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Samstag, 14. Oktober 2023
20:00 Uhr
Altes Rathaus
Lebendige Antike und Göttinger Kammerorchester

Mozart-Abend


Eilika Wünsch (Sopran) und Raffaele Mani (Klavier)

Mit der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, wollen wir unseren Hörerkreis gezielt ansprechen, indem wir bekannte und beliebte Werke dieses Komponisten live zu Gehör bringen, und damit das Interesse für seine weniger bekannten, aber nicht weniger guten, Werke wecken.

Mit diesem Konzertangebot sprechen wir alle Altersgruppen, vom Schulalter bis zum Seniorenalter, an.

Eilika Wünsch

Die in Ostfriesland geborene Sopranistin Eilika Wünsch begann ihre professionellen Gesangsausbildung San Diego (USA) und vervollständigte sie mit Studien vor allem bei Prof. H. Kobayashi und KS Prof. R. Schubert, sowie in Meisterkursen bei Prof. D. Fischer-Dieskau, R. Trekel, Prof. U. Heilmann, und Prof. K. Widmer. Die umfassende Arbeit am Kunstlied mit dem Pianisten und Liedbegleiter Jörg Demus in den Jahren 2010/2011 inspiriert ihre Liedinterpretationen bis heute. Ergänzend zu Ihrer musikalischen Ausbildung studierte sie Philosophie in München.
Ihr Repertoire reicht von dem der Koloratur bis zu lyrischen Partien, so sang sie Konstanze, Donna Anna, Violetta, Gilda und Königin der Nacht. Die Sopranistin gastierte neben Konzerten im deutschsprachigen Raum vielfach in Japan sowie dem europäischen Ausland und konzertierte unter den Dirigenten H. Gunji, K. Yamagami, B. Wünsch u. a. In Japan sang sie sehr erfolgreich Oper, Oratorium, Konzert- und Liederabende in den großen Hallen des Landes, wo sie sich mit weit mehr als 200 Lied- und Opernabenden einen Namen machte. Ebenfalls in 2009 sendete der größte japanische Sender „NHK“ ein Portrait, außerdem fand in Fukushima zu Ehren der Sängerin das nach ihr benannte internationale Festival statt. Im folgenden Jahr wurde das Festival wiederholt und konnte aufgrund der Katastrophe des Jahres 2011 nicht mehr stattfinden. Eilika Wünsch sang in Rahmen des Festivals u.a. die Rolle der Cio-cio-san („Madama Butterfly“) von G. Puccini.
2010 gewann sie den Gesangswettbewerb „Premium Audition“ in der Schweiz. In den Jahren 2012-16 legte sie zahlreiche CD Einspielungen vor, darunter die „Winterreise“ von Schubert, Schumann (Dichterliebe, Liederkreis), Brahms, Zemlinsky, Liszt, Szymanowski, R. Strauss u.a., Mozarts Konzertarien sowie Orchesterliedern und Opernarien. Seit 2012 entstanden Aufnahmen mit dem Radiosymphonieorchester Minsk, mit Werken von Mozart, Puccini, Szymanowski und Wolf. 2013 bereiste sie mit dem Radiosinfonieorchester Belarus erneut Japan und sang hier unter der Leitung von B. Wünsch u.a. in Konzerthallen von Nobeoka und Hiroshima die Konzertarien KV 416, 368 und „Exsultate, jubilate“ von W. A. Mozart. 2016 präsentierte Eilika Wünsch auf einer vorgelegten CD mit dem Filmorchester Babelsberg ihr Können als Mozart-Sängerin mit den großen Opernarien Mozarts für Sopran. Darunter sind die hochvirtuosen Arien der „Konstanze“ („ Die Entführung aus dem Serail“), die weltberühmten Arien der „Königin der Nacht“ („Die Zauberflöte“).
Ihre Einspielung des Zyklus „Neun Deutsche Arien“ von G. F. Händel erscheint im Herbst 2022 bei dem renommierten Klassik Label „Hänssler Classic“.
2014 sang sie erstmals die „Königin der Nacht“ („Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart) in einer Produktion der Mozart-Gesellschaft, Tokyo, unter der Leitung von Bernhard Wünsch.
Ihre große Leidenschaft gilt jedoch dem Kunstlied und der darin lebenden innigen Verschmelzung von von Wort und Musik, Stimme und Klavier, mit der sie nun seit einiger Zeit zusammen mit dem Dirigenten und Pianisten B. Wünsch in vielen Konzerten das Publikum in ihren Bann zieht. Eilika und Bernhard Wünsch sind künstlerische Leiter von Kammermusikreihen für die sie viel beachtete, außergewöhnliche Programme entwickeln, darunter die „Studiokonzerte/Musikhaus am Bielstein“ aber auch „KLASSIKimRATHAUS“, „Klassik im Kaisersaal“ (Bad Gandersheim) oder die Konzertreihe in der Stadtkriche Jever. Vor der Pandemie auch „Seesen Classics“ und „Karlstädter Kammerkonzerte“.
Aus der Programmentwicklung dieser Kammermusikreihen entstanden ganz neue Formationen, z.B. eine Version der „Winterreise“ für Sopran, Violine, Kontrabass und Klavier, die seit 2019 sehr erfolgreich immer wieder zur Aufführung kommt und 2021 auf CD eingespielt wurde.
Im Herbst 2022 erscheint die kürzlich mit dem Violoncellisten Ramón Jaffé eingespielte CD mit Werken von R. Schumann, J. Brahms, M. Reger, G. Mahler und R. Strauss gesetzt für Sopran, Violoncello und Klavier.

