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Szenenwechsel

  • Am Deutschen Theater sind zurzeit viele Frösche umtriebig. Und dass keineswegs nur als verwunschene Prinzen, die eine kussfeste Prinzessin herbeisehnen. An viele Ideen und Stückfantasien haben vor allem die jungen Theatermacher in den DT-Clubs in den vergangenen Monaten geprobt, in die sich manchmal eben auch ein paar Märchenfiguren eher frech als märchenhaft eingemischt haben.

  • Der braune Geist war in Göttingen noch sehr präsent, als 1959 die Gesellschaft für christlich- jüdische Zusammenarbeit gegründet wurde. Eine kritische Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik hatte es bis dahin nicht gegeben. Dafür machte sich nun das Bündnis stark, das vor allem auf den Dialog mit den jüdischen Mitbürgern setzte, die das Terrorsystem überlebt hatten. Viele Projekte zur Erinnerungskultur und zum jüdischen Leben in Göttingen prägen seitdem das Engagement der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, die am Wochenende ihr 60jähriges Bestehen feiert. Im Gespräch mit Tina Fibiger zieht der Vorsitzende des Vereins, Heiner Willen Bilanz über 60 Jahre Gedenk- und Bildungsarbeit über jüdisches Leben in Göttingen.

     

  • Das Thema der 11. Göttinger Märchenwochen „Auf der Seidenstraße unterwegs“ bekommt zum Abschluss noch eine weitere erzählerische Klangfarbe mit Motiven aus „Tausendundeine Nacht“. Mit abenteuerlichen und komödiantischen Episoden aus der berühmten Erzählsammlung flaniert Claudia Ott bei ihrem Erzählkonzert mit dem iranischen Musiker Hadi Alizadeh entlang der historischen Seidenstraße.

  • Als Pressefotograf ist David Ole immer wieder in der Künstlerszene unterwegs und auch off stage auf der Suche nach Gesichtern, Gesten und Performancestimmungen. Aaron Bircher hat vor allem Momentaufnahmen vom unterwegs sein im Blick, die sich für ihn wie Tagebuchaufzeichnungen verstehen. Das sind neben Treffen mit Freunden in Göttingen auch zufällige Begegnungen im Alltag. In Kassel begaben sich die beiden Fotografen erstmals für eine Ausstellung in einen gemeinsamen Dialog mit ihren Arbeiten. Daran an schließt sich jetzt ein weiterer Dialog mit aktuellen Positionen zeitgenössischer Fotografie in der Göttinger Galerie Art Supplement. Sie hören dazu ein Gespräch mit David Ole und Aaron Bircher.

    Hören Sie das Gespräch von Tina Fibiger mit David Ole und Aaron Bircher:

     

  • Die Ansage verspricht schon mal eine ganze Menge, zumindest was den Dresscode angeht. Bunt, schrill, laut, glitzer und gold, gold, gold wünschen sich Gabriel von Berlepsch und Daniel Mühe das Outfit für die Discobesucher im DT-2. Nach ihrem legendären Debüt bei der DT-X Party sind die beiden Schauspieler auch am Samstagabend musikalisch wieder in top Form und machen als „Golden Boys do cry“ ihre „Disco" mit „Platten, die rumliegen". Jede Menge Songs aus den 80ern liegen bei ihnen rum / und dafür haben sie nicht nur die Charts geplündert. Lassen Sie sich überraschen!

    Hören Sie die "Golden Boys" im Gespräch mit Tina Fibiger:

      

  • Theatermagazin Szenenwechsel: Für diese JT Saison haben Fred Kerkmann und Tobias Sosinka die musikalischen Stimmungsbilder und Statements der 80er Jahre im Blick. «Personal Jesus» nennt sich ihre musikalische Zeitreise, in der sich das Lebensgefühl eines Jahrzehnts spiegelt.

