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Samstag, 27. Juni 2020 20:00

digital

«Göttinger Krisengespräche» 

Aleida Assmann und Anne Fuchs: In schwerer Krise: Der europäische Traum

PODCAST Folge 4

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Foto Aleida Assmann @ Corinna Assmann / Anne Fuchs © privat

Veranstalter:

Literarisches Zentrum

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Tickets sind im Ticketshop des Kulturbüros, über alle Reservix-Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse erhältlich.

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Das »einflussreichste Intellektuellenpaar unserer Zeit« nannte die ZEIT Aleida und Jan Assmann, die gemeinsam im letzten Jahr mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurden. Mit Aleida Assmann – von all jenen verehrt und tatsächlich auch gelesen, die sich je mit kollektiver Erinnerungskultur beschäftigt haben – und mit Anne Fuchs aus Dublin waren wir ursprünglich für Ende Juni verabredet, um Ihnen im Alten Rathaus Assmanns neues Buch vorzustellen. Jetzt haben wir auch diese Verabredung in den virtuellen Raum verlegt. Wir treffen Aleida Assmann und Anne Fuchs, Direktorin des Humanities Institute Irelands und Europa-Kennerin aus vielfältiger Perspektive, um wie geplant über den neuaufgelegten Europäischen Traum (C.H. Beck 2020) Assmanns zu sprechen und – selbstverständlich – über die verschärfte Krise, in der die sich Europa coronabedingt befindet.

Seinen Ausgang nimmt Assmanns Buch vom Symbol der EU, dem Sternenkreis. Lange stand er im Rahmen der offiziellen Rhetorik der EU als Symbol für die ‚Einheit in der Vielfalt’. Heute müssen wir uns jedoch fragen: Was hält die Sterne überhaupt noch zusammen? Besitzt Europa ein Leitbild? In Absetzung vom ‚amerikanischen Traum’ führt Aleida Assmann das Stichwort vom ‚europäischen Traum’ und bezieht sich damit auf vier Lehren, die die Europäer aus der Geschichte gezogen haben. Aber gelten diese Lehren noch? Oder jetzt umso stärker?

Ein Gespräch über Binnen- und Außengrenzen, Solidarität innerhalb in außerhalb Europas und transnationale Verantwortung.

Zur Reihe »Göttinger Krisengespräche«:

Krisen legen die fundamentalen Realitäten einer Gesellschaft offen. Wer hat mehr, wer hat weniger? Was ist den Leuten viel wert, worauf kann man verzichten, worauf nur sehr schwer? Was hoffen wir, was fürchten wir am meisten? Wie wollen wir arbeiten, wie wollen weiterhin leben? Mit wem? Und auf wessen Kosten?

In so vielen Lebensbereichen, so hat man den Eindruck, ist jetzt, mitten in der Corona-Krise, genau der Zeitpunkt, um vieles nochmal ganz neu zu denken, womöglich neu zu entscheiden. Viele existenzielle gesellschaftliche Fragen drängen sich momentan viel stärker auf, wollen und müssen neu diskutiert werden. Und genau das soll hier in diesem Podcast, den »Göttinger Krisengesprächen«, passieren.

In Kooperation mit dem StadtRadio Göttingen.

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Stichworte:

Ort:

digital

 

 

 

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