 Eilika Wünsch sang wiederholt auf vielen Festivals, Events und Veranstaltungen wie z. B.:
- das Präsidentendinner des damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff 2011 in Wolfsburg,
- die musikalische Umrahmung einer Gedenkfeier für Fukushima 2012
- eine Veranstaltung zur Begegnung von europäischer und japanischer Kultur auf dem großen Tempel in Hiroshima 2013 (mit einem Orchester aus Minsk)
- diverse Ausstellungseröffnungen wie z.B. am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie Göttingen 2015
- die musikalische Umrahmung (Konzert) / Verleihung des Literaturpreises im Rahmen der deutschpolnischen Kulturtage Göttingen 2016
- musikalische Gestaltung des Stiftungsdinners der Universität Göttingen 2016, u.a. mit Ehrenvortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Voßkuhle (Präsident des Bundesverfassungsgerichts)
- Mitwirkung bei der Einweihung des von der deutschen Lottostiftung geförderten konzeptionell innovativen Generationenbads in Berlin 2017
- Auftritt / musikalische Gestaltung beim Presseball Berlin 2019

 

Raffaele Mani

Als Gewinner von nationalen und internationalen Wettbewerben trat Raffaele Mani in den vergangenen Jahren mit einigen der wichtigsten internationalen Konzertveranstalter, sowie bekannten Orchestern und Dirigenten, auf.

Raffaele Mani wurde vielfach durch die internationale Presse als ein „Musiker von großer, künstlerischer Vielseitigkeit, der das Klavier wahrhaftig zum Singen bringen kann, gelobt, und als Pianist „von überragender Technik und tiefsinnigem Temperament, welches nie in das Vulgäre oder anmaßende herabfällt, bezeichnet. Autoritäten der internationalen Musikszene sagten über ihn: „Musikalisch und emotional versteht er alles!“ (Liev Naumov), „Er ist eine große musikalische Intelligenz“ (Joaquin Achucarro) bzw. ein Genie” (Boris Petruchansky).

In Italien geboren, bekam er im Alter von dreizehn Jahren von Maria Nencioni Nobili den ersten Klavierunterricht. Später beendete er das Luigi Cherubini Konservatorium in Florenz in der Klasse von Lucia Passaglia (Studentin von Alfred Cortot und Arturo Benedetti Michelangeli).  Zwischen 1991 und 1993 studierte er bei Liev Naumov (dem Assistenten von Heinrich Neuhaus) am Tschaikowsky Konservatorium in Moskau, in einem speziellen Programm für höhere Studien, das nur einer kleinen Gruppe ausgewählter Studenten aus allen fünf Kontinenten vorbehalten war.

1994 erhielt er das Joel Estes Tate” Stipendium, und wurde in das Artist Certificate Program der Southern Methodist University in Dallas/USA aufgenommen. Dort studierte er bei Joaquin Achucarro, und nahm bei diesem Professor an Meisterkursen der Accademia Chigiana in Siena teil. Anschließend erhielt er das Diploma di Merito”. 1996 wurde Raffaele Mani mit dem „Geo. Oeldridge” - Stipendium ausgezeichnet, welches ihm ermöglichte, sein Studium an der „Southern Methodist Universitys Meadows School of the Arts“ fortzusetzen. 1998 erhielt  er einen Masterabschluss in „Piano Performance“ und wurde in die „Pi Kappa Lambda Music Honor Society“ aufgenommen. 

Raffaele Mani nahm sämtliche Werke für Klavier solo, und Klavier mit Orchester, von Luigi Dallapiccola (META Records), und die Chorversion von Franz Schuberts „Winterreise“ auf.

Er wurde von der Stiftung Joaquin Achucarro als Pianist für die  “Legacy of Pianists”  auserwählt. Seit 2009 ist er der künstlerische Leiter der Internationalen Meisterkurse „Appassionato“ in Florenz.

 

 
Veranstalter: Konzertplaner für Göttingen
Link zum Veranstalter
 

Ort:

Altes Rathaus
Markt 9
37073 Göttingen

 


 
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