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Göttinger Stadtkantorei

  • Ein gemeinsames Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters und des Thorner Symphonieorchester (Toruńska Orkiestra Symfoniczna) mit Beteiligung der Kantorei St. Jacobi und der Göttinger Stadtkantorei hat am vergangenen Freitag in Thorn/Toruń einen besonderen Akzent bei den Feierlichkeiten der 40-jährigen Städtepartnerschaft Göttingen – Thorn gesetzt. Auf dem Programm des Konzerts im Thorner Kultur- und Kongresszentrum CKK Jordanki stand Gustav Mahlers Symphonie Nr. 2, die „Auferstehungssymphonie“ unter der Leitung des polnischen Dirigenten Mariusz Smolij. Mit diesem Werk wird sich am Freitag der Ende August aus seinem Amt scheidende GSO-Chefdirigent Christoph-Mathias Mueller von seinem Göttinger Publikum verabschieden. Auch in diesem Konzert in der Göttinger Stadthalle werden GSO und das Thorner Symphonieorchester gemeinsam spielen.

  • Schon während der Orchestereinleitung wurde deutlich, welch eine Dramatik der Abend bereithalten würde: Bernd Eberhardt führte das Göttinger Symphonie Orchester zu einer langen dramatischen Steigerung, bevor die Göttinger Stadtkantorei mit „Stabat mater dolorosa“ das Leid und die Trauer der Gottesmutter in Worte und Töne fasste.

  • Es war ein angenehm kühler Ort, an den das Göttinger Symphonieorchester am Samstagabend zum Konzert mit dem Titel „Majestätisch“ unter der Leitung von Bernd Eberhardt und Mitwirkung des Chors der Stadtkantorei einlud. Im Laufe des Abends schnellten die Temperaturen aber dennoch in die Höhe, in diesem Fall jedoch wegen des imposanten, energiegeladenen und fulminant gespielten musikalischen Programms.

  • Hinweis: exklusiv für Sie

    Wow, was für ein Abend! Zweieinhalbtausend Besucher füllten am Freitag die Lokhalle, ein ausverkauftes Haus. Das Göttinger Symphonie Orchester hatte sein drittes Konzert im Zyklus Promenade mit einem besonders attraktiven Programm ausgestattet: Orffs „Carmina Burana“ als Zugstück, populär wie kaum ein zweites chorsymphonisches Werk des 20. Jahrhunderts, gern als Tournee-Event mit garantierter Kasse genutzt, manchmal auch in einer getanzten Version. Auf solche Dinge verzichtete GSO-Chefdirigent Nicholas Milton, er setzte auf Qualität, auf eine sorgfältige Vorbereitung und leistungsfähige Partner.

  • Vielleicht ist ja die Stille der absolute Ton. Dieser Moment, wo Melodien, Klänge und Laute zu einem universalen Andachtsraum verschmelzen. Die Stille scheint fast greifbar, nachdem Christoph-Mathias Mueller nach Gustav Mahlers Auferstehungssymphonie den Taktstock niederlegt hat. Aber sie hält nicht lange an. Schon mit dem ersten Bravoruf erheben sich die Zuhörer in der Göttinger Stadthalle spontan von ihren Plätzen. Ihr enthusiastischer Beifall gilt natürlich dem GSO Generalmusikdirektor nach seinem Abschiedskonzert in Göttingen. Doch darin drückt sich noch viel mehr aus, auch das Gefühl, mit diesem Abend ein ganz besonderes Geschenk von Mueller bekommen zu haben. Eine Liebeserklärung an die Musik, an der sie Anteil haben durften. Wie sie in der aufrührenden symphonischen Klangwelt Mahlers zum Ausdruck kommt und in Karol Szymanowskis „Stabat Mater“ ebenso tief bewegt.

  • Ausgesprochen britisch ging es in der St. Johanniskirche zu: die vereinten Chöre der Göttinger Stadtkantorei und des Cheltenham Bach Choirs konzertierten mit Ralph Vaughan Williams „Sea Symphony“. Die Leitung hatte der englische Dirigent David Crown, seit 2015 Chefdirigent des Cheltenham Bach Choirs.

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