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Junges Theater

Aktuelles Kinder- und Jugendprogramm im Jungen Theater

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Meldung von Anjuschka Zahn - Erschienen am 6.Mai 2022

Das Junge Theater stellt sein aktuelles Kinder- und Jugendprogramm vor. Trotz den Auswirkungen der Pandemie und des vollen Abendspielplans haben 36 Mitwirkende es möglich gemacht, ein handfestes Bühnenprogramm für alle Alterklassen auf die Beine zu stellen.
Systemrelevantes Agieren steht dabei an oberster Stelle, denn das Junge Theater möchte als soziale Institution fungieren, die den Kontakt zu Kunst und Kultur von Klein auf fördert.

Fünf Projektinszenierungen sind mobil sowie auch im Haus als frei buchbares Programm zugänglich.
Zum ersten mal findet ein Projekt, das während der Pandemie bereits online angeboten wurde, nun live statt. Für Kinder ab vier Jahren geht Janosch on Tour in die Kitas mit Astrid Meier. Anschließend nimmt sie sich für die Kleinen Zeit, um ein nettes Nachgespräch zu führen. Dieses Projekt wird durch den Kunst e.V. gefördert und macht eine unkomplizierte Organisation möglich, bei der die Kinder vor Ort bleiben können und sich einfach begeistern lassen. Zudem ist das Angebot kostenfrei, doch Spenden werden natürlich gerne gesehen.
Für die etwas älteren Kinder ab sechs Jahren findet im Theatersaal die Lesung „Der kleine Vampir“ statt. Dabei handelt es sich um den Vampir Rüdiger, der das erste mal einen Menschen trifft: Anton. Es treffen zwei völlig verschiedene Welten aufeinander. Die Premiere findet am 10. Mai im Kulturhaus Bad Lauterbach statt.
Laut Nico Dietrich eine sehr „berührende“ szenische Lesung wird für Kinder ab zehn Jahren angeboten, bei der es um präsente Themen wie Vorurteile und interkullturelle Annäherung geht. Das Junge Theater bietet zudem an mit dem Stück „Die Zertrennlichen“ direkt in die Schulen zu kommen.
Die lustige Dystopie „Quality Land“ für Jugendliche ab 14 Jahren begeistert bishin zum Erwachsenenalter. Ein Stück mit Livemusik über Antroide und Roboter, Zukunftsgedanken und wohin uns die Großkonzerne treiben werden.
Und zuletzt die Inszenierung ab 16 Jahren „König Korczak“ über Krieg, Hunger und Flucht. Eindringlich, emotional und vor allem nah an uns herangerückt durch das Geschehen in der Ukraine.
Für Schulbesuche findet eine materialgestütze Vor- und Nachbreitung statt.

Außer den Vorstellungen bietet das Junge Theater mit ehrenamtlichen Helfern fünf soziokulturelle Spielclubs an, die verschiedene Perspektiven aufzeigen, wie man Theater spielen kann. Eine tolle Möglichkeit für Klein bis Groß eine Clubkarriere zu starten und sich theatralisch weiterzuentwickeln und eine Zukunftsperspektive zu schaffen.
Hier beginnt es für die Kleinen mit den Miniclub (5-8 Jahre), der sich mit dem Neinhorn beschäftigt - ein Einhorn, das nur Nein sagt und Rosa und Plüsch nicht ausstehen kann. Gespräche zwischen Tieren mit Sprachspiel und Witz.
Der Yola-Club (10-12 Jahre) fördert das gegenseitige Kennenlernen und Bilden einer Gruppendynamik. Es werden lustige Theaterübungen gemacht, die jedoch auf keinem festen Plan basieren, sondern eine gemeinsame Entwicklung möglich machen. „Zwischen zwei Welten“ handelt von einer zerstörten Welt mit einem Portal zu einer Fantasiewelt. Probleme magischer Natur bilden Parallelen zur Realität. Ein Stück von den Kindern selbst erarbeitet und verwirklicht. Denn keiner sagt, wie Theater geht.
Der Ausreißerclub (13-15 Jahre) fördert die eigene Körperwahrnehmung und das Selbstbewusstsein bei Kindern inmitten der Pubertät, um ihnen die Hemmungen zu nehmen. Das Thema des großen Interesses waren Krimis und somit ist „Neun Stiche“ entstanden. Eine Anlehnung an „Mord im Orientexpress“, nur diesmal auf einer Schiffsreise. Mit 60er Jahre Kostümen sowie Bezug zur damaligen Frauenbewegung.
Der Jugendclub (16-20 Jahre) interpretiert das Kartenspiel Werwolf für sich und macht das Spiel zum Stück „Das Dorf erwacht“.
Schließlich der Leineviertel-Club für die Altersgruppe ab 20 Jahren. Ein forschender Blick ins Leineviertel, der auf einen theatralischen Parcours hinarbeitet. Es soll eine interaktive Stadtteilperformance werden, bei der Menschen und private Orte einbezogen werden, wodurch man einen neuen Blickwinkel auf das Leineviertel bekommt. Hierfür werden noch Mitglieder und Orte gesucht, um möglichst viele demografische, historische und architektonische Einblicke zu schaffen.

Das Junge Theater bietet ein breites Spektrum für alle Zielgruppen, nimmt aktuelle Themen auf und erfüllt sein Bedürfnis ein kulturpolitisches Ziel zu erreichen. Wer mehr über die einzelnen Projekte und den Spielplan erfahren möchte, kann auf der Website https://www.junges-theater.de/ vorbeischauen.