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Gerrit Zitterbart

  • Die Abendplanung in dieser Woche gestaltete sich denkbar einfach: 19.45h, Clavier-Salon im Stumpfebiel. Es gibt Beethoven.

    Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag. Sonntag. Und am Sonntag sogar gleich dreimal. Alle 32 Klaviersonaten in chronologischer Reihenfolge.

    Gerrit Zitterbart hat mit seinen Studentinnen und Studenten der Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover, ebendort vor zwei Wochen dieses Projekt gestemmt. Nun steht die Wiederholung in Göttingen an. Alle 32 werden es dann nicht werden; eine Darbietung musste wegen Krankheit leider entfallen. Aber kleine Makel heben Schönheit nur hervor, oder?

  • Innerhalb der Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ in Göttingen vom 9. November 2018 bis 30. Januar 2019 hatten die Geschichtswerkstätten Göttingen und Duderstadt zusammen mit dem Pianisten Gerrit Zitterbart in den Clavier-Salon eingeladen.

  • Am vergangenen Donnerstag lud das Ehrbar!-Ensemble in den Göttinger Clavier-Salon. Anlässlich des sich jährenden Geburts- sowie Todestages Lili Boulangers stellten sich die Musiker_innen der Frage nach den komponierenden Frauen. Denn – das überrascht hoffentlich niemanden mehr – so selten sie im Fokus stehen, so sehr begabt sind sie häufig.

    Zu hören waren Kompositionen von Clara Schumann, Fanny Hensel, Lili Boulanger, Cecile Chaminade sowie Vitezslava Kaprálová, um nur einige der Künstlerinnen zu nennen, die den Abend prägten. Gegenübergestellt wurden sie männlichen Kollegen wie u.a. Frédéric Chopin, Gabriel Fauré, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Francis Poulenc. Durch das Programm führte Rudolf Krieger, der zudem die Melodramen sprach. Durch seine Ein- und Überleitungen unterstrich er, mit wie viel Klugheit und Feinsinn die Stücke zusammengestellt waren. Hier von bloßer Gegenüberstellung von Komponistinnen und Komponisten zu sprechen, ist der Sache nicht angemessen; vielmehr handelte es sich um ein Spiel zwischen Ergänzung und Unterscheidung, Vergleichbarkeit und Eigenheit der Kompositionen.

  • Ganze 32 Klaviersonaten hat Ludwig van Beethoven (1770-1827) geschrieben. Alle von ihnen innerhalb von fünf Tagen in sieben Konzerten aufzuführen, hat sich Gerrit Zitterbart vorgenommen, der sich zur Unterstützung bei diesem Mammutprojekt zahlreiche NachwuchsmusikerInnen einlud. Beim ersten Konzertabend des Projekts Beethoven im Clavier-Salon wurde der Reiz dieser Idee hörbar. Nicht nur, dass Beethovens Sonaten schon in vielen Nuancen zwischen Wiener Klassik und Frühromantik oszillieren, die verschiedenen InterpretInnen spielten alle ihren eigenen Beethoven, so dass ein abwechslungsreicher Konzertabend entstand.

  • Der Clavier-Salonin der Göttinger Altstadt präsentiert eine neue „alte“ Form der Musikdarbietung. Zu Lebzeiten der Komponisten der Klassik und Romantik waren die Räume für Konzerte viel kleiner als unsere heutigen großen Konzertsäle. Das Erleben der Musik war dadurch direkter und oft eindrucksvoller. In unserem speziellen Clavier-Salon werden überdies neun historische Instrumente präsentiert, die die Entwicklung des Klaviers von den Anfängen bis in die Gegenwart aufzeigen. So sind überaus faszinierende Wieder-Entdeckungen von alten Klängen möglich, die wohlbekannte Werke ganz neu erscheinen lassen. Das Programm für die nächsten Wochen ist jetzt erschienen.

  • 16.12.1770, Bonn, es ist der Dritte Advent. Vermutlich kommt der kleine Ludwig van B. an diesem Tage zur Welt, eventuell bereits am 15.12. Überliefert ist, wie damals Tagen üblich, allein das Datum der Taufe, der 17.12. - Sei‘s drum: Gerrit Zitterbart hat den Dritten Advent dieses Jahres gewählt, um mit seinem Konzert den wohl berühmtesten Komponisten der „klassischen Musik“ zu ehren. Mit Werken für das Klavier, naturgemäß - entstanden zwischen 1801 und 1826; im März 1827 verstarb Beethoven.

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