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Barbara Korte

  • Der junge Andri hat als Jude einen schweren Stand in „Andorra“. Die Gesellschaft, die Max Frisch mit seinem Stück entlarvt, gibt sich vordergründig. liberal, tolerant und weltoffen. Aber Andri bekommt vor allem ihre Vorurteile zu spüren und dass er bei jedem Konflikt automatisch an den Pranger gestellt wird.

  • Hinweis: exklusiv für Sie

    „Andorra“, das wohl bekannteste Theater Max Frischs, dessen Uraufführung schon fast 58 Jahre zurückliegt, erlangt in Zeiten von neu aufflammendem Fremdenhass und wachsenden extremistischen Strömungen erneut eine hohe Brisanz. Das Werk setzt sich mit Vorurteilen auseinander, mit den Folgen von Ausgrenzung und Rassismus, mit der Angst vor dem Fremden und der Unfähigkeit, die eigene Schuld zu erkennen.

    Die Premiere, die die bis auf den letzten Platz gefüllten Reihen des ThOP erleben durften, zeigte, dass es nicht vieler Requisiten und keiner Masse an ausgefallenen, der 60er Jahre angepassten Kostümen bedarf, um ein Stück, dessen Thematik so zeitlos ist, in einer großartigen Inszenierung auf die Bühne zu bringen. Es gelang den Ensemblemitgliedern mit schauspielerischer Höchstleistung und einer Sprache, die einerseits nahe am Text, andererseits stellenweise an die Aktualität angepasst war, eine Geschichte zu erzählen, die bewegt, mitreißt, nachdenklich macht.

  • Alle zwei Jahre ruft das ThOP einen Dramatikerwettbewerb aus, an dem junge Autorinnen und Autoren bisher unveröffentlichte Werke zu einem bestimmten Oberthema einsenden können und dessen Siegerstück dann vom Theater inszeniert wird. In der Edition zum Oberthema „Grenzen - Grenzgänger - Grenzüberschreitungen“ ging nun jüngst die Autorin Amanda Lasker-Berlin mit dem Stück Gelbe Wüste/Rosa Raum als Siegerin hervor. Ihr Werk, welches unter der Regie von Barbara Korte inszeniert und am vergangenen Samstag im ThOP uraufgeführt wurde, setzt sich mit hochaktuellen Themen wie Krieg und Schuldfrage auseinander.

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