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Deutsches Theater

  • Am Deutschen Theater sind zurzeit viele Frösche umtriebig. Und dass keineswegs nur als verwunschene Prinzen, die eine kussfeste Prinzessin herbeisehnen. An viele Ideen und Stückfantasien haben vor allem die jungen Theatermacher in den DT-Clubs in den vergangenen Monaten geprobt, in die sich manchmal eben auch ein paar Märchenfiguren eher frech als märchenhaft eingemischt haben.

  • Die Inszenierung »Ein Känguru wie du« ist im Juni zu Gast beim norddeutschen Festival für junges Publikum »Hart am Wind«.

  • So richtig viel Platz gab es ja nie auf Lummerland. Aber jetzt braucht die Insel einen Leuchtturm, damit sie nicht auch noch von Ozeandampfern gerammt wird. Es war zwar nur das Postboot des Briefträgers, das vor allem König Alfons den Viertelvorzwölften mit einem kräftigen Rumms einen mächtigen Schrecken bescherte, aber der sorgt sich natürlich um seine Untertanen und freut sich nun umso mehr, dass Jim Knopf die passende, platzsparende Lösung parat hat. Scheinriese Tur-Tur wäre ein prima Leuchtturm: Eigentlich normalgroß, ist er aber gleichzeitig aus der Ferne einfach nicht zu übersehen. Jetzt müssen ihn Jim (Marchal Impinga Rugano) und sein Freund Lukas (Florian Eppinger) nur noch für seine neue Aufgabe begeistern und gehen auf der Bühne des Deutschen Theaters bei „Jim Knopf und die Wilde 13“ endlich wieder auf große Fahrt.

  • Hinweis: exklusiv für Sie

    Über eine dunkle Wand gleiten die Lichtstreifen wie Wellenbewegungen sanft dahin. Noch kauert Volker Muthmann am Rand des Bühnenraums. Schon das Schweigen seines Lazarus erzählt viel von der Erschöpfung des gestrandeten Reisenden und seinem Lebensüberdruss. Mit diesem verweigert er sich seiner Umgebung schon so lange und ist ganz bei den Stimmen in seinem Kopf.

  • Erich Sidler hat mit seinem Team die sechste Spielzeit seiner Amtszeit für das Deutsche Theater vorgestellt. Auch in der Spielzeit 2019/20 setzt er deutliche Akzente: immer wieder geht es um aktuelle Fragen und Entwicklungen in der Politik und Gesellschaft. Ab September 2019 ist das zum Beispiel mit den Produktionen „Die Hauptstadt“ von Robert Menasse oder „Der eingebildete Kranke“ von Molière zu spüren. „Bei Molière geht es um Narzissmus. Aktuell daran ist die starke Ich-Bezogenheit in der Politik und in der Gesellschaft. Besonders stark zu spüren ist das in den sozialen Medien,“ erläutert Chefdramaturg Matthias Heid.

  • Er ist nicht nur einer der gefragtesten Schauspieler Deutschlands, sondern auch Musiker und Schriftsteller. Ulrich Tukurs Wirken ist vielseitig und bunt. Sein Durchbruch gelang ihm 1984 in der Schauspielergruppe um Peter Zadek und unter dessen strengem Blick und Urteil. Seitdem brilliert Tukur in zahlreichen Rollen, unter anderem als Oberstleutnant der DDR-Staatsicherheit Anton Grubitz im Film „Das Leben der Anderen“ oder als Tatort-Kommissar Felix Murot, einer Figur, an der er selbst aktiv mitwirkte. Auch international ist er anerkannt und geschätzt.

  • Ein bisschen eng mag es auf Lummerland ja sein. Aber das ist für die Inselbewohner kein Problem. Dann rutscht König Alfons der Viertel vor Zwölfte (Gerd Zinck) einfach von seinem Schlossturm über ein Dach direkt vor das Schaufenster von Frau Waas (Katharina Müller), wenn es um wichtige Regierungsangelegenheiten geht. Wer die königliche Majestät zu sprechen wünscht, kann ja auch bei Herrn Ärmel (Daniel Mühe) klingeln, der ebenfalls am verwinkelten Schlosshang residiert. Er hat es dann nicht weit zu Emmas formidabler Garage, wo Lokführer Lukas (Florian Eppinger) sich um die munter dampfende Reisegefährtin kümmert und ganz besonders um seinen Freund Jim Knopf (Marchal Impinga Rugano), den neuen Inselbewohner.

  • Als sich Eitan und Wahida in New York verlieben, erscheint ihre Familienvergangenheit wie weggeblendet. Für die Historikerin spielt es keine Rolle, dass ihre Eltern Araber sind. Auch für den jungen Genforscher ist seine deutsch jüdische Abstammung kein Problem, bis sein Vater sich über die Beziehung entsetzt und Ethan bei einem Selbstmordattentat in Israel schwer verletzt wird. Es gibt Altlasten und Geheimnisse, die nie zur Sprache kamen, geprägt vom Holocaust und auch von der Unversöhnlichkeit zwischen Juden und Palästinensern.

  • Der Fall ist aktenkundig. Die Frau hat ihren Vergewaltiger angezeigt. Doch es bleibt nicht bei dieser traumatischen Erfahrung. Freunde und Bekannte ziehen sich zurück. Gerüchte machen die Runde, dass sie in den Täter verliebt sei und die Vergewaltigung vielleicht sogar herausgefordert habe. Auch diese Umwelt, die sich ihren eigenen verletzenden, mitleidlosen Reim auf das Opfer macht, hat Maria Milisavljevic in ihrem Stück „Geteilt“ im Blick.

  • Das Deutsche Theater Göttingen kehrt zurück aus dem kulturellen Sommerschlaf. Die Mitarbeiter*Innen des Deutschen Theater Göttingen bevölkern seit Dienstag, den 20. August erneut das Theater am Göttinger Stadtwall.

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