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Samstag, 27. August 2022 19:00

Aula der Universität

 

Lully: Achille et Polixéne

Göttinger Barockorchester. Foto Isabell Massel_600.jpg

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Theresa von Halle (Regie)
Julia Kirchner (Polixène)
Marie Luise Werneburg (Briséis)
Siri Thornhill (Andromaque)
Martin Platz (Achille)
Janno Scheller (Agamemnon)
Frederik Schauhoff (Priam) Barocktanzensemble „Athen an der Leine“ Göttinger Barockorchester
Ltg. Antonius Adamske

 

 

Achille et Polixène schlummerte jahrhundertelang in den Archiven und wird nun erstmals wieder geboten. Das renommierte Göttinger Barockorchester produziert die sagenumwobene letzte Oper des berühmten französischen Barockkomponisten Jean-Baptiste Lully (1632-1687) Sagenumwoben deshalb, weil der Komponist dieses Werk kurz vor seinem Tod zur Erlassung seiner Sünden vor Zeugen verbrannt haben soll, eine Kopie noch in seiner Schublade wissend.

Der Sonnenkönig Ludwig XIV. hatte sich 1687 zum Krieg und von der Oper abgewandt, die freidenkenden Vendôme waren stattdessen zum kulturellen Zentrum Frankreichs geworden. Lullys Oper dürfte deshalb wie keine andere zuvor mit dem Wunsch nach Frieden verbunden gewesen sein. Achilles‘ wachsende Liebe zur trojanischen Prinzessin Polixena, der Tochter des Feindes, dominiert die dramatische Handlung. Ganz bewusst wird suggeriert, dass die Göttin Juno Achilles im Zuge einer persönlichen Intrige zu Fall bringt, keinesfalls die gegnerischen Trojaner.

Neben den international renommierten Gesangssolist:innen Martin Platz, Siri Thornhill, Marie Luise Werneburg, Julia Kirchner, Frederik Schauhoff und Janno Scheller wartet die Veranstaltung mit einem Barocktanzensemble auf, die Gesamtleitung hat Antonius Adamske.


Ort:

Aula der Universität
Wilhelmsplatz 1
37073 Göttingen

 

 

 

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