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Boat people projekt

  • 180.000 Euro für die Soziokultur

  • boat people projekt bei den Göttinger Theater Tagen und beim Open Air Festival im Kaiser-Wilhelm-Park

  • boat people projekt erfolgreich

    Das älteste deutsche Theatermagazin Die Deutsche Bühne hat in der derzeitigen Ausgabe seine jährliche, branchenweite Autorenumfrage herausgebracht. Dazu wurden dieses Jahr 63 Theaterkritiker und Fachjournalisten zu den erfolgreichsten Theatermachern der vergangenen Spielzeit 17/18 befragt. Auch das boat people projekt zählt dazu und wird in der Kategorie "Freie Theater" neben dem Klabauter Theater aus Hamburg als „ästhetisch überzeugend“ gewürdigt. Juliane Sattler-Iffert schreibt dazu: „Das boat people projekt arbeitet als Freies Theater in Göttingen zu dem Thema Flucht und bindet dabei vor allem Künstler aus Kriegsgebieten ein. Die ungewöhnliche Initiative wurde mit dem Göttinger Friedenspreis ausgezeichnet.“

  • boat people projekt gewinnt Theaterpreis des Bundes 2019

    Die Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die diesjährigen Preisträger*innen des zum dritten Mal ausgeschriebenen Preises bekanntgegeben. Die Göttinger Theater-Initiative „boat people projekt“ wird als eine von elf Bühnen in Deutschland in diesem Jahr mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet.

  • boat people projekt ist nominiert für den George Tabori Preis 2017

  • Brennende Glaubenskrieger auf der Boat People Bühne im IWF

  • Das Freie Theater boat people projekt tritt bei zwei Festivals auf

  • Die Fantasie der Theatermacher

    Die Angler am Leinekanal trotzen dem Nieselregen in Neonfarben. Sie haben als Köder kleine bunte Gummistiefel, mit denen sie vielleicht auch einen guten Fang machen. Am Christian-Gottlieb-Heyne-Ufer kommt es zu einer weiteren Begegnung bei diesem szenischen Spaziergang mit dem Boat People Projekt. Dort haben sich drei Meerjungfrauen niedergelassen. Für die Passanten gilt der mahnende Hinweis auf den Pappschildern: „Bitte nicht schubsen.“ Dazu kommt es natürlich nicht, denn Nina de La Chevallerie, die Leiterin dieser theatralischen Erkundungsreise durch die Göttinger Innenstadt, eilt bereits voraus.

  • Die neue Lehrer*innenfortbildung für Darstellendes Spiel

  • Ein exklusiver Einblick den Alltag am Rande des Nervenzusammenbruchs

  • Eine szenische Forschungsreise

    Der Dialog zwischen verschiedenen Sprachen und Kulturen braucht Übersetzungshilfe. Doch selbst in die anschaulichste Übersetzung können sich Fehler einschleichen und vor allem Missverständnisse, über die sich Sprecher und Zuhörer nur schwer verständigen können. Ein Labyrinth von Wörtern und Silben und bedeutsamen Lauten und auch das von Buchstaben und Schriftzeichen erkundet Meriam Bousselmi mit ihrem Stück „Der Titel ist frei übersetzbar“ im Werkraum des „boat people projekt“. Nach Verständigungsmöglichkeiten ohne Wörterbuch forscht die in Tunesien lebende Autorin ebenfalls in ihrer mehrsprachigen Inszenierung, in der sich das Schauspiel-Team auf Deutsch, Italienisch und Arabisch begegnet und eine Bildsprache immer wieder Übersetzungshilfeleisten muss.

  • Frauenbilder und Selbstbilder im kämpferischen Dialog

    Auf den alten Fotografien scheint die Sonne und auch in den Videos, in denen eine lächelnde Müjgan (Selin Kavak) ihr Leben in einer lichten Umgebung genießt. Die Gestalt, die jetzt mit diesen Bildern in ihr früheres Leben eintaucht, scheint sich in einer Höhle verschanzt zu haben. Es will einfach nicht voran gehen mit dem Drehbuch für eine türkische Fernsehserie, bei dem sie die Motive für den Tod einer der Hauptfiguren liefern soll. Trotz der vielen bedruckten Blätter, die im Werkraum des boat people projekt einen hellen Vorhang bilden, mutet der Bühnenraum wie ein dunkles Gewölbe an, das sich dem Licht verschließt, bis eine weitere Gestalt diese Blätterwand von außen aufreißt.

