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Marktplatz

Lichtenberg-Denkmal ist zurück

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Meldung von Jens Wortmann - Erschienen am 27.Januar 2022

Das Lichtenberg-Denkmal ist nach seiner Restaurierung wieder auf den Göttinger Marktplatz zurückgekehrt. Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes stellten die Skulptur an ihrem angestammten Platz wieder auf. Anwesend war auch der Verleger Tete Böttger, im Jahr 1992 Initiator des Denkmals.

Die Bronzeskulptur wurde im Dezember 2021 beschädigt, mutmaßlich durch ein zurücksetzendes Fahrzeug. Der rechte, nach unten gehaltene Arm wurde dabei angebrochen. Die Skulptur musste vollständig abgebaut und in eine Gießerei nach Rinteln gebracht werden. Die Kosten der Restaurierung liegen bei etwa 3.000 Euro, sie werden von der Stadt getragen. Die seinerzeit erstattete Anzeige gegen Unbekannt bleibt bestehen.

Das 150 Kilogramm schwere Bronze-Denkmal des albanischen Künstlers Fuat Dushku wurde im Juli 1992 zum 250. Geburtstag Lichtenbergs enthüllt. Die Skulptur wurde der Stadt Göttingen vom Initiator des Denkmals, dem Göttinger Verleger Tete Böttger, am 30. April 2015 offiziell geschenkt, nachdem es ihr zuvor als Dauerleihgabe überlassen wurde.

2022 01 27 Lichtenberg q600Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799) war Experimentalphysiker, Mathematiker, Astronom, geistreicher Satiriker und scharfsichtiger Denker im Zeitalter der Aufklärung. Berühmt wurde er durch seine Aphorismen („Sudelbücher“). Von 1763 bis zu seinem Tod 1799 lebte und arbeitete Lichtenberg in Göttingen im heutigen Künstlerhaus (Lichtenberg-Haus) in der Gotmarstraße 1. Seine „Vorlesungen zur Naturlehre“ begründeten die physikalische Forschung und Lehre an der Georg-August-Universität. Mit den „Lichtenbergschen Figuren“ wies er die Bipolarität der Elektrizität nach (+/-). Lichtenbergs Chaos-Theorien dienten Albert Einstein zum Vorbild.

Informationen über dieses sowie die weiteren Denkmale in Göttingen gibt es auf der städtischen Webseite denkmale.goettingen.de.