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Antje Thoms

  • Charmante, boshafte und beschwichtigende Plaudereien

  • Der Schein trügt und auch die Wirklichkeit

  • Der Schmerz lässt nicht nach – so wenig wie Bösartigkeiten

    „Misery is the River oft the World.“ Schon die erste musikalische Ansage mag nichts beschönigen. Das Elend bleibt nicht nur im Fluss, es zeigt sich zunehmend hässlicher und brutaler. Der selbstbestimmte Freiraum zum Überleben, der Georg Büchners „Woyzeck“ verweigert wird, ist auch in der musikalischen Fassung des Dramenfragmentes nirgendwo in Sicht. Ebenso schmerzhaft wütet das Drama des ewig geschundenen Underdogs in der Inszenierung von Antje Thoms am Deutschen Theater. Mit den Songs von Tom Waits und den Texten von Kathleen Brennan nimmt der Abgesang eines Gefangenen seinen unerbittlichen Verlauf in den Wahn der schrillen Bilder, in denen sich auch die mörderische Verzweiflung entlädt.

  • Der totalitäre Staat in der Tiefgarage

    Felicitas Madl, Roman Majewski
  • Ein Kulturbaum im Landtag macht ein wenig Hoffnung

    Es ging eigentlich nur um 6 Millionen Euro, die die Niedersächsische Landesregierung den kommunalen Theatern und dem Göttinger Symphonie Orchester als zusätzliche Förderung geben wollte. Bei einem Haushaltsvolumen von knapp 33 Milliarden Euro ist das ein prozentualer Anteil knapp 0,2%. Es wäre ein Leichtes für die Landesregierung gewesen, diesen anerkannten Mehrbedarf der Kultureinrichtungen im Haushaltsplan unterzubringen, zumal im Koalitionsvertrag von einer „Stärkung der Kultureinrichtungen“ gesprochen wurde.

  • Klamauk außer Kontrolle

    Was erwartet man von einem Politiker? Klare Argumentationslinien, gutes Fachwissen, ehrliche Aussagen, Herr der Lage zu sein. Nichts ist schlimmer als wenn ein Skandal das Urvertrauen in einen Politiker erschüttert und eine menschliche Schwäche den Schein der unfehlbaren Führungsraft zerbricht.

    „Außer Kontrolle“ ist eine rasante Verstellungskomödie von Ray Cooney (übersetzt ins Deutsche von Nick Walsh), in der ein Minister verzweifelt versucht einen drohenden Skandal von sich abzuwenden. Das Stück hatte jetzt in der Regie von Antje Thoms Premiere im Deutschen Theater Göttingen.

  • Show der Effekte

    Der Soldat „Woyzeck“ schreit einfach nicht laut auf. Georg Büchner lässt ihn dulden, wenn er gepeinigt, malträtiert und verachtet wird. Die Gesellschaft wird ihn in den Wahnsinn treiben, wie er versucht, seine Familie zu ernähren und jeden Elendsjob auf sich nimmt, bis ihn dieses Dasein restlos zerstört.

  • Tricksen, türken und taktieren

    Heute Abend möchte der Staatsminister die Debatte im Parlament lieber schwänzen und sich der Affaire mit dem Sekretär der Opposition widmen. Doch dann taucht plötzlich eine Leiche im Hotelzimmer auf und die Ereignisse geraten außer Kontrolle. Natürlich muss ein Skandal unbedingt verhindert werden und dazu auch noch weitere Heimlichkeiten, die das Chaos immer wieder beschleunigen. Antje Thomas inszeniert die Farce des britischen Erzkomödianten Ray Cooney am Deutschen Theater. „Außer Kontrolle“ geraten die Ereignisse allerdings nicht in London, sondern in Hannover. Thoms hat sie für diesen Theaterabend in die Niedersächsische Landeshauptstadt verlegt, wo Staatsminister und Sekretäre, das Hotelpersonal und weitere ungebetene Gäste tricksen, türken und taktieren und dabei noch mehr Verwirrung stiften. Sie hören ein Gespräch mit der Regisseurin.

    Hören Sie eine „Kostprobe“ aus dem Stück:

  • Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, weg damit!

    Vielleicht täuscht ja der rote Sticker mit dem Namen Alice, den jeder Zuschauer am Eingang zur DT-Tiefgarage bekommt. Das weiße Kaninchen ist nicht nur ein bisschen skeptisch sondern auch ziemlich verwirrt und fragt nach. „Bist du wirklich Alice?“ Aus den roten Albino Augen blitzt es erneut auf. „Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, weg damit!“ murmelt die Stimme zum Aufbruch in das Gedanken- und Wahrnehmungslabyrinth in der DT-Tiefgarage Das nächste weiße Kaninchen ist bereits zur Stelle und eilt voraus in „Alices Welt“ mit den vielen seltsamen Hutmachern, die dort ihre rätselhaft verwirrenden Teestunden zelebrieren.

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