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Samstag, 5. Februar 2022 20:00 (Einlass ab 19:00 Uhr)

musa-Saal

 

Montreal: Hier und Heute Nicht

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Veranstalter:

musa

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Eintritt: 

28,20 € im Vorverkauf
Mit Kulturticket 10 € ermäßigt


Facebook-Eintrag

Youtube-Kanal

https://www.montrealmusic.de/

Stichworte:

 

 

Hamburg. Rote Flora. Noch ne Molle? Während andere Halbstarke von der Elbe sich ihre Straßenpunkattitüde direkt in den Nietengürtel ritzen konnten, irrten die drei Jungs von Montreal noch im vorstädtischen Bermudadreieck zwischen Sportverein, Mofa-Gang und Schultheater umher. Zum Glück entdeckten die Nordlichter schnell die Musik als einzig akzeptable Freizeitbeschäftigung und ihr Ticket raus aus dem Elend zwischen Wodka-Sprite, Kunstlederjacken und Autoscooter-Pop. Im Jahr 2003 machten Yonas, Hirsch und Max Power schließlich die Band „Montreal“ auf ("Band aufmachen": Unwort der Jahre 1994-1998), zwei Jahre später erschien bereits ihr erstes Album „Alles auf schwarz“. Seitdem folgten knapp 600 Konzerte in über 15 Ländern, unter anderem mit der Bloodhound Gang, Slime, Royal Republic und Ignite.

Bis heute halten sich die Gerüchte, dass irgendwann gar ein Videoclip der Band in der Rotation von VIVA und MTV landete. Beeindruckt von dieser musikalischen wie filmischen Höchstleistung senden die beschämten Sender seither nur noch billig produzierte Reality Soaps. Noch so ein Gerücht.

Im Jahr 2011 gründeten „Montreal“ dann schließlich ihr eigenes Label „Amigo Records“, auf dem sie nicht nur ihre eigenen Platten rausbringen, sondern Kollegen wie „Das Pack“ und „Anadrinksdogpiss“ unterstützen. Neuestes Machwerk von „MONTREAL“ ist ihr aktuelles fünftes Album „SONIC BALLROOM“, mit dem sie mal wieder nicht die Schickimickiclubs dieser Welt live beglücken werden, sondern ausschließlich die guten Läden um die Ecke.

Auf die Frage, ob Album Nummer fünf das persönlichste der Bandgeschichte ist und der Schreibprozess diesmal besonders intensiv und erleuchtend war, ob man vielleicht gar von einer Weiterentwicklung und/oder Neuerfindung von MONTREAL sprechen kann, orakelt Schlagzeuger und Medienprofi Max Power sich ein nebulöses „möglich“ aus dem Bart. Gut gebrüllt!


Ort:

musa-Saal
Hagenweg 2a
37081 Göttingen

 

 

 

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