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Junges Theater Göttingen erhält Förderung der Kulturstiftung des Bundes

Information
Rezension von Theresia Woltermann - Erschienen am 3.Juni 2015

Ein Theaterstück über Strukturwandel von Kultureinrichtungen im ländlichen Raum

Das Junge Theater Göttingen freut sich über eine Förderung in Höhe von 18.500 € von der Kulturstiftung des Bundes. Im Rahmen der Förderung wird ein Theaterstück über den Strukturwandel von Kultureinrichtungen im ländlichen Raum  entstehen.

Das Junge Theater Göttingen erarbeitet unter der Autorenschaft von Nico Dietrich ein Theaterstück, das sich mit dem Strukturwandel in den ländlichen Regionen auseinandersetzt. Im Fokus steht dabei vor allem die zukünftige Entwicklung von  kulturellen Einrichtungen in Südniedersachsen. Einen weiteren Schwerpunkt legt der Autor auf die beiden fusionierenden Landkreise Göttingen und Osterode.

Dietrich reist durch die Landkreise und interviewt Menschen der Regionen und befragt sie nach ihren Wünschen, Visionen und Vorschlägen für die Zukunft ihrer ländlichen Region und ihrer kulturellen Angeboten angesichts immer weiter  schrumpfender Bevölkerungszahlen in den Landkreisen.

Am Ende wird ein Theaterstück entstehen, das im Oktober 2015 im Jungen Theater zur Premiere kommt. Gespielt wird das Stück vom Ensemble des Jungen Theaters. Das Stück soll nach der Premiere in den Spielplan des Jungen Theaters  aufgenommen werden und auch mit Gastspielen in den Landkreisen vor Ort präsentiert werden.

Nico Dietrich, seit September 2015 Intendant des Jungen Theaters Göttingen, hat bereits gefeierte Dokumentartheaterstücke über die Sicherungsverwahrung in Niedersachsen („Wegschließen und zwar für immer“ ‐ DT Göttingen und dem  Schlosstheater Celle 2014) und das Thema Asyl („Das Boot ist voll“ – FWT Köln 2014) geschrieben und inszeniert.

Das aktuelle Projekt entstand auf Initiative des Landschaftsverbandes Südniedersachsens und wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.