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Mirjam Sommer

  • Hinweis: exklusiv für Sie

    Über eine dunkle Wand gleiten die Lichtstreifen wie Wellenbewegungen sanft dahin. Noch kauert Volker Muthmann am Rand des Bühnenraums. Schon das Schweigen seines Lazarus erzählt viel von der Erschöpfung des gestrandeten Reisenden und seinem Lebensüberdruss. Mit diesem verweigert er sich seiner Umgebung schon so lange und ist ganz bei den Stimmen in seinem Kopf.

  • Auf Höflichkeiten hat Lucie keinen Bock, auf charmanten Small Talk schon gar nicht. Dabei hat sie gerade das Wohnzimmer ihres Nachbarn unter Wasser gesetzt. Thomas lässt sich einfach nicht abwimmeln. Jetzt fragt er sie bereits über ihr Leben als Autorin aus und serviert ihr wenig später auch noch ein köstliches Abendessen zwischen Bergen von Manuskripten und alten Zeitungen.

  • Vielleicht ist diese eine Stunde am Morgen, die Sarah Kane um 4.48 Uhr beginnen lässt, wirklich der Moment der klarsten Wahrnehmung. Auch von einem Glücksmoment spricht die britische Dramatikerin in ihrem letzten Stück „4.48 Psychose“, bei diesem radikalen Blick auf ihr Innenleben und die Gedankenbilder, die darin ständig wucherten. Mit ihrem Selbstmord setzte sie dem Aufruhr, den Schmerzen, den Sehnsüchten nach Liebe und Geborgenheit ein Ende und auch ihrer depressiven Wut, die sie um 4.48 Uhr zu fassen glaubte.

  • In der neuen Ausgabe des Theatermagazins Szenenwechsel spricht Tina Fibiger mit Regisseur und Choreograf Valenti Rocamora i Torà über die Inszenierung von „4.48 Psychose“ auf der DT-2 Bühne

Der besondere Tipp

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