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Ronny Thalmeyer

  • Ein bisschen eng mag es auf Lummerland ja sein. Aber das ist für die Inselbewohner kein Problem. Dann rutscht König Alfons der Viertel vor Zwölfte (Gerd Zinck) einfach von seinem Schlossturm über ein Dach direkt vor das Schaufenster von Frau Waas (Katharina Müller), wenn es um wichtige Regierungsangelegenheiten geht. Wer die königliche Majestät zu sprechen wünscht, kann ja auch bei Herrn Ärmel (Daniel Mühe) klingeln, der ebenfalls am verwinkelten Schlosshang residiert. Er hat es dann nicht weit zu Emmas formidabler Garage, wo Lokführer Lukas (Florian Eppinger) sich um die munter dampfende Reisegefährtin kümmert und ganz besonders um seinen Freund Jim Knopf (Marchal Impinga Rugano), den neuen Inselbewohner.

  • Das von Johanna Schwung inszenierte Bühnenstück Enigma, des Autors Eric-Emmanuel Schmitt beginnt abrupt. Zwei Männer rennen, sich hinter einen langen Steinquader werfend, auf die Bühne. Der Quader, eigentlich ein Holzkasten, der einerseits als Tisch, Sitzgelegenheit und Mini-Bar multiple Aufgaben des Bühnenbilds (Johannes Frei) übernimmt und dabei nahezu der einzige räumliche Fixpunkt der Aufführung bleibt, dient ihnen als Deckung vor vermeintlichen Schüssen. 

  • Hinweis: exklusiv für Sie

    Schon wieder muss Horst sein Tagesprogramm überdenken, weil das Telefon geklingelt hat. Es weckt ihn viel zu früh und versteckt sich zur Abwechslung unter einem Haufen dreckiger Wäsche, während er nach der störenden Tonspur fahndet. Zum Glück ahnt der hellhörige Nachbar, was sich da nebenan gerade abspielt, und ist wie so oft behilflich, weil die Dinge selten da sind, wo sie angeblich hingehören. Trotz gelegentlicher Ordnungsrufe von Freunden, Nachbarn und umtriebigen Zeitgenössen, jetzt endlich in die Strümpfe zu kommen, möchte sich die Gestalt im Plüschoverall lieber ihren eigenen Reim auf komplexe Ansprüche und alltägliche Erfordernisse machen.

  • Es gibt Dinge, die wollen gut überlegt sein. Dazu gehört auch das tägliche Pflichtprogramm mit seinen besonderen Herausforderungen. Schon mit den Gedanken daran, was jetzt alles zu tun ist oder besser noch zu lassen, kann Horst viel Zeit verbringen. Dass jetzt eigentlich die Fenster geputzt werden müssten, die Steuererklärung längst überfällig ist und Freunde einen Umzugshelfer brauchen, steht auf einem anderen Blatt. Auf der DT-X Bühne im Keller des Deutschen Theaters widmet sich Ronny Thalmeyer in der Inszenierung von Johanna Schwung den Betrachtungen dieses Alltagsüberlebenskünstlers. „Der perfekte Moment – total verpennt“. Der Held in den Texten des Kabarettisten Horst Evers steckt nicht nur voller Überraschungen. Er lässt sich auch gern in absurde Situationen verwickeln, von denen die beiden Theatermacher im Gespräch berichten.

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