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Stefan Kordes

  • Das bemerkenswerteste an der Musik von Johann Sebastian Bach ist ihre unglaubliche Vielschichtigkeit. Egal welches Level der Musikkenntnis man hat, bei Bach ist man immer genau richtig. Obwohl seine Musik von so erhabener Komplexität ist, dass ganze Berufszweige seine Harmonik und Symbolik zu entwirren versuchen, so kann man diese Musik auch genießen, ohne dass man von ihrer Allegorik etwas versteht.  

  • Im Jahr 2018 mussten wir in Göttingen bis zum 18. November warten, um einen solchen Abend erleben zu können: Stefan Kordes hat zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges vor einhundert Jahren in die St. Jacobikirche eingeladen und mit dem Kammerchor St. Jacobi, der Kantorei St. Jacobi, Solisten und der Jenaer Philharmonie ein Programm präsentiert, das an Intensität kaum zu überbieten war und zu den emotionalsten und wichtigsten Konzerterlebnissen des Jahres gehört.

  • Ein gemeinsames Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters und des Thorner Symphonieorchester (Toruńska Orkiestra Symfoniczna) mit Beteiligung der Kantorei St. Jacobi und der Göttinger Stadtkantorei hat am vergangenen Freitag in Thorn/Toruń einen besonderen Akzent bei den Feierlichkeiten der 40-jährigen Städtepartnerschaft Göttingen – Thorn gesetzt. Auf dem Programm des Konzerts im Thorner Kultur- und Kongresszentrum CKK Jordanki stand Gustav Mahlers Symphonie Nr. 2, die „Auferstehungssymphonie“ unter der Leitung des polnischen Dirigenten Mariusz Smolij. Mit diesem Werk wird sich am Freitag der Ende August aus seinem Amt scheidende GSO-Chefdirigent Christoph-Mathias Mueller von seinem Göttinger Publikum verabschieden. Auch in diesem Konzert in der Göttinger Stadthalle werden GSO und das Thorner Symphonieorchester gemeinsam spielen.

  • Johann Sebastian Bachs musikalisches Testament für Orgel, die sogenannte „Orgelmesse” wurde am 24.8. im Rahmen der Internationalen Orgeltage 2018 in St. Jacobi aufgeführt. Sie besteht aus 27 Orgelwerken, die zu Bachs kunstvollsten Orgelstücken gehören.

  • Hinweis: exklusiv für Sie

    Freitag, kurz vor 18 Uhr, St. Jacobi zu Göttingen. Überall stehen in der Stadt noch die Absperrungen anlässlich der Etappenankunft des Radrennens ‚Deutschlandtour‘ umher. Die Herren auf ihren Maschinen jedoch sind weit vor Zeitplan eingetrudelt, so dass der Ankunft der Zuhörerschaft keine großen Hindernisse im Wege stehen.

    Heute – es ist eigentlich Ort und Stunde für die traditionelle Orgelmusik – schweigt die Königin der Instrumente. Stattdessen hat Jacobikantor Stefan Kordes Platz am Konzertflügel genommen, um zusammen mit dem Tenor Clemens Löschmann Schuberts „Die schöne Müllerin“ aufzuführen.

    Es wird ein sehr gelungener Liederabend werden, aber das können die gut 150 Hörerinnen und Hörer zu Beginn noch nicht wissen.

  • DieMissa solemnis von Ludwig van Beethoven zählt zu den bedeutendsten Werken der Musikgeschichte. Dieses große Bekenntniswerk stellt enorme technische und physische Anforderungen, insbesondere an die hohen Chorstimmen. Und auch das Dirigat erfordert viel Erfahrung in der Orchester- und in der Chorarbeit. All diesen Anforderungen stellte sich Stefan Kordes mit seiner Jacobikantorei und der Jenaer Philharmonie.

    Um es vorwegzunehmen: diesen Anforderungen wurde in der ausverkauften Jacobikirche mehr als entsprochen. So differenziert, so konsequent interpretiert und so durchgearbeitet hört man dieses Werk nur selten. Jeder Tempowechsel, jede dynamische Veränderung, jede Artikulation wurde hörbar gemacht und fügte sich zu einem großen Ganzen zusammen.

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