  • Fremde und vertraute Orte neu entdecken

    Zehra ist eine Figur aus einer Fernsehserie. Doch ihre Autorin Müjgan kann sie nicht wie eine Fiktion betrachten, wenn sie nun ein Drehbuch über ihren Tod verfassen soll und dabei Klischees über türkische Familienverhältnisse reproduzieren. Die verfolgen auch Müjgan, die seit drei Jahren in Deutschland lebt und nun mit Zehra einer Frau begegnet, die das geplante Drehbuch sabotiert. Die verweigert sich nicht nur dem traditionellen Frauenbild, sondern auch einer Geschichte, die sie zum Opfer erklärt.

    Für das „boat people projekt“ hat Sonja Elena Schröder diesen leidenschaftlich kämpferischen Dialog der beiden Frauen inszeniert, den wir Ihnen nun vorstellen: „Schwesternherz“ von Ceylan Ünal.

  • Früher speziell, heute Spezialisten

  • Haare im Spiegel einer dramatischen Performance

    Hinweis: für unsere Abonnentinnen und Abonnenten

    Die Kamera läuft und zoomt sich an zwei Haarstränge heran. Auf einer Projektionsfläche bilden sie Linien, Knoten und wildes Gestrüpp. Darüber gleitet auf Deutsch ein Monolog, den die Stimme aus dem Lautsprecher auf Englisch spricht. Zweisprachig ist dieser Abend, den das Boat People Projekt dem Thema „Haare“ widmet, in mehrfacher Hinsicht. Hier treffen kulturelle Positionen aufeinander, die sich nicht an modische Formate halten, sondern von gesellschaftlichen Konventionen markiert werden. In der ägyptischen Heimat von Autorin Nora Amin fällt ein Gespräch über das, was Köpfe und Gesichter umhüllt und betont, vermutlich anders aus als in Afrika oder in den gestylten Industrienationen, die den kulturelle Traditionszopf längst abgeschnitten haben. Das symbolisiert bereits der Untertitel ihrer Szenenfolge „Hair matters“. Haare bewegen allein dadurch, wie sie getragen werden und von anderen gesehen werden. Ihre Bedeutung lässt sich nicht auskämmen. Sie fällt je nach Blickwinkel immer wieder anders aus. An diesem Befund orientiert sich auch die Inszenierung von Nina de la Chevallerie, mit der das Boat People Projekt eine weitere Facette in seinem interkulturellen Diskurs beleuchtet.

  • Intime Nahaufnahmen

    Irgendwas stimmt nicht mit dem Familienbuch. „Ghufran“ braucht die Dokumente für ihr Visum. Doch da sind zwei Namen, die nicht dazu gehören und so erfährt die junge Frau, dass ihr Vater eine Zweitehe führt und noch eine kleine Tochter hat. Sie fühlt sich von ihm verraten, und vielleicht hat das auch ihre Entscheidung beschleunigt, die syrische Heimat zu verlassen. Es gäbe genug Motive zu bleiben, die sie abwägt und und ebenso viele, sich auf den Au-pair-Job in Berlin einzulassen, wo sie später Asyl beantragen wird. Doch dieser Widerspruch gibt ihr vor allem nach der Ausreise zu denken – und dann umso dringlicher in den Erinnerungen und den verwirrenden Flashback. Auf der Bühne des boat people Projekt im ehemaligen IWF geht ihnen die dramatische Collage „Nora und der andere Name“ nun auf den Grund.

  • Land fördert Musikveranstaltungen mit 455.000 Euro

  • Lotario kommt näher

  • Manchmal muss man gegen den Strom schwimmen

    Noch ist die grüne Wiese leer. Später wird sie mit blauen Handtüchern bedeckt, kann sich vorübergehend auch in eine Wasserfläche verwandeln oder in einen Ort der Geborgenheit, wo Eindrücke und Erlebnisse für den Moment zur Ruhe kommen möchten. Doch zunächst werden Probenimpressionen eingeblendet. „Eiswiese – Girl meets Boy“ hat viele kleine Vorgeschichten, die Autorin Luise Rist auch mit ihrer Inszenierung verwebt hat. Da sind die berührenden Momente beim gemeinsamen Kennenlernen, wo viel gelacht und getanzt wurde. Dann die Probenszenen, wo es mal wieder sehr chaotisch zuging, wenn Einsätze nicht klappten und die deutsche Sprache sich erneut als ziemlich störrisch erwies. Doch dabei konnten die Stimmen und die Stimmungsbilder von 15 jungen Theatermachern aufblühen, mit denen sie nun den Raum im ehemaligen IWF zu ihrer Bühne machen.

  • Nominierung für Sonderpreis der Kulturstaatsministerin

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