Willkommen im Kulturbüro Göttingen


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Mit neuem Layout präsentierten Anja Johannsen, Gesa Husemann und die vier Volontäre das aktuelle Frühjahrsprogramm des Literarischen Zentrums.

Ein besonderes Geschenk zum 100. Geburtstag von Heinrich Böll

Montag, 23 Oktober 2017 15:52

Literaturherbst: Danke und tschüss

Abschluss des Göttinger Literaturherbstes

Michael Naumann, Elke Schmitter und Regula Venske: Die neue Welt(un)Ordnung - Diskussion im Deutschen Theater

Buchpremiere zum Literaturherbst: Gespräch und Fotopräsentation im Alten Rathaus

Samstag, 21 Oktober 2017 14:08

Ein neuer Streich von Daniel Kehlmann

Literaturherbst: Daniel Kehlmann liest aus seinem neuen Roman „Tyll“

Montag, 16 Oktober 2017 06:10

Der gedankliche Grenzfall

Julian Nida-Rümelin zu Gast beim Göttinger Literaturherbst

Freitag, 20 Oktober 2017 05:52

Erstens kommt es zweitens anders

Lichtung #3 - Treffen junger Literaturzeitschriften zum Literaturherbst

Freitag, 20 Oktober 2017 05:20

Von Zetteln und Lebenskünstlern

Rolando Villazón zu Gast beim Göttinger Literaturherbst in Duderstadt

Lesung mit Natascha Wodin im Alten Rathaus

Literaturherbst: F.C. Delius und Thomas Kaufmann im Gespräch

Warum Luther die Reformation versemmelt hat – Eine Streitschrift, so hat der Schriftsteller und nach eigener Aussage dilettierende Theologe F. C. Delius sein kleines Bändchen zum Reformationsjahr genannt. Die nette Idee, Martin Luther von seinem Denkmalsockel herabsteigen zu lassen, mit ihm mehrere Krüge Bier zu leeren und dabei eine Unterhaltung mit oder besser Tischrede an ihn festzuhalten, ist der äußere Rahmen. Dreh- und Angelpunkt der Delius‘schen Schrift aber ist der sperrige Begriff Erbsünde, Martins Luthers Umgang mit dem Thema und mit Augustinus, auf dessen Schriften dieser Begriff zurückzuführen ist. Zu diesem theologischen Schwergewicht von Begriff hatte sich Delius allerhand Geschichte und Geschichtchen angelesen und fasste die gewonnene Erkenntnis in seiner fiktiven Rede an Luther zusammen. In der Klosterkirche Bursfelde wurde im Rahmen des Literaturherbstes in der Reihe science & arts allerdings mit einem realen Theologen und Kirchenhistoriker diskutiert – und dieser gleich zu Beginn mit dem Zitat aus dem Buch konfrontiert, dass insbesondere zum Reformationsjubiläum die vielen Lutherspezialisten mit immer dickeren Büchern immer dünnere, angeblich neue Details aus Luthers Leben und Wirken zum besten gäben, ohne auch nur einen Funken von Luthers Sprachkraft und Sprachwut und Sprachlust zu bieten.

Der bekanntermaßen wortgewaltige Thomas Kaufmann stieg als Sparringspartner mit Schwung in diesen Ring: Changierte Delius zwischen seinen Rollen und duckte sich im Zweifelsfall mit dem Argument der schriftstellerischen Freiheit weg, sezierte Kaufmann den Begriff der Erbsünde und seine Historie, legte Zusammenhänge dar und arbeitete auf verschiedenen Ebenen und rhetorischen Mitteln eine heutige, moderne Sicht auf Sünde und Erbsünde und damit letztlich das Böse an sich heraus. Da Vermehrung seit Adam und Eva mit der Erbsünde verquickt ist, tauchte somit Sexualität ebenso wie alltägliche und abstrakte Manifestationen des Bösen in der Diskussion auf – nichts Menschliches wurde ausgespart.

Verdienst des Schriftstellers Delius ist es, einen sperrigen, theologischen Begriff in ein aktuelles Buch und damit ins allgemeine Gespräch gebracht zu haben. Allerdings zeigte diese Diskussion mit dem Fachmann, dass mehr Fiktion und weniger Theologie dem Bändchen und letztlich dem Ernst des Anliegens gutgetan hätte. Das Publikum in der Klosterkirche jedenfalls konnte einer angeregten Diskussion folgen und mit vielen inspirierenden Gedanken versehen den Heimweg antreten.

Donnerstag, 19 Oktober 2017 10:03

Literaturherbst: Literat und Zeitzeuge

Gespräch zum 100. Geburtstag Heinrich Bölls

Donnerstag, 19 Oktober 2017 09:57

Literaturherbst: Balkanesische Lockerheit

Balkannacht mit Melinda Nadj Abonji, Saša Stanišić und Danko Rabrenović

95 Anschläge – Thesen für die Zukunft: ein Abend in der Johanniskirche

Dienstag, 17 Oktober 2017 09:45

Literaturherbst: Ein intensiver Montagabend

Heinrich Detering stellte Texte von Bob Dylan vor

Gregor Gysi zu Gast beim Göttinger Literaturherbst

Sophia Kennedy und Mense Reents zu Gast in der musa beim 26. Göttinger Literaturherbst: „Man kann doch alles machen, wenn man nicht nervt und nicht scheiße dabei ist.“

Buchpreisträger Robert Menasse zu Gast im Alten Rathaus

Lesung von Jakob Nolte und Maren Kames in der Galerie „Art Supplement“

Ketil Bjørnstad mit „Mein Weg zu Mozart“ zu Gast beim Göttinger Literaturherbst

Samstag, 14 Oktober 2017 17:40

Von Zeit, Macht und Vergänglichkeit

Christoph Ransmayr mit seinem Roman „Cox oder der Lauf der Zeit“ zu Gast beim Literaturherbst

Vier Lesungen des Festivals werden übertragen

Prolog zum 26. Göttinger Literaturherbst mit Marc-Uwe Kling in der restlos ausverkauften Stadthalle

Niedersachsens größtes Literaturfestival präsentiert ab 13. Oktober 70 Lesungen in 10 Tagen

Vorverkauf für das Festival liegt auf höchstem Stand seit 2013

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