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Freitag, 26. Oktober 2018 19:45

DT1 (Deutsches Theater, Großes Haus)

 

Schwanengesang

Rausch und Requiem nach Franz Schubert

Veranstalter:
Deutsches Theater

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Musikbearbeitung und Remix Woods of Birnam | mit Texten von Christian Friedel, Prof. Bernd Wollnik und Verena von Waldow 
Dramaturgie: Verena von Waldow
Kostüme: Ellen Hofmann
Musik: Michael Frei

Mit:

 

 

Musikbearbeitung und Remix Woods of Birnam | mit Texten von Christian Friedel, Prof. Bernd Wollnik und Verena von Waldow

14 Lieder veröffentlichte Franz Schuberts Verleger Tobias Haslinger ein Jahr nach dessen Tod unter dem Titel »Schwanengesang«. Schubert hatte sie kurz vor seinem Tod in rascher Folge niedergeschrieben, was darauf hindeutet, dass sie teilweise als Liederzyklus konzipiert waren. Christian Friedel begegnet Schuberts Liederzyklus mit einem zeitgenössischen Blick und eröffnet so – theatralisch, musikalisch und choreografisch – einen neuen Zugang zu Schuberts Werk. In den Mittelpunkt seiner Stückentwicklung stellt Friedel einen Wissenschaftler, der sich die großen Fragen des Lebens und damit des Todes stellt. Ist das Leben vom Schicksal vorbestimmt oder im Erbgut codiert? Wer sind wir und wie viel von unserer Zukunft steckt in unseren Genen? Was bleibt nach dem Tod und was hinterlassen wir? Die Gedanken des Wissenschaftlers werden immer wieder von Schuberts Liedern unterbrochen, die ihn in eine andere Zeit- und Bewusstseinsebene versetzen. Trotz seiner Versuche, an der Rationalität fest zu halten, verliert er sich immer mehr in einer Musik- und Theaterwelt, in der Wünsche, Wissenschaft und Erinnerungen miteinander verschwimmen.


Franz Schubert

Franz Schuberts (1797-1828) Qualitäten als Komponist blieben zu seinen Lebzeiten weitgehend unerkannt. Obwohl er nur 31 Jahre alt wurde, hinterließ er ein umfangreiches Werk, das Sinfonien, Kammermusik, Klaviermusik und vor allem Vokalmusik umfasst. Fast 600 Lieder hat er komponiert, dazu Messen, Offertorien und Opern. Die Liederzyklen »Winterreise« und »Die schöne Müllerin« gehören zu den großen Herausforderungen für jeden Sänger. Erst als Brahms, Mendelssohn-Bartholdy und Liszt begannen, für sein vielfältiges Werk einzutreten, stellte sich der Erfolg posthum ein.

Christian Friedel
Christian Friedel ist Schauspieler, Musiker und Regisseur. Einem breiten Publikum wurde er durch die Rolle des Dorflehrers in Michael Hanekes Film »Das weiße Band« bekannt. Er spielte an den Münchner Kammerspielen, am Bayerischen Staatsschauspiel, am Staatstheater Hannover und am Staatsschauspiel Dresden. 2011 gründete er die Band Woods of Birnam, mit der er u. a. eine musikalisch-theatrale Spurensuche nach William Shakespeare unternahm. Für das Deutsche Theater Göttingen hat er bereits Sophokles’ »Antigone« inszeniert.

Premiere am DT: 8.9.2018

Die Angst vor dem Nichts und die Frage was vielleicht bleibt, eine Melodie, eine zukunftsweisende Formel oder doch nur ein paar Erinnerungsspuren, die irgendwann verblassen, sie ist in Christian Friedels assoziierendem Kraftfeld stets präsent.

Rezension des Kulturbüros

Ort:

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Das Deutsche Theater Göttingen bietet über den Seiteneingang des DT-Bistros einen barrierefreien Zugang – auch Besucher, die auf eine Gehhilfe oder einen Rollstuhl angewiesen sind, gelangen so problemlos zur Vorstellung. Vom DT-Bistro erreichen Sie mit dem Fahrstuhl sowohl das DT – 2 als auch das DT – 1. Dort stehen in jeder Vorstellung vier Rollstuhlplätze zur Verfügung. Die Begleitperson eines Rollstuhlfahrers erhält im DT eine Freikarte.

DT1 (Deutsches Theater, Großes Haus)

Theaterplatz 11
37073 Göttingen
http://www.dt-goettingen.de

 

 

 

 

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