevölkerung und einen ignoranten Makler. Oder um innerbetriebliche Smalltalks, die Konsumgewohnheiten von Hartz IV Empfängern und die modischen Störungen in einem gestörten Frauenbild. Sein existenzielles Jammertal spielt sich auf ziemlich hohem Niveau ab.

Dienstag, 05 Oktober 2010 14:54

'Die Räuber' am Jungen Theater

Schiller: Die RäumberDie Rückwand diese Konzernetage ist durchlöchert. Es gibt also noch eine Außenwelt, die Schillers gegnerische Fraktionen in ihrer Familienfestung beschäftigt, auch wenn dabei nicht die Rede von den böhmischen Wäldern sein wird und einem Aufgebot von Räubern und Rebellen. Zunächst ist auf der Bühne des Jungen Theaters auch erstmal ein Befund über die vorangegangenen Grabenkämpfe fällig, die der alte Moor seinen Söhnen zumutete. Gegen den smarten Karl kann der biedere Firmenverwalter Franz noch immer nicht punkten. Und nie hat ihn auch nur ein Signal väterlicher Zuneigung erreicht, während der Bruder locker mal eben ein paar Millionen Betriebskapital in den Sand setzt und trotzdem alle emotionalen Zuwendungen bekommt, auch die von Amalie. Sie nimmt Franz nur abschätzig und widerwillig zur Kenntnis, ständig genervt von seinen krampfhaften Bemühungen um Zärtlichkeit und Geborgenheit, weist Henrike Richters diese Signale demonstrativ von sich.

Mittwoch, 25 August 2010 17:16

Wie aktuell sind die Räuber?

schiller-die_rauber_homepageAm 2. September beginnt nach langem Bangen endlich die neue Spielzeit am Jungen Theater. Nach den räuberischen Unterschlagungen in der Verwaltung des Theaters steht ausgerechnet der Klassiker "Die Räuber" als Premiere auf dem Spielplan.

Das Junge Theater fragt bei seiner Stückvorstellung "Wie aktuell sind die Räuber?". Diese Frage beantwortet sich damit nahezu von allein...

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