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Sonntag, 16. November 2014 19:45 - 21:30

Aula der Universität

 

Pavel Haas Quartett

Lebensläufe und Werkgeschichten, die das 20. Jahrhundert schrieb

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Eintrag in der Künstlerdatenbank:

 

 

Das Pavel Haas Quartett präsentiert sich seit 2012 mit Veronika Jaruskova und Marek Zwiebel, Violinen, Pavel Nikl, Viola, und Peter Jarusek, Violoncello, nachdem Eva Karova an der 2. Geige das Ensemble aus privaten Gründen verlassen hatte.
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Der Gewinn des Paolo Borciani-Wettbewerbs 2005 ebnete dem Pavel Haas Quartett, dessen Auftritte und CD-Einspielungen von Publikum und Kritikern gleichermaßen begeistert aufgenommen werden, den Weg in die renommierten Konzertsäle der Welt.
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2013/14 hatte das Quartett Residenzen in der Kölner Philharmonie, in der Birmingham Town Hall und beim Frühlingsfestival in Prag inne. Zudem standen Konzerte in der Tonhalle Zürich, im Auditorium du Louvre, im Münchner Herkulessaal und in der Londoner Wigmore Hall sowie Auftritte mit dem Pianisten Daniil Trifonov (Schostakowitschs Klavierquintett) und dem Perkussionisten Colin Currie (Uraufführung zweier Werke für Streichquartett und Schlagzeug) in seinem Terminkalender.
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Das Pavel Haas Quartett hat bei seinem Exklusivlabel Supraphon bereits mehrere Alben aufgenommen. Nach einem Gramophone Award 2007 für seine Debüt-CD mit Werken von Janácek und Haas und einem »Diapason d’Or de l’Année« 2010 für seine Einspielung von Prokofjews Streichquartetten Nr. 1 und 2, erhielt das Pavel Haas Quartett 2011 für seine Veröffentlichung mit Dvoráks 12. (»Amerikanischem«) und 13. Streichquartett das begehrte Prädikat »Record of the Year« der britischen Gramophone Awards. 2013 erschien eine Einspielung von Schuberts d-Moll-Quartett und C-Dur-Streichquintett (mit Danjulo Ishizaka).

Das in Prag ansässige Quartett hat bei Milan Skampa, dem legendären Bratscher des Smetana Quartetts, studiert. Außerdem erhielten die Musiker wichtige Impulse durch die Arbeit mit Mitgliedern des Quartetto Italiano, des Quatuor Mosaïques, des Borodin Quartetts, des Amadeus Quartetts sowie mit Walter Levin in Basel.

Namensgeber des Ensembles ist der tschechische Komponist Pavel Haas (1899-1944), der 1941 nach Theresienstadt deportiert und 1944 in Auschwitz ermordet wurde. Er hat unter anderem drei große Streichquartette hinterlassen.

 

SAISON 2014/15: LEBENSLÄUFE und WERKGESCHICHTEN, die das 20. JAHRHUNDERT schrieb

An die Weltkriegsausbrüche vor 100 bzw. 75 Jahren erinnernd, exponiert diese Saison Werke, die durch Krieg und Terrorsysteme eine besonders erschwerte Rezeption erfuhren. Die Folgen erstrecken sich über ein ganzes Jahrhundert. Darunter fallen die erhaltenen Werke von Komponisten in der Internierung, von deutschen und nicht-deutschen, jüdischen und nicht-jüdischen Komponisten, die in Emigration und Exil gedrängt wurden, und jenen, die sich in "innere Emigration" zurückzogen. Dazu gehört das meist schmale Werk der deutschen Komponisten, die an der Front fielen.

Die Zeitumstände bestimmten jedoch nicht nur Komponisten-biografien; das 20. Jahrhundert bietet bis zu seinem Ende auch die verwirrendsten Werkgeschichten. Im günstigsten Fall in Bibliotheken schlummernd, haben solche Kompositionen ihre Aktualität verpasst und sind weder gedruckt noch aufgeführt worden.

Einige eindrückliche, ja grandiose Werke (teilweise) aus der Versenkung werden 2014/15 in der Aula erklingen - von den Komponisten Adolf Busch, Franz Hofmann, Kurt Weill, Ernest Bloch, Alexander von Zemlinsky, Mieczyslaw Weinberg und Pavel Haas - sinnvoll kombiniert mit vertrauten Werken aus dem klassischen Kammermusikrepertoire.

Programm:

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Dvořák: Quartett Es-Dur op. 51, „Slavisches Quartett”
Schostakowitsch: Quartett Nr. 8 c-Moll op. 110 (1960)
Haas: Streichquartett Nr. 2 op. 7 „Aus dem Affengebirge” (1925)

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Ort:

Aula der Universität
Wilhelmsplatz 1
37073 Göttingen

 

 

 

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