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Kunsthaus Göttingen

Partnerprojekt der documenta fifteen thematisiert Rassismus, Antisemitismus und Holocaust

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Performance von Auszubildenden im "Institute to Remember" am 7. Juli, 11.00 Uhr
Meldung von Dorle Meyer - Erschienen am 6.Juli 2022

Das Institute to Remember des Schriftstellers und Vizepräsidenten des Internationalen Auschwitz Komitees Christoph Heubner und der Künstlerin und Kuratorin Michèle Déodat ist eine Rauminstallation, die im Rahmen von printing futures, dem Partnerprojekt der documenta fifteen im Kunsthaus Göttingen zu sehen ist. Sie besteht aus mehreren, scheinbar autonomen Teilen, einem Video, Bildern, Gedichten, Ausschnitten aus den Reden Kazuo Ishiguros und Simone Veils, einem von Kinderhand bestickten Tuch. Gemeinsam ist ihnen, dass sie nicht plakativ auftreten, sondern eindrücklich: Die wirksamste, wichtigste Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und dem Nationalsozialismus besteht vor allem in vielen kleinen alltäglichen Gesten des Eingedenkens an die Opfer und des Widerspruchs gegen die Erb:innen der Täter, deren Vertreter heute in den Parlamenten sitzen.

Am Donnerstag, dem 7. Juli um 11.00 Uhr werden Auszubildende aus Kassel und Wolfsburg Teil der Ausstellung "Institute to Remember" und gestalten eine Performance von Erinnerungen, Eindrücken und Fragen, die sie bei ihrer Mitarbeit in der Gedenkstätte Auschwitz und an den Originalschauplätzen der Ausstellung gewonnen haben: Vom 8. bis zum 15. Mai waren die Volkswagen Azubis gemeinsam mit Christoph Heubner vom Internationalen Auschwitz Komitee in der Gedenkstätte Auschwitz und in der dortigen Internationalen Jugendbegegnungsstätte zu Gast: Sie besichtigten den Tatort Auschwitz und arbeiteten dort, wo von Deutschen der Hass des Antisemitismus und der Hass gegen Sinti und Roma in seiner tödlichsten Konsequenz organisiert wurde. Mit ihren Worten und Erinnerungen werden die Jugendlichen Teil der Ausstellung (Mitglieder des Institute to Remember). Ihr Lernen aus der Geschichte verbinden sie mit dem kritischen Blick auf Antisemitismus und rechtsextremen Hass in ihrer und unserer heutigen Welt: keine Zukunft ohne Erinnerung.