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Junges Theater

Hoffnungskämpfe im Überlebensalltag

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Kafkas „Amerika“ zum Saisonauftakt am Jungen Theater
Rezension von Tina Fibiger - Erschienen am 9.September 2018

Dieser Junge will einfach nicht unter die Räder kommen. Dabei tut seine Umgebung ihr Bestes, ihn klein zu kriegen. Sie arbeitet mit allen Tricks, leeren Versprechungen und Verleumdungen. So verlangt es nun mal der tägliche Überlebenskampf, deren Brutalität Karl Rossmann in Franz Kafkas unvollendetem Roman „Amerika“ schmerzhaft erschöpfend zu spüren bekommt. Nun irrt er auf der Bühne des Jungen Theaters in der dramatisierten Romanfassung von Regisseur Christian von Treskow wie durch ein Labyrinth, das ihn ständig mit neuen Hindernissen und Zumutungen konfrontiert. Im Blick von Katharina Brehl spiegeln sich immer wieder Angst und Verzweiflung aber auch Trotz. Selbst wenn sie ihren Körper duckt und krümmt oder wieder einer Order hinterher hastet, gibt sie dieser Gestalt etwas Unbeugsames, das von innen zu strahlen vermag. Dort wo sich Anstand, Mitgefühl und Verständnis für die Not der anderen ebenfalls wieder zusammenrotten.

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