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Erich Sidler

  • Erich Sidler hat mit seinem Team die sechste Spielzeit seiner Amtszeit für das Deutsche Theater vorgestellt. Auch in der Spielzeit 2019/20 setzt er deutliche Akzente: immer wieder geht es um aktuelle Fragen und Entwicklungen in der Politik und Gesellschaft. Ab September 2019 ist das zum Beispiel mit den Produktionen „Die Hauptstadt“ von Robert Menasse oder „Der eingebildete Kranke“ von Molière zu spüren. „Bei Molière geht es um Narzissmus. Aktuell daran ist die starke Ich-Bezogenheit in der Politik und in der Gesellschaft. Besonders stark zu spüren ist das in den sozialen Medien,“ erläutert Chefdramaturg Matthias Heid.

  • Erich Sidler und das Team vom Deutschen Theater haben das Programm der nächsten Spielzeit vorgestellt. „Wir haben Sie in den letzten Spielzeiten nicht geschont“, schreibt der Intendant im Vorwort des Spielplanbuchs. Dass diese „Zumutung“ völlig richtig und sogar erwünscht war, bekräftigte einerseits der Aufsichtsrat des Deutschen Theaters, indem er im November 2017 den Vertrag mit Erich Sidler verlängert hat; und andererseits hat das Publikum dem Programm zugestimmt: es gibt Zuwächse bei den Abonnements – und wenn in der laufenden Spielzeit die Besucherzahlen nur gehalten und nicht gesteigert werden können, dann lag das an der Grippewelle im Frühjahr, die zu zahlreichen Ausfällen von Vorstellungen geführt hat.

  • Auch in der kommenden Spielzeit wird das Deutsche Theater wieder zum Denkraum. Es versteht sich für Erich Sidler als politisches Medium und als Teil des demokratischen Miteinanders. In ihrem neuen Spielplan machen sich die Theatermacher wieder stark für Meinungsbildungsprozesse und Erfahrungswelten, wie sie in antiken Stoffen, klassischen Stücken und von zeitgenössischen Autoren befragt werden. Und das auch mit Blick auf die demokratischen Verhältnisse und die Bereitschaft, sich dafür zu engagieren.

  • Die wahre Eröffnung der Internationalen Händel-Festspiele findet jährlich in der Weinkellerei Bremer am Wall statt: zum letzten Händel-Talk trifft sich das Produktionsteam der Oper. Es gibt spannende Einsichten in die bevorstehende Premiere – und es gibt kleine Kostproben aus der Oper.

  • Shows verkaufen sich nun mal besser als ernüchternde Bilanzen. Dann lockt noch der Promifaktor und schon wird eine Anliegerversammlung zum Event. Die spekulativen Geschäfte der Göttinger Union laufen schon längst nicht mehr gewinnbringend. Umso wichtiger sind jetzt die Statements von Fußballikonen, Politikern und großzügig auftretenden Mäzenen, die Imagepflege für den maroden Finanzkonzern betreiben. Und wenn Firmengründer Harry Cornelius (Roman Majewski) und Finanzvorstand Volker Roggensack (Marco Matthes) dazu noch verkünden, dass man an die Zahlen glauben müsse, kann eigentlich keine Rede mehr sein von Schneeballsystemen, grauen Märkten und drohender Insolvenz. Punktgenau werden erneut Beifallsstürme eingeblendet, und Moderatorin Angie (Christina Jung) kann den nächsten Überraschungsgast anstrahlen.

  • Wladimir und Estragon haben sich auf die Zeit des Wartens eingerichtet. Es scheint immer noch genug Gesprächsstoff für sie zu geben, Anlass für Kabbeleien oder einen freundschaftlichen Schlagabtausch. Auch eine unerwartete Begegnung gönnt ihnen Samuel Beckett in seinem Schauspiel „Warten auf Godot“, während sie am scheinbar immer gleichen Ort verweilen und vielleicht sogar Hoffnung schöpfen. Becketts Wanderer geben noch immer Rätsel auf, was sie in ihrer Gedankenwelt umtreibt und warum sie immer wieder auf diesen ominösen Godot zu sprechen kommen.

  • In der neuen Folge des Theatermagazins Szenenwechsel führt Tina Fibiger ein Gespräch mit dem Intendanten Erich Sidler über die neue Inszenierung „Wir sind die Neuen“ am Deutschen Theater

  • Er ist wieder da: der Händel-Podcast von Tina Fibiger im Kulturbüro Göttingen.Mit „Händel on air“ flanieren wir täglich durch das Festivalprogramm: Mit Künstlergesprächen und Tipps für Konzerte und Aufführungen.

  • Spielt es überhaupt eine Rolle, ob und wann Godot kommt? Vor dem luftigen Videoprospekt mit Wolkenhimmelsblau und der Aussicht auf eine weit ausufernde Allee begegnen sich Wladimir und Estragon auf ein Neues. Es gibt immer etwas, das sie beschäftigt und sei es, dass gerade die Schuhe drücken oder die Prostata schmerzt. Auch wenn sich später die Aussichten in den Videos von Moritz Hils verdunkeln, bis sich nur noch eine Baumkrone schemenhaft grau abzeichnet. Dann mag wieder ein kleines Wortgefecht fällig sein oder eine Anekdote von früher, egal wie oft sie bereits erzählt wurde. Auch ein Gedankenblitz kann die gemeinsame Zeit beflügeln. Auf der Bühne des Deutschen Theaters nehmen Samuel Becketts umtriebige Wanderer das Leben scheinbar so, wie es ist, bewegend und erschöpfend zugleich, und vielleicht sogar wie ein Denkabenteuer. Auch dazu verführt Erich Sidlers Inszenierung über ein Stück, das so viele Fragen stellt und so viele Gedankenwege öffnet.

  • Hinweis: , exklusiv für Sie

    Junge Leute im Haus, das ist doch schön, denkt sich Anne. Doch schon der Antrittsbesuch mit Johannes und Eddi rückt die Verhältnisse in ein ganz anderes Licht. „Wir sind die Neuen“ verkünden die Drei auf der Bühne des Deutschen Theaters und das auch mit der Aussicht auf ein gemeinschaftliches Miteinander. Das sehen ihre jungen Nachbarn ganz anders. Mal was Schweres tragen, ginge ja noch. Hauptsache, der Putzdienst im Hausflur wird eingehalten. Barbara, Katharina und Thorsten sind vor allem im Examensstress. Da nervt einfach der ständige Krach, den dieses Alt-68er-Trio macht. Dauernd reden die miteinander, streiten sich über Internetanschlüsse und alte Beziehungsgeschichten und hören auch noch Musik.

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