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Sabine Wackernagel

  • In den Märchen der Brüder Grimm meint es das Schicksal mit den alten Frauen nur selten gut. Den Part der bösen Hexe dürfen sie gern übernehmen oder wie Schneewittchens Stiefmutter so richtig schön neidisch und verbittert wüten. Dass sie auch eine Vorgeschichte haben wie die märchenhaften Schönheiten, denen dann die Märchenprinzen zu Füßen lagen, steht auf einem anderen Blatt. Und so blättert Sabine Wackernagel bei ihrem märchenhaften Abend in der Galerie Alte Feuerwache jetzt einfach mal zurück. Es gab eben auch mal eine Zeit, verkündet die Schauspielerin, die sich ihrem Publikum zunächst als kämpferisch böse Stiefmutter präsentiert, da sei sie nicht nur jung und hübsch sondern auch klug gewesen.

  • Mit Frau Jenny Treibel ist nicht zu spaßen. Mit strahlendem Gesicht nähert sich Sabine Wackernagel dem Bühnenstillleben in der Alten Feuerwache und schwärmt von einem heiter sonnigen Spaziergang. Doch schon braut sich unmittelbar ein erstes Gewitter zusammen. Höchst empört rechnet Theodor Fontanes Romanheldin mit den jüngsten Nachrichten ab. Clarissa, die Tochter ihres Jugendfreundes Willibald, hatte es wahrhaftig gewagt, auf eine Verlobung mit Jennys Sohn Leopold zu spekulieren. Und der scheint noch nicht mal abgeneigt. So eine Mesalliance kommt für die bessere Gesellschaft der Treibels natürlich nicht in Frage, selbst wenn es sich um eine hochgebildete Kandidatin handelt. „Frau Jenny Treibel, geborene Bürstenbinder“, wie sie Fontane im Titel seines Romans ankündigt, hat andere Pläne und die wird sie auch durch- und umsetzen.

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