  • Auch in der kommenden Spielzeit wird das Deutsche Theater wieder zum Denkraum. Es versteht sich für Erich Sidler als politisches Medium und als Teil des demokratischen Miteinanders. In ihrem neuen Spielplan machen sich die Theatermacher wieder stark für Meinungsbildungsprozesse und Erfahrungswelten, wie sie in antiken Stoffen, klassischen Stücken und von zeitgenössischen Autoren befragt werden. Und das auch mit Blick auf die demokratischen Verhältnisse und die Bereitschaft, sich dafür zu engagieren.

  • Der junge Andri hat als Jude einen schweren Stand in „Andorra“. Die Gesellschaft, die Max Frisch mit seinem Stück entlarvt, gibt sich vordergründig. liberal, tolerant und weltoffen. Aber Andri bekommt vor allem ihre Vorurteile zu spüren und dass er bei jedem Konflikt automatisch an den Pranger gestellt wird.

  • Hannes Kürmann möchte seinem Leben eine andere Wendung geben und damit auch seiner Biografie. Es gab Entscheidungen, die er gern rückgängig machen würde. Nun bekommt die Chance in einem Spiel, das ihm der Dramatiker Max Frisch mit seinem Stück „ Biografie: Ein Spiel“ offeriert.

  • Am Jungen Theater hat sich der Dramatiker und Regisseur Peter Schanz erneut in ein Kapitel Stadtgeschichte vertieft. Schon in seinem Szenario über Georg Lichtenberg gab es eine Begegnung mit Georg Forster. Die Biografie des Südseeforschers und reisenden Gelehrten faszinierte Schanz vor allem mit Blick auf dessen Göttinger Gefährtin.

  • Vielleicht hat Johann Wolfgang auch den Burgherren auf Schloss Adelebsen einen Besuch abgestattet, als er in Göttingen weilte. Auf alle Fälle verließ er vor mehr als 230 Jahren seine ferne Geliebte in Weimar, Charlotte von Stein. Sie entwirft jetzt im Rittersaal des Schlossturms ein sehr persönliches Bild des Dichterfürsten.

  • Prinzessinnen haben keineswegs so gute Karten, wie es die Märchenwelt behauptet. Von wegen Traumprinz und Happy End. Was ihnen nach Verwünschungen und hinterlistigen Attacken noch so alles blüht, verbergen all die sagenhaften Erzählungen. Trotzdem halten sich die Visionen von strahlend schönen und vor allem glückliche Schneewittchen und Dornröschen, die Elfriede Jelinek in ihren „Prinzessinnendramen“ entzaubert. Dazu gehören auch die Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern und diese idealisierten Frauenbilder, die sich darin immer noch wirksam sind.

    Auf der DT-2 Bühne des Deutschen Theaters inszeniert Julia Prechsl das Schauspiel um drei Märchenfrauen, die ihre Rolle nicht länger einfach so akzeptieren. Die Premiere ist am 25. Januar.

    Im Gespräch mit der Regisseurin stellen wir Ihnen Jelineks dramatische Demontage vor.

    Hören Sie eine "Kostprobe" aus der Inszenierung mit Gaia Vogel und Dorothée Neff

  • Die Verhältnisse sind bereits teuflisch, bevor sich sie zuspitzen. Doch dann mischt sich der Teufel höchstpersönlich ein und richtet im stalinistisch bürokratischen Moskau ein höllisches Chaos an. Nichts verändert sich wirklich zum Besseren in Michael Bulgakows Roman „Meister und Margarita“, auch nicht in der literarischen Vision des Dichters von einer humanistischen Gesellschaft.

    Am Deutschen Theater inszeniert Titus Georgi Bulgakows Roman in einer dramatischen Fassung. Sie hören ein Gespräch mit dem Regisseur, auch über die Faszination für ein Stück Welttheater, das sich auch auf der Bühne wie ein grandioses absurdes Spektakel entfaltet.

  • Was ist das, was in uns hurt, lügt, stiehlt und mordet? Georg Büchner stellt diese Frage in seinem Schauspiel „Dantons Tod“. Aber sie gilt auch für Shakespeares „Macbeth“, nachdem er den Einflüsterungen der Hexen und denen seiner Lady erliegt.

    Der erfolgreiche Feldherr wird zum Königsmörder, lässt bald darauf seinen einzigen Freund töten und regiert als blutiger Tyrann mit höllischen Alpträumen. Als Mörderspiel von Mörderclowns beschreibt Christoph Mehler Shakespeares finsteres Panoptikum, das er am Deutschen Theater inszeniert.

  • Das Deutsche Theater begibt sich in die Welt des Geldes und was sie Innersten zusammenhält. Die wissenschaftliche Expertise über Spekulanten, Profiteure und Finanzjongleure spielt eine ebenso bedeutende Rolle wie die dramatische Diagnose. Die nahm lange vor der letzten Finanzkrise bereits Johann Wolfgang von Goethe in Faust II vor.

  • Auf der Suche nach neuen Konzertschauplätzen machte das Festival-Team für Kultur im Kreis“ in diesem Jahr eine weitere Entdeckung.

  • Zum Empfang ballern zwei Gewehrschüsse. Offensichtlich steht die Begegnung zwischen dem gefeierten Autor und Literaturpreisträger Abel Znorko und dem Journalisten Erik Larsen unter keinem guten Stern. Doch nach ersten störrischen Wortwechsel und weiteren Gewehrschüssen zeigt sich, dass die beiden Männer etwas verbindet. Es ist eine schmerzhafte und auch sehr berührende Geschichte, an die sie sich in Eric-Emmanuel Schmitts Schauspiel „Enigma“ herantasten und ein ganz entscheidendes Kapitel in ihrem Leben.

    Auf der DT-X Bühne im Keller des Deutschen Theaters inszeniert Johanna Schwung ihre Spurensuche in einer geheimnisvollen Vergangenheit, die wir Ihnen im Gespräch mit der Regisseurin vorstellen.

    Hören Sie das Gespräch von Tina Fibiger mit Johanna Schwung:

    Hören Sie eine Kostprobe aus dem Stück:

     

  • Erich Kästner erklärte seinen „Fabian“ zum ironischen Moralisten, wie er durch die letzten Jahre der Weimarer Republik flaniert, in der sich die Krisenstimmung mehr und mehr zuspitzt. Viele seiner Beobachtungen und Kommentare klingen erschreckend aktuell, so auch sein Fazit über diesen „Wartesaal Europa“, in dem nur noch provisorisch gelebt wird, während die demokratischen Verhältnisse zunehmend von radikalen Parteien und Parteilichkeiten attackiert werden.

  • Beverly und seine Violett haben ein praktisches Agreement gefunden und gehen sich trotz Pillen,Whiskey und anderen Muntermachern endlich nicht mehr auf die Nerven. Ihre Töchter haben natürlich längst das Weite gesucht. Doch dann bringt die Nachricht, dass das Familienoberhaupt verschwunden ist, die Familie wieder zusammen, inklusive weiterer unliebsamer Angehöriger.

  • Zehra ist eine Figur aus einer Fernsehserie. Doch ihre Autorin Müjgan kann sie nicht wie eine Fiktion betrachten, wenn sie nun ein Drehbuch über ihren Tod verfassen soll und dabei Klischees über türkische Familienverhältnisse reproduzieren. Die verfolgen auch Müjgan, die seit drei Jahren in Deutschland lebt und nun mit Zehra einer Frau begegnet, die das geplante Drehbuch sabotiert. Die verweigert sich nicht nur dem traditionellen Frauenbild, sondern auch einer Geschichte, die sie zum Opfer erklärt.

    Für das „boat people projekt“ hat Sonja Elena Schröder diesen leidenschaftlich kämpferischen Dialog der beiden Frauen inszeniert, den wir Ihnen nun vorstellen: „Schwesternherz“ von Ceylan Ünal.

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