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Daniel Mühe

  • Hinweis: exklusiv für Sie

    Über eine dunkle Wand gleiten die Lichtstreifen wie Wellenbewegungen sanft dahin. Noch kauert Volker Muthmann am Rand des Bühnenraums. Schon das Schweigen seines Lazarus erzählt viel von der Erschöpfung des gestrandeten Reisenden und seinem Lebensüberdruss. Mit diesem verweigert er sich seiner Umgebung schon so lange und ist ganz bei den Stimmen in seinem Kopf.

  • Ein bisschen eng mag es auf Lummerland ja sein. Aber das ist für die Inselbewohner kein Problem. Dann rutscht König Alfons der Viertel vor Zwölfte (Gerd Zinck) einfach von seinem Schlossturm über ein Dach direkt vor das Schaufenster von Frau Waas (Katharina Müller), wenn es um wichtige Regierungsangelegenheiten geht. Wer die königliche Majestät zu sprechen wünscht, kann ja auch bei Herrn Ärmel (Daniel Mühe) klingeln, der ebenfalls am verwinkelten Schlosshang residiert. Er hat es dann nicht weit zu Emmas formidabler Garage, wo Lokführer Lukas (Florian Eppinger) sich um die munter dampfende Reisegefährtin kümmert und ganz besonders um seinen Freund Jim Knopf (Marchal Impinga Rugano), den neuen Inselbewohner.

  • Zum Saisonfinale herrschte auch am Deutschen Theater Freibadstimmung. Und das nicht nur mit der Aussicht auf eine ganze Serie proben- und aufführungsfreier, sonniger Tage: Auch wurden die Theatermacher verabschiedet, die das Haus zum Spielzeitende verlassen. Nach der musikalisch dramatischen Poolparty mit David Bowies Musical „Lazarus“ steuerte das Ensemble mit dem soundstarken Support von „Minor Tom and the Young Dudes“ mit der DT-NachtBar einfach die nächste Poolparty an. Die war zur Abwechslung vom traditionellen BellevueTreffpunkt auf die DT-2-Bühne verlegt worden, mit mehr Platz für die vielen Partygäste und vor allem für eine wunderbar verspielte Freibadkulisse auf der Zuschauertribüne.

  • Es ist wieder soweit: die erste „Nachtbar“ im Deutschen Theater ist den neuen Ensemblemitgliedern gewidmet. Am Ende bekommen sie von Kollegen die Medaille des Deutschen Theaters verliehen.

    An diesem Abend begrüßt Meik Türkyski seine Gäste in der Talkshow. Sein Konzept: er hat eines, seine Gäste nicht. Damit sind die Gäste schon mal im Vorteil, wie er selbst meint.

  • Was erwartet man von einem Politiker? Klare Argumentationslinien, gutes Fachwissen, ehrliche Aussagen, Herr der Lage zu sein. Nichts ist schlimmer als wenn ein Skandal das Urvertrauen in einen Politiker erschüttert und eine menschliche Schwäche den Schein der unfehlbaren Führungsraft zerbricht.

    „Außer Kontrolle“ ist eine rasante Verstellungskomödie von Ray Cooney (übersetzt ins Deutsche von Nick Walsh), in der ein Minister verzweifelt versucht einen drohenden Skandal von sich abzuwenden. Das Stück hatte jetzt in der Regie von Antje Thoms Premiere im Deutschen Theater Göttingen.

  • Hinweis: exklusiv für Sie

    Gewaltig bestürmt wird Shakespeares Illyrien. Doch dort stranden jetzt nicht nur Viola und ihr Zwillingsbruder Sebastian mit dem Seemann Antonio. Auf der Bühne des Deutschen Theaters kämpfen zunächst auch die Inselbewohner mit den wilden Luftgeistern, bis die Gestalt am Piano scheinbar besänftigend einschreitet. In Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“ erscheint sie immer wieder als „die Seele Illyriens“, die sich ihre unerfüllbare Sehnsucht nach Liebe herbei träumt und nun ihr eigenes Spiel mit all den verliebten und verrückten Inselmenschen treibt. Regisseur Moritz Beichl lässt Katharina Müllers „Illyria“ in seine Inszenierung die magischen Momente heraufbeschwören, die auf der alltäglichen Bühne fast immer stranden. Auf den Theaterbrettern dürfen sie leidenschaftlich herausfordernd, gern auch maßlos sein und rettungslos austreiben, wenn auch nicht ohne Komplikationen.

  • Wie sie feixen und kichern. Auch in ihren schaurigen Grimassen sonnen sich die drei Schicksalsschwestern, die sich jetzt so gern Macbeth widmen wollen. Das wird ein großer Spaß, den Florian Donath, Daniel Mühe und Christoph Türkay auf der Bühne des Deutschen Theaters verkünden, auf dass er frech und böse gerät und vielleicht sogar ein bisschen bestialisch. Schließlich bleibt es ja dem schottischen Feldherrn überlassen, ob er sich von ihren Einflüsterungen bezirzen und dann auch berauschen lässt, um nach Macht und Königskrone zu gieren und nach viel blutigen Gemetzel. Da wäre ja auch noch Lady Macbeth, die ihrem immer noch schwankenden Gatten nicht nur den Königsmord schmackhaft macht. Wie eine Blutwolke bläht sich jetzt auf der leeren Bühne eine riesige rote Stoffbahn auf, die Täter, Opfer und Chronisten immer wieder umhüllt und bisweilen auch zu würgen scheint, so als ob auch unsichtbare Blutspuren ständig an ihnen haften.

  • Eingehüllt in sanft blau- und rotfarbenes Licht nimmt das Publikum vor einem Tisch mit kleinen Leselampen Platz. Auf den Stufen im Zuschauerraum sind große Teppiche und Sitzkissen ausgelegt. Alles erinnert ein klein wenig an eine träumerische Welt, wie in 1001 Nacht.

  • Der Tatort Soundtrack lässt bereits ahnen, dass bei dieser DT NachtBar auch kriminalistischer Spürsinn gefragt ist. Die Zuschauer wissen bereits, dass es um Simon R. geht, der im vergangenen Herbst bei der DT-X Party zu Preisträger gekürt wurde und dass ihm die Theatermacher eine ganz besondere NachtBar versprochen haben. Dann überrascht sie Leonie Rebentisch mit der Nachricht, dass es für diesen improvisierten Abend kein fertiges Skript gibt und die Schauspieler auch erst spontan erfahren, welche Rolle sie in der Geschichte von Simon R. eigentlich spielen. Zwischen Kostümständer und Requisitenregal kursieren verschlossene Umschläge bis zum nächsten Überraschungscoup